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Schwepnitz: Rittergut Cosel


Rittergut Cosel
01936 Schwepnitz OT Cosel

Historisches
Das Rittergut Cosel befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einer früheren Ritterburg, welche "Insel" genannt wurde. Das Gut existierte bereits 1405 und wurde ein Jahr später durch ein Strafgericht abgebrannt. 1438 befand es sich im Besitz der Herren von Taubenheim. 1455 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als Rittergut. 1522 ging es an das Augustinerkloster über. Im folgenden Jahr kam es entgegen dem Willen der Augustiner zu einem Kauf durch Wenzel von Schönburg. Seit 1612 sind für die nächsten 100 Jahre zahlreiche Besitzer vermerkt. 1713 kaufte Graf Redern das Rittergut Cosel. 1726 ging es an die Grafen von Friesen über, kam 1777 vorübergehend als Vorwerk bezeichnet allerdings erneut an die Grafen von Redern, die es 1802 an Johann August von Glauch verkauften. 1830 waren die Familien Dörstling und Thoß als Besitzer benannt. Das Gebiet des Rittergutes wurde 1874 durch den Staatsforst aufgekauft, als Revier Laußnitz II bezeichnet und durch den Zukauf landwirtschaftlicher Nutzflächen 1890 erweitert. Je nach Besitzherrschaft wurde das Rittergut Cosel geteilt und später wieder zusammengeführt.

Nach 1945
Zu DDR-Zeiten wurde das Rittergut durch die LPG genutzt.

Heutige Nutzung
Der Rinderstall war auf einem Foto aus dem Jahr 1997 stark sanierungsbedürftig.

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