Meißen: Gutshaus Cölln

Gutshaus Cölln
Dresdner Straße 24
01662 Meißen

Historisches
Der heu­tige Meißner Stadtteil Cölln ent­stand in der ers­ten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Schon um 1250 soll ein stei­ner­nes Turmhaus an Stelle des heu­ti­gen Gutshauses be­stan­den ha­ben. Für das Jahr 1266 ist ein Herrensitz be­legt, aus dem sich 1478 ein vom Meißner Hospital ge­nutz­tes Vorwerk ent­wi­ckelt hatte. Über die ge­schicht­li­che Entwicklung die­ses Gutes sind nur spär­li­che Informationen ver­füg­bar, mög­li­cher­weise des­halb, weil Cölln stets hin­ter der be­deu­ten­den Stadt Meißen zu­rück­blieb. Ein wei­te­res Schriftstück be­rich­tete 1547 von ei­nem Rittergut, ein Relief über der Eingangstür ver­weist mit der Jahreszahl 1710 auf den Bau des Gutshauses, der im Barockstil aus­ge­führt wurde. 1830 wur­den Umbauten vor­ge­nom­men, un­ter an­de­rem er­hielt das Türmchen seine Rundbogenfenster. In die­sem wurde am 3. Februar 1847 die Gründung der Meißner Freimaurerloge Zur Akazie be­schlos­sen.

Heutige Nutzung
Das dem Verfall preis­ge­ge­bene Gutshaus be­fin­det sich in hoch­was­ser­ge­fähr­de­ter Lage. Es ist stark sa­nie­rungs­be­dürf­tig.
(Stand: Juli 2011)