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Dresden: Palais Brühl-Marcolini


Palais Brühl-Marcolini
Friedrichstraße 41
01067 Dresden

Historisches
Auftraggeberin für das Palais war einst die Fürstin von Teschen Ursula Katharina Lubomirska, die den Bau ab 1719 von Johann Christoph von Naumann umsetzen ließ. Graf Heinrich von Brühl erwarb das Palais 1736 und veranlasste Umbauten, für die Johann Christoph Knöffel verantwortlich zeichnete. Das Palais erhielt in diesem Atemzug eine Orangerie und einen französischen Garten, dessen Hauptachse zum zwischen 1741 und 1744 erbauten Neptunbrunnen führte. Erneute Umbauten erfolgten ab 1774 unter dem neuen Besitzer Graf Camillo Marcolini. In dieser Zeit wurde auch der umfangreiche Figurenschmuck geschaffen. Im Juni 1813 bezog Napoleon Quartier im Palais und traf mit Fürst Metternich zu Verhandlungen zusammen.
1835 richtete der neue Besitzer, der Stadtrat Carl Ernst Werner, Mietwohnungen im Palais Brühl-Marcolini ein. Der wohl berühmteste Mieter dürfte dabei Richard Wagner gewesen sein. Eine weitere Umnutzung erfolgte 1849 als Krankenhaus, nachdem das Palais umgebaut und mit zusätzlichen Bauten versehen wurde. Dadurch ging der französische Garten verloren.

Heutige Nutzung
Vom Palais Brühl-Marcolini sind noch das Chinesische Zimmer sowie das Pompejanische Zimmer erhalten. Sie sind Teil des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt. Parkanlage und Neptunbrunnen sowie zwei Sandsteinlöwen an der Straßenfront sind noch erhalten.

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