Radeburg: Wasserburg Radeburg

Wasserburg Radeburg
Am Hofwall
01471 Radeburg

Historisches
Die mit­tel­al­ter­li­che Wasserburg aus dem spä­ten 12. Jahrhundert be­fand sich am nörd­li­chen Ortsrand, süd­lich der Röder und Röderstraße. Sie war of­fen­bar Sitz des 1248 er­wähn­ten Hermannus de Radeburch. Die Wasserburg soll aus ei­nem Bühl, ei­nem Wehrturm, ei­nem was­ser­füh­ren­den Graben und ei­nem Wall be­stan­den ha­ben. Zu Beginn der 1930er Jahre wurde das Gelände an eine Gärternei ver­kauft. Die spär­li­chen Überreste der Wasserburg wur­den vom Gärtnereibesitzer nach und nach eingeebnet.

Bodendenkmalschutz
Von der Wasserburg Radeburg ist heute ober­ir­disch nichts mehr er­kenn­bar. Sie ist kom­plett ein­ge­eb­net und nur un­ter­ir­disch er­hal­ten. Schutz als Bodendenkmal be­steht seit 1934, die­ser wurde 1966 erneuert.