Rietschen: Schloss Daubitz

Schloss Daubitz
02956 Rietschen OT Daubitz

Historisches
Bereits um 1400 ent­stand ein Rittergut mit Schloss in Daubitz, des­sen Besitzer häu­fig wech­sel­ten. Im 17. Jahrhundert ge­hörte es der Familie von Rackel, 1708 schenkte Carl Gottlob von Pentzig das Rittergut sei­ner Tochter, die spä­ter in die Familie von Ziegler und Klipphausen ein­hei­ra­tete. Unter die­ser ent­stand 1720 das Barockschloss als Umbau der vor­her be­stehen­den Wasserburg. 1783 kam es an Frau von Roeder, die das Schloss durch Heirat in den Besitz der Grafen von Einsiedel brachte. Unter die­sen er­folgte 1870 ein Umbau. 1895 kaufte das Görlitzer Krankenhaus das Areal und im Herrenhaus wurde ein Erholungsheim ein­ge­rich­tet. Es wurde im Zweiten Weltkrieg als Lazarett genutzt.

1945
Nach 1945 er­folgte eine Nutzung als Unterkunft für Flüchtlinge. Ab 1978 diente Schloss Daubitz als Kinderkrippe, Kindergarten und Kinderheim.

Heutige Nutzung
Das Rittergut steht seit 1993 leer. Inzwischen gab es wie­derum meh­rere Besitzerwechsel, ohne dass not­wen­dige Sanierungen vor­ge­nom­men wurden.