Rittergut Oberlützschera
04749 Ostrau OT Oberlützschera
Historisches
Das ehemalige Rittergut gehörte Balthasar von Kobershain. Wilhelm von Meißen verwandelte es in drei Bauerngüter. 1530 hat das Rittergut schon nicht mehr bestanden.
04749 Ostrau OT Oberlützschera
Das ehemalige Rittergut gehörte Balthasar von Kobershain. Wilhelm von Meißen verwandelte es in drei Bauerngüter. 1530 hat das Rittergut schon nicht mehr bestanden.
04749 Ostrau OT Wutzschwitz
1350 war ein Allodium (Einzelgut) verzeichnet, welches 1555 als Vorwerk genannt wurde. Seit 1578 wurde es als Rittergut bezeichnet. Es wurde noch 1764 als eigenständiges Rittergut bezeichnet, später aber dem Rittergut Oberwutzschwitz zugeschlagen. Die Gebäude wurden bereits 1856 abgerissen. Als Besitzer waren unter anderem die Familien von Leipziger und von Hackeborn sowie Hugold Dietrich von Zehmen bekannt.
Das Rittergut ist nicht mehr vorhanden.
Goldhausener Straße 5
04749 Ostrau OT Goldhausen
Das Herrenhaus wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Doch bereits im Mittelalter bestand ein Herrensitz. Hier werden der Ritter Heinrich von der Jahna um 1360 und Dietrich von Honsberg um 1460 genannt. Um 1600 ist die Familie von Seyfertitz als Besitzer bekannt. Ihr folgte Mitte des 18. Jahrhunderts die Familie von Hopfgarten. Seit 1808 bis mindestens 1855 befand sich das Rittergut im Besitz der Familie Kretzschmar.
Sowohl das Herrenhaus als auch einige Wirtschaftsgebäude wurden nach 1945 abgerissen.
Erhalten sind lediglich noch ein Wirtschaftsgebäude und die Reste der ehemaligen Einfahrt. Die Nutzung des Areals ist landwirtschaftlich geprägt.
Zur alten Schäferei 26
04749 Ostrau OT Trebanitz
Trebanitz wurde 1312 als Herrensitz unter Jensch de Trebetytz genannt. Die Verwaltungsobrigkeit lag 1378 beim castrum Meißen.
Im Herbst 1860 kam es zu einem Großbrand in Trebanitz. Heinrich Adolf Roßberg, Gutsbesitzer und Unternehmer, kaufte die Brandstelle auf und ließ darauf ein großes Gut errichten. Das Herrenhaus wurde 1861 erbaut. Die Familie Roßberg war eng mit dem Kalkabbau im Umfeld verbunden und behielt das Rittergut bis zur Enteignung in ihrem Besitz.
Das Herrenhaus ist saniert und wird bewohnt. Auch die Wirtschaftsgebäude befinden sich in einem ordentlichen Zustand. Erhalten sind außerdem zwei Wappenreliefs aus Sandstein, die auf das Jahr 1787 datiert werden.
Lampersdorfer Straße 6
04758 Oschatz OT Limbach
Im 16. Jahrhundert vefand sich das Vorwerk Haida im Besitz der Familie von Schleinitz. Das Herrenhaus den Vierseitenhofes stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Das Vorwerk Haida wurde um 1820 als Schäferei genannt. Unter dem Vorwerksbesitzer Hermann Melington wurde das Herrenhaus 1922 umgebaut und erhielt eine weitere Etage.
Die Familie Melington wurde 1945 enteignet. Die landwirtschaftlichen Flächen wurden an Neubauern aufgeteilt, das Herrenhaus wurde Sitz der Kreisparteischule der SED. 1956 zog die Bezirksschule des Handels ein, 1964 die Betriebsakademie der Centrum-Warenhäuser.
Das Herrenhaus wurde in der Nachwendezeit mehrfach verkauft. Pläne, darin ein Altersheim oder eine Bildungseinrichtung unterzubringen, scheiterten.
Das Herrenhaus wird inzwischen bewohnt.
04758 Oschatz OT Rechau
Das Vorwerk Rechau wurde 1445 erstmals genannt. Es bestand über mehrere Jahrhunderte und wurde 1875 ebenfalls erwähnt.
04758 Oschatz OT Lonnewitz
Das Vorwerk Lonnewitz wurde 1722 sowie 1875 genannt.
02692 Obergurig OT Großdöbschütz
Das Vorwerk Großdöbschütz wurde erstmals 1577 genannt.
02692 Obergurig OT Singwitz
Singwitz war bereits 1221 als Herrensitz bekannt. 1555 konnte ein Lehngut nachgewiesen werden. Dieses wurde 1764 als Vorwerk bezeichnet.
02692 Obergurig OT Mönchswalde
Das 1558 in Mönchswalde bestehende Vorwerk wurde später in ein Lehngut umgewandelt und als solches 1875 belegt. Möglicherweise bestand das Vorwerk bereits 1538.