Glauchau: Herrensitz Rothenbach

Herrensitz Rothenbach

08371 Glauchau OT Rothenbach

Historisches

Rothenbach wurde erst­mals 1256 im Zusammenhang mit Conradus de Rotenbach bezeich­net, was auf einen Herrensitz schlie­ßen lässt. Dieser wurde jedoch offen­bar bereits schon früh wie­der auf­ge­ge­ben. Weitere Nachweise als Herrensitz oder gar eine Aufwertung zum Rittergut sind nicht belegt.

Glauchau: Herrensitz Lipprandis

Herrensitz Lipprandis

08371 Glauchau OT Lipprandis

Historisches

Lipprandis wurde 1308 als Luprandis mit einem Herrensitz bezeich­net. Der Ort unter­stand bis zur Reformation im Jahre 1533 dem Kloster Remse. Der Herrensitz wurde offen­bar bereits vor Ende des 15. Jahrhunderts wie­der aufgegeben.

Priestewitz: Vorwerk Wantewitz

Vorwerk Wantewitz

01561 Priestewitz OT Wantewitz

Historisches

Für Wantewitz ist im Jahre 1207 ein Herrensitz unter Rodolfus und Dipoldus de Wantwiz nach­weis­bar. Das Vorwerk bestand im 18. Jahrhundert und gehörte zum Rittergut Naundorf.

Priestewitz: Vorwerk Kottewitz

Vorwerk Kottewitz

01561 Priestewitz OT Kottewitz

Historisches

Als Herrensitz wurde Kottewitz 1286 unter Johannes de Chotatscuitz genannt, als Vorwerk 1540. Das Vorwerk Kottewitz unter­stand zeit­weise dem Kloster Seußlitz.

Priestewitz: Herrensitz Kmehlen

Herrensitz Kmehlen

01561 Priestewitz OT Kmehlen

Historisches

Der Herrensitz Kmehlen wurde 1282 erst­mals nach­ge­wie­sen. In die­ser Urkunde wird von einem Streit zwi­schen der Witwe Jutta von Zmelin, dem Markgrafen Heinrich und dem Kloster Celle berich­tet. Im Jahre 1291 erlangte Friedrich Tuto durch Tausch das Dorf Kmehlen von Otto und Johannes de Zmelin. 1463 erfolgte die Nennung als allo­dium. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Herrensitz als sol­cher zu die­ser Zeit bereits wie­der auf­ge­ge­ben wor­den war.

Priestewitz: Herrensitz Böhla

Herrensitz Böhla

01561 Priestewitz OT Böhla

Historisches

Der Herrensitz Böhla wurde 1350 erst­mals unter Reinhardus de Bul erwähnt, wobei das tat­säch­li­che Bestehen jedoch nicht gesi­chert ist. Eine andere Quelle benennt einen Herrensitz für Böhla bereits im Jahre 1268. Weitere Informationen feh­len. In der zwei­ten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörte der Ort Böhla zum castrum bezie­hungs­weise zur Burg Hayn (Großenhain).

Riesa: Herrensitz Oelsitz

Herrensitz Oelsitz

01591 Riesa OT Oelsnitz

Historisches

Der Herrensitz Oelsitz wurde 1266 erst­mals in Verbindung mit Heinricus de Olsz nach­ge­wie­sen. Da wei­tere Informationen nicht ver­füg­bar sind, kann nicht ein­deu­tig geklärt wer­den, ob jener Heinricus de Olsz damals ledig­lich Grundbesitz in Oelsitz hatte oder dort selbst lebte. Oelsitz wurde in der zwei­ten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom castrum Meißen und der Supanie Mertitz ver­wal­tet. Ab 1547 unter­stand das Dorf dem Rittergut Seerhausen, ab 1594 dem Rittergut Jahnishausen und ab 1820 erneut dem Rittergut Seerhausen.