Hohnstein: Burgwarte Hockstein

Burgwarte Hockstein
Sächsische Schweiz
01848 Hohnstein

Historisches & Bodendenkmalschutz
Die Burgwarte Hockstein diente ver­mut­lich als Wehranlage und Vorburg dem Schutz der sich ganz in der Nähe be­fin­den­den Burg Hohnstein. Weiterhin wurde der Hockstein als Raubritternest be­zeich­net. Überreste der mit­tel­al­ter­li­chen Burganlage sind noch ei­nige vor­han­den. Am Fuße des Hocksteins be­fin­det sich die 20 m lange Hocksteinhöhle, die einst als Wachstube ge­dient ha­ben könnte. Auf dem Hockstein selbst be­fin­den sich die Reste ei­nes künst­lich ge­schaf­fe­nen Felsgemaches mit ei­ner Treppenanlage, zahl­rei­che Balkenfalze ins­be­son­dere im Bereich der Teufelsbrücke so­wie ein Erdwall auf der Westseite. Die Zisterne ist mitt­ler­weile ver­schüt­tet. Die Teufelsbrücke selbst ge­hörte nicht zur Burgwarte, son­dern wurde erst 1821 er­rich­tet, um ei­nen zwei­ten Zugang auf den Hockstein zu schaf­fen. Sie er­in­nert op­tisch an die be­rühmte Bastei-​Brücke, die je­doch erst 30 Jahre spä­ter er­baut wurde. Die mit­tel­al­ter­li­che Wehranlage wurde Ende 1935 un­ter Bodendenkmalschutz ge­stellt, die­ser wurde Ende 1959 erneuert.