Dresden: Begerburg

4. August 2012 Aus Von Schlossherrin

Begerburg
Wurgwitzer Straße 1b
01187 Dresden

Historisches

Carl Siegismund von Nimptsch ließ sich in der Mitte des 18. Jahrhunderts ein höl­zer­nes Lusthäuschen na­mens Carlsburg bauen, das 1742 durch ein Unwetter zer­stört wurde. Das Lusthäuschen be­stand dem­nach nur we­nige Monate. Der neu er­rich­tete Steinbau wurde be­reits nach drei Jahren 1745 wäh­rend der Schlacht von Kesselsdorf zer­stört. Auch der er­neute Nachfolgebau wurde durch krie­ge­ri­sche Handlungen im Jahr 1759 wäh­rend des Siebenjährigen Krieges ver­nich­tet. 1852 er­warb Gutsbesitzer Johann Gottlieb Beger das Grundstück und ließ die Begerburg er­rich­ten. Bis 1871 diente sie als Weinschänke. Nachdem ein Gast vom Felsen ge­fal­len war, wurde die Schankkonzession ent­zo­gen und die Burg in ein Wohnhaus um­funk­tio­niert. Für 1930 war auf­grund des Bauzustandes ein Abriss geplant.

Nach 1945

Nach ih­rer Sanierung wurde die Begerburg als Bibliothek und Lagerraum ge­nutzt. Um 1985 wurde die Burg er­neut sa­niert und als Pension genutzt.

Heutige Nutzung

Die Nutzung als kleine Pension hält an.