Dresden: Residenzschloss Dresden

Residenzschloss Dresden
Wasserburg Dresden
Taschenberg 2
01067 Dresden

Historisches
Im 12. Jahrhundert erfolgte die Gründung einer Burg durch die Markgrafen von Meißen, welche im zweiten Viertel des 13. Jahrhundert zu einer kastellartigen Anlage umgebaut wurde. Bei der Ursprungsburg handelte es sich um eine Wasserburg. 1289 ist die erste urkundliche Erwähnung als castrum nachgewiesen. Das heutige Schloss ist demnach eines der ältesten Gebäude der Stadt. 1485 wurde Dresden Residenzstadt und damit das Stadtschloss zum Residenzschloss der Markgrafen, Kurfürsten und späteren Könige. 1500 bis 1539 entstand der Georgenbau, zwischen 1568 und 1571 der Stallhof und ab 1627 bis 1633 erfolgt der Umbau des Riesensaals. 1674 bis 1676 wurde der Hausmannsturm auf 100 m ausgebaut. Im Jahr 1701 fielen einige Gebäudeteile einem Brand zum Opfer und der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1717 und 1719. Das Museum im Schloss eröffnete 1922.

Wiederaufbau und Museen
Nachdem das Residenzschloss im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört worden war, begann man 1962 den Georgenbau wieder aufzubauen. Seit 1986 laufen die Sanierungsarbeiten am Schloss selbst, deren Abschluss ursprünglich für 2006 vorgesehen war. Das Schloss soll nun bis 2013 komplett wiederhergestellt sein, wobei für die Inneneinrichtung noch einige Jahrzehnte gebraucht werden. Im Riesensaal soll künftig die Rüstkammer untergebracht werden. Der Große Schlosshof soll bis zum Jahr 2011 komplett in Sgraffiti-Technik neugestaltet sein. Seit 2004 hat das Neue Grüne Gewölbe im Schloss geöffnet. Das Historische Grüne Gewölbe folgte zwei Jahre später. Diese Ausstellung ist nur mit Zeitkarten möglich.

Bodendenkmal
Die ursprüngliche Wasserburg  ist oberflächig nicht mehr erkennbar und mit dem heutigen Residenzschloss überbaut.