Laußnitz: Wassserburg & Jagdschloss Laußnitz

Wasserburg & Jagdschloss Laußnitz
Hofeweg
01936 Laußnitz

Historisches
Um 1289 wurde eine fes­tungs­ar­tige Burganlage er­wähnt, wel­che von ei­nem in­ne­ren und ei­nem äu­ße­ren Wassergraben um­ge­ben war und zu Beginn des 13. Jahrhunderts er­baut wurde. Sie ge­langte um 1349 in den Besitz der Familie von Schönfeld und ging spä­ter in den Besitz der Wettiner über. Nach ei­nem zeit­wei­li­gen Verkauf in Privathand kam die Anlage zu­rück an die Wettiner. Um 1669 wurde das Jagdschloss er­baut, ei­nige Jahre spä­ter wurde der Fachwerkdachstuhl in Massivbauweise ausgeführt.

Nach 1945
Das Schloss wurde nach sei­ner Zerstörung 1947 abgebrochen.

Heutige Nutzung
Erhalten sind noch das über 500 Jahre alte Brauhaus, der im 13. Jahrhundert er­baute Kuhstall, wel­cher bis 1837 als sol­cher ge­nutzt und erst dann zu Wohnungen um­ge­baut wurde und teil­weise noch über Gewölbekeller und bis zu 1,40 m di­cke Mauern ver­fügt so­wie we­nige an­dere Wirtschaftsgebäude, wel­che dem Abriss nicht zum Opfer ge­fal­len sind. Ebenfalls sind noch Reste der Begrenzungsmauern an ver­schie­de­nen Stellen zu se­hen und Reste der ehe­ma­li­gen was­ser­füh­ren­den Grabenanlagen. Der Hofeweg ist die ehe­ma­lige Zufahrt zum Schloss. Unter ihm ist noch die Schlossbrücke gut erkennbar.

Bodendenkmalschutz
Die Wasserburganlage wurde be­reits 1936 als Bodendenkmal un­ter Schutz ge­stellt. Der Schutz wurde Ende 1956 erneuert.