Dresden: Japanisches Palais

Japanisches Palais
Palaisplatz 11
01097 Dresden

Historisches
Das Palais geht auf ein Landhaus zu­rück, das 1715 für den Grafen von Flemming er­rich­tet wor­den war. Da es an ei­nen hol­län­di­schen Gesandten ver­mie­tet wurde, er­hielt es zu­nächst den Namen Holländisches Palais. Bereits 1717 kam es in den Besitz Augusts des Starken, der es für seine Kunst- und Porzellansammlungen nutzte. Zwischen 1727 und 1733 fan­den un­ter Pöppelmann um­fang­rei­che Umbauarbeiten statt und das Landhaus wurde zu ei­ner groß­zü­gi­gen Vierflügelanlage er­wei­tert. Aufgrund der fern­öst­li­chen Dachstruktur wurde es fortan Japanisches Palais ge­nannt. Es diente der Unterbringung von Kunst‑, Antiken- und Münzsammlungen und wurde mehr­fach um­ge­baut, zu­letzt 1925 bis 1935, da­mit es fortan durch die Sächsische Landesbibliothek ge­nutzt wer­den konnte.

1945
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg fan­den zwi­schen 1951 und 1987 die Wiederaufbauarbeiten statt. Bereits seit 1953 wird das Japanische Palais durch das Landesamt für Archäologie Sachsen mit Landesmuseum für Vorgeschichte so­wie das Museum für Völkerkunde ge­nutzt. In den 1980er Jahren wurde der zum Palais ge­hö­rende Barockgarten wiederhergestellt.

Heutige Nutzung
Museum für Völkerkunde