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Leipzig: Rittergut Lößnig


Rittergut Lößnig
Raschwitzer Straße 4
04279 Leipzig

Historisches
Das Rittergut Lößnig ging aus einem Herrensitz hervor. Herren von Lößnig waren 1168 Friedrich von Lößnig und 1309 Hermann von Lößnig. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts waren die Herren von Pflugk auf Lößnig bekannt, die das Gut 1460 an Wolf Blasebalg verkauften. Im Besitz dieser Familie verblieb das Gut bis 1704, nachdem es zwei Jahre zuvor erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1704 erwarb die Familie Kees das Rittergut, verpachtete es jedoch ab 1714. Letztlich veräußert wurde das Rittergut durch die Familie Kees 1849 an August Friedrich Graichen. Dessen Sohn verkaufte den Grundbesitz zusammen mit viel Land 1883 an die Stadt Leipzig. Dadurch wurde aus dem Rittergut ein Stadtgut.

Nach 1945
Mit der Bodenreform wurde das Rittergut Lößnig in das Volksgut Wachau überführt und zur Viehzucht genutzt. Das Herrenhaus diente als Lehrlingswohnheim.

Heutige Nutzung
Erhalten und sanierungsbedürftig sind heute noch ein Inspektorenhaus, ein Tagelöhnerhaus, Teile der Gutsmauer und die Toreinfahrt.

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