Bodendenkmale in Sachsen

 

Ein Bodendenkmal wird oft auch als ar­chäo­lo­gi­sches Denkmal be­zeich­net. Dazu zäh­len die Überreste frü­he­rer Befestigungsanlagen, Siedlungen so­wie Kult- und Bestattungsplätze, aber auch Grenzen, Produktionsstätten und Verkehrswege.

In Sachsen gibt es etwa 13.000 ar­chäo­lo­gi­sche Denkmale, wo­von nur etwa 1.600 ober­ir­disch sicht­bar sind. An die 90 % je­doch be­fin­den sich heute un­ter­halb der Bodenoberfläche oder sind durch Überbauung nicht mehr er­kenn­bar. Erschlossen wur­den diese Bodendenkmale in­di­rekt durch Oberflächenfunde, Luftaufnahmen oder geo­phy­si­ka­li­sche Untersuchungen. Beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wird da­von aus­ge­gan­gen, dass nur etwa 25 % des­sen be­kannt ist, was heute im Boden schlum­mert, und dass das tat­säch­li­che Potenzial an Bodendenkmalen das Vierfache beträgt.

Bodendenkmale, die ei­nen di­rek­ten Bezug zum Inhalt die­ses Online-​Portals ha­ben, sind fol­gende 639:


Stadt Chemnitz (4):


Stadt Dresden (20):


Stadt Leipzig (10):


Erzgebirgskreis (23):


Landkreis Bautzen (110):


Landkreis Görlitz (40):


Landkreis Leipzig (94):


Landkreis Meißen (75):


Landkreis Mittelsachsen (66):


Landkreis Nordsachsen (53):


Landkreis Sächsische Schweiz-​Osterzgebirge (46):


Landkreis Zwickau (34):


Vogtlandkreis (64):


Quelle: Wikipedia “Liste der Bodendenkmale in Sachsen”. Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Aufgeführt ist der Stand aus den 1980er Jahren. Seither even­tu­ell er­folgte Änderungen und Ergänzungen sind nicht be­rück­sich­tigt, da für Sachsen keine ak­tu­el­len all­ge­mein zu­gäng­li­chen Bodendenkmallisten vorliegen.