Hohnstein: Rittergut Zeschnig

Rittergut Zeschnig
Rundling 20–22
01848 Hohnstein OT Zeschnig

Historisches
Über eine erste ur­kund­li­che Erwähnung des Ritterguts sind keine Informationen zu fin­den. Offenbar gab es je­doch meh­rere Besitzerwechsel und die Gebäude wur­den mög­li­cher­weise schon vor 1795 er­rich­tet. 1902 be­fand sich das Rittergut Zeschnig im Besitz von Otto Richard Gäbler. Auf die­sen geht auch der heute noch ver­wen­dete Name Gäblers Gut zurück.

Nach 1945
Nach Kriegsende fiel das Rittergut Zeschnig nicht un­ter die Bodenreform und wurde nicht ent­eig­net, da die Fläche hier­für zu klein war. In den 1950er Jahren wa­ren die Eigentümmer den­noch ge­zwun­gen wor­den, das Rittergut an den Rat des Kreises ab­zu­ge­ben. Die Landwirtschaftsflächen wur­den vom Volksgut Dittersbach über­nom­men und be­wirt­schaf­tet. Das Herrenhaus wurde mehr­fach um­ge­baut, da­durch wurde es sei­nes ur­sprüng­li­chen Aussehens beraubt.

Nachwendezeit
Aufgrund der un­recht­mä­ßi­gen Enteignung er­hielt die Familie Gäbler 1990 das Rittergut zu­rück. Sie ver­an­lass­ten um­fang­rei­che Sanierungsarbeiten an den Gebäuden.

Heutige Nutzung
Im Herrenhaus be­fin­den sich Wohnungen und eine Ferienwohnung. Die Landwirtschaftsflächen sind verpachtet.