Schwepnitz: Rittergut Grüngräbchen

Rittergut Grüngräbchen
Am Schlossberg 4
01936 Schwepnitz OT Grüngräbchen

Historisches
Das Rittergut wurde be­reits im 16. Jahrhundert er­wähnt. Alle Besitzer vor 1804 ha­ben nie auf dem Rittergut ge­wohnt, son­dern das Gut fremd­ver­wal­ten las­sen. Besitzer wa­ren u. a. die Herren von Bunau (Bünau?), die Freiherr von Schellendorf, die Grafen von Friesen so­wie die Grafen von Redern. 1802 kaufte Johann Gottlieb von Wolff das Gut. Er ließ das Herrenhaus er­bauen und lebte ab 1804 als Erster dau­er­haft auf dem Gut. Bis 1882 blieb das Rittergut in Familienbesitz und ging da­nach an ei­nen Freiherrn von Gruben über. Der nach­fol­gend dritte Besitzer Schönherr löste das Rittergut 1936 auf. Ab 1941 wurde das Herrenhaus als Ferienheim ge­nutzt und 1944 zur NS-​Führungsschule für Frontoffiziere der Nazi-​Luftwaffe um­funk­tio­niert. Die Wirtschaftsgebäude sind ei­nem Brand zum Opfer gefallen.

1945
Nach dem Tod von Herrn Broschwitz im Dezember 1945 erb­ten seine Kinder den Grundbesitz.

Heutige Nutzung
Das ge­pflegte Grundstück am Abzweig Wiednitzer Weg, ein Waldweg, ist heute mit meh­re­ren Wohnhäuschen bebaut.