Sächsische Schweiz: Burgwarte Falkenstein

Burgwarte Falkenstein
Sächsische Schweiz

Der Falkenstein ist ein den Schrammsteinen vor­ge­la­ger­ter frei­ste­hen­der Felsen. Aufgrund die­ser ex­po­nier­ten Lage eig­nete er sich per­fekt als Beobachtungs- und Sicherungsposten und trug be­reits im 14. Jahrhundert ein Sperrfort bzw. eine Burgwarte, die von den böh­mi­schen Berken von der Duba ge­nutzt wurde. Im Mittelalter Valkenstein ge­nannt, wurde er wie auch an­dere Burgwarten im um­lie­gen­den Gebiet 1451 an Sachsen ab­ge­tre­ten und war 1456 un­ter den aus­ge­gan­ge­nen Burgen ver­zeich­net und als Burgwarte nicht mehr ge­nutzt. Von der ehe­ma­li­gen Burgwarte Falkenstein sind noch ei­nige Spuren er­hal­ten. Auffälligstes Zeitzeugnis ist die mit­tel­al­ter­li­che Stufenreihe am so­ge­nann­ten Turnerweg, der 1864 als ers­ter neu­zeit­li­cher Aufstieg auf den Kletterfelsen ge­schaf­fen wurde. Diese in den Fels ge­hauene Stufenreihe stammt aus der Zeit um 1400 und führte auf die Burgwarte, die sich an der Nordseite des Falkensteins be­fand. Wiederentdeckt wurde sie 1892. Sie be­fin­det sich zwi­schen dem so ge­nann­ten Breiten Sprung und ober­halb des drei­ar­mi­gen Kamins. Weiterhin sind Balkenlager und Falze erhalten.