Elsterberg: Burgruine Elsterberg

Burgruine Elsterberg
Vorderer Schlossberg
07985 Elsterberg

Historisches
Um 1200 er­folgte die Ersterwähnung der Burg Elsterberg. Erbaut wurde sie 1225 durch die Herren von der Lobdeburg bei Jena und im Vogtländischen Krieg 1354 ein­ge­nom­men und be­schä­digt. Zwischen 1355 und 1366 wurde die Burg wie­der auf­ge­baut und mit Erweiterungsbauten ver­se­hen. Um 1400 nahm Markgraf Wilhelm von Meißen sie in sei­nen Besitz. Die Herren von Bünau be­sa­ßen Elsterberg von 1429 bis 1635. Bis 1736 war sie im Besitz des Carol Bose. Im Dreißigjährigen Krieg er­litt die Burg starke Beschädigungen und war trotz star­ker bau­li­cher Schäden noch bis 1711 be­wohnt, da­nach be­gann sie zu ver­fal­len und wurde 1744 als Ruine ver­stei­gert. Der Graben wurde 1780 ver­füllt. Nach dem Stadtbrand 1840 nutz­ten die Einwohner die Burg zur Baumaterialbeschaffung. 1882 be­gan­nen Arbeiten zur Restaurierung. 1909 er­warb die Stadtgemeinde Elsterberg die Ruine vom Rittergutsbesitzer Adler und setzte die Sanierungsmaßnahmen fort. 1913 wur­den drei der fünf Rundbauten wie­der auf­ge­baut, zwi­schen 1920 und 1922 er­folgte die Instandsetzung der Kellergewölbe.

Heutige Nutzung
Die Kellergewölbe wer­den heute gas­tro­no­misch ge­nutzt. In ei­nem der Wehrtürme ist die Elsterberger Heimatstube untergebracht.