Dresden: Zwinger

Zwinger
Theaterplatz 1 (Semper-​Galerie)
Sophienstraße (Glockenspielpavillon)
Ostra-​Allee (Kronentor)
01067 Dresden

Historisches
Der Zwinger wurde 1709 zu­nächst aus Holz er­rich­tet und um­gab ei­nen Festplatz, der dem Königshaus als Kulisse für hö­fi­sche Feste diente. Bereits im fol­gen­den Jahr be­gann im Auftrag Augusts des Starken un­ter Matthäus Daniel Pöppelmann der neun­jäh­rige Bau aus Sandstein. Zuerst wur­den die Pavillons und Galerien auf der Wallseite er­rich­tet, sie dien­ten als Orangerie. Die von Pöppelmann ur­sprüng­lich ge­plante Erweiterung der Anlage bis ans Elbufer blieb je­doch un­aus­ge­führt. Erst zwi­schen 1847 und 1854 wurde die noch of­fene Seite des Zwingers durch die von Gottfried Semper ge­schaf­fene Sempergalerie ge­schlos­sen, in der heute die Gemäldegalerie un­ter­ge­bracht ist. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Zwinger durch seine zen­trale Lage schwer beschädigt.

1945
Bereits 1945 be­gann der Wiederaufbau des Zwingers, der 1963 weit­ge­hend ab­ge­schlos­sen war.

Nachwendezeit
2002 wurde der Zwinger, ei­nes der Dresdner Wahrzeichen, von Elbe und Weißeritz ge­flu­tet und es tra­ten be­trächt­li­che, wie­der be­sei­tigte Schäden auf. Das Nymphenbad wurde im August 2008 nach zwei­jäh­ri­ger Rekonstruktionsarbeit wie­der eingeweiht.

Heutige Nutzung
Im Zwinger sind meh­rere Museen der Staatlichen Kunstsammlungen un­ter­ge­bracht. Der Innenhof dient ge­le­gent­lich auch als Veranstaltungsplatz.