Lampertswalde: Vorwerk Weißig

21. November 2013 Aus Von Schlossherrin

Vorwerk Weißig
01561 Lampertswalde OT Weißig am Raschütz

Historisches

Die Herren von Köckritz er­hiel­ten ei­nen Großteil des Dorfes 1408 als Lehen. Als wei­tere Besitzer wer­den 1443 die Berka von Dubá ge­nannt. Dies er­scheint in­so­fern un­ge­wöhn­lich, als dass die Berken ihre Stammburg einst auf Hohnstein inne hat­ten und viel­mehr in die­sem Gebiet so­wie in der Hinteren Sächsischen Schweiz ver­or­tet waren.

1620 über­nahm der säch­si­sche Kurfürst den Ort Weißig, der da­mit un­ter die Verwaltung des Ritterguts Naundorf ge­langte. Das neu er­rich­tete Vorwerk wurde im fol­gen­den Jahr ur­kund­lich nach­ge­wie­sen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dorf zer­stört und fiel teil­weise wüst. Einem Großbrand im Jahre 1830 fie­len fast alle Gebäude rund um den Dorfplatz zum Opfer.

Über den Erhalt der Vorwerksgebäude ist nichts wei­ter bekannt.