Markneukirchen: Rittergut Eubabrunn

Rittergut Eubabrunn
Baumgarten
08265 Markneukirchen OT Eubabrunn

Historisches
Eubabrunn wurde 1165 erst­ma­lig er­wähnt und in der zwei­ten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis 1600 als Wüstung ge­führt. Die Familie von Thoss als Besitzer des Rittergutes Erlbach ver­fügte auch über Eubabrunn. So kam Eubabrunn 1604 an Hans Adam von Rosenheim, 1609 wie­der an Georg Wolf von Thoss, 1624 an Siegismund von Dobeneck und 1663 an die Familie von Beulwitz. 1762 brannte das Rittergut Eubabrunn ab und wurde da­nach wie­der auf­ge­baut. Die spä­te­ren Besitzer wa­ren ab 1852 Jakob Meister und ab 1855 August Funk. Dieser ver­kaufte ei­nen Teil des Rittergutes 1858 an den Staatsfiskus. Nach der Brandstiftung 1860 er­folgte der Wiederaufbau. 1862 wurde der Besitz an Major von Petrikowsky-​Lindenau ver­kauft. Ein wei­te­res Teilgut wurde 1881 an den Fiskus ver­kauft. Das Restgut kam 1894 an Hugo Max Schade und 1899 end­gül­tig an den Staatsfiskus. Im glei­chen Jahr fiel das Rittergut er­neut ei­ner Brandstiftung zum Opfer. Die Gebäude wur­den 1900 schließ­lich abegtragen.

Heutige Nutzung
Erhalten ist le­dig­lich noch ein klei­ner Hof des Pächters.