Zeithain: Herrensitz Röderau

Herrensitz Röderau

01619 Zeithain OT Röderau

Historisches

Im Jahr 1186 wurde ein Herrensitz unter Heithenricus de Retherowe erwähnt. Die Grundherrschaft übte zunächst das Rittergut Frauenhain aus und ab dem 17. Jahrhundert das Rittergut Tiefenau. Ein eige­nes Rittergut hatte sich nicht entwickelt.

Lommatzsch: Herrensitz Paltzschen

Herrensitz Paltzschen

01623 Lommatzsch OT Paltzschen

Historisches

Neben der frü­he­ren sla­wi­schen Wallburg wurde Paltzschen im Jahre 1206 als Herrensitz unter Lampertus de Pulzan erwähnt. Weitere zuver­läs­sige Informationen lie­gen nicht vor. Der Herrensitz wurde offen­bar zeit­nah wie­der aufgegeben.

Riesa: Herrensitz Mergendorf

Herrensitz Mergendorf

01589 Riesa OT Mergendorf

Historisches

Mergendorf war 1266 ein Herrensitz unter Henricus dic­tus de Mergendorf. Er bestand offen­bar nicht lange und war nicht mit der Wallburg identisch.

Riesa: Herrensitz Kuklatitz

Herrensitz Kuklatitz

01591 Riesa OT Kuckelitz

Historisches

Der Herrensitz Kuklatitz wurde 1283 unter Wernerus de Kuclatiz erst­mals nach­ge­wie­sen. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass er nur kurz dar­auf wie­der auf­ge­löst wurde. Weiterführende Informationen feh­len noch.

Coswig: Forsthaus Kreyern

Forsthaus Kreyern

Forsthaus Kreyern 104
01640 Coswig

Historisches

Das Vorwerk Kreyern wurde erst­mals 1457 erwähnt und unter­stand zu die­sem Zeitpunkt dem Rittergut Scharfenberg. Martin von Miltitz ver­kaufte das Vorwerk Kreyern 1542 an Herzog Moritz. 1551 hatte der Ort Kreyern unter ande­rem eine Wirtschaft, die von einem Herrn Kretzschmar geführt wurde und spä­ter als Mistschänke bekannt wurde. 1557 wurde der Ort auf Geheiß des Kurfürsten zur Vergrößerung sei­nes Jagdgebiets auf­ge­löst. Anschließend ent­stand ein kur­fürst­li­cher Gutshof mit einem Viehstall. 1618 wurde das etwa 1 km ent­fernte Wolfsdenkmal errich­tet. Der Viehstall wurde 1820 auf­grund von Unwirtschaftlichkeit abge­ris­sen. 1875 erfolgte die offi­zi­elle Nennung als Forsthaus.

Einer ande­ren ver­trau­ens­wür­di­gen Quelle zufolge wurde das Forsthaus erst­mals 1406 erwähnt und gehörte den Rittern von Karras. 1542 ver­kauf­ten die Ritter von Karras das Forsthaus an Kurfürst August, der sein Jagdgebiet erwei­tern wollte. Um 1600 (1628?) wurde das Forsthaus errich­tet, das auch für Jagdaufenthalte des Kurfürsten genutzt wurde. Seit dem 17. Jahrhundert erfolgte die Nutzung als Forstamt. Im Laufe der Zeit folg­ten mehr­fach Um- und Ausbauten. Nach einem Brand 1847 wurde das Forsthaus mit sei­nem heu­ti­gen Aussehen wiederaufgebaut.

Heutige Nutzung

Das Forsthaus Kreyern wurde zwi­schen 2002 und 2005 saniert und dient als Sitz des Forstamts Moritzburg. Die Mistschänke wird nach wie vor gas­tro­no­misch genutzt. Sie befin­det sich in der Gemeinde Moritzburg auf dem Mistschänkenweg 10.
(Fotos: Mai 2025)

Wülknitz: Herrensitz Wülknitz

Herrensitz Wülknitz

01609 Wülknitz

Historisches

1262 wurde ein Herrensitz unter Heinricus de Wilkeniz erwähnt. Weitere Informationen lie­gen nicht vor. Der Herrensitz bestand offen­bar nicht lange und wie­der wie­der aufgelöst.

Strehla: Vorwerk Kleinrügeln

Vorwerk Kleinrügeln

Oschatzer Straße 70
01616 Strehla OT Kleinrügeln

Historisches

Bei die­sem Dreiseitenhof han­delt es sich mut­maß­lich um ein Vorwerk. Die Grundherrschaft über Kleinrügeln hatte seit Mitte des 16. Jahrhunderts das Rittergut Strehla inne. Das Wohnhaus wurde in der ers­ten Hälfte des 19. Jahrhunderts errich­tet und um 1860 um ein Geschoss auf­ge­stockt. 1888 erfolgte der Neubau eines Stalls anstelle sei­nes Vorgängerbaus. Die Scheune stammt aus der Zeit um 1884 /​ 1885.

Heutige Nutzung

Die Hofanlage ist teil­weise saniert und dient Wohnzwecken.

Strehla: Rittergut Strehla | Anteil Görzig

Rittergut Strehla | Anteil Görzig

Trebnitzer Weg 19
01616 Strehla OT Görzig

Historisches

Das Rittergut war einst mit dem Rittergut Trebnitz ver­bun­den und wurde 1827 mit die­sem wie­der­ver­ei­nigt. Beide Güter gehör­ten zum Schloss Strehla, wo auch Wohnräume zur Verfügung stan­den. Die Wohnräume für das Görziger Gut befan­den sich im hin­te­ren Schlossteil.

Strehla: Rittergut Strehla | Anteil Trebnitz

Rittergut Strehla | Anteil Trebnitz

Trebnitzer Weg 14
01616 Strehla OT Trebnitz

Historisches

Das Rittergut Trebnitz wurde 1486 erst­mals als Vorwerk erwähnt. Weitere Nennungen als Vorwerk datie­ren auf die Jahre 1551 und 1820. Wann genau die Erhebung zum Rittergut erfolgte, ist nicht nachvollziehbar.

Das Rittergut war einst mit dem Rittergut Görzig ver­bun­den und wurde 1827 mit die­sem wie­der­ver­ei­nigt. Beide Güter gehör­ten zum Schloss Strehla, wo auch Wohnräume zur Verfügung stan­den. Die Wohnräume für das Trebnitzer Gut befan­den sich in der Vorburg.