Arzberg: Freigut Korgitzsch

Freigut Korgitzsch

Am Park 3
04886 Arzberg OT Köllitsch

Historisches

In Köllitsch bestand ein Rittergut, wel­ches 1783 erst­mals urkund­lich nach­ge­wie­sen wurde. Es wurde spä­ter in ein Freigut umge­wan­delt. Die Bauten stam­men aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Durch Umbauten ist der ursprüng­li­che Grundriss nicht mehr nachvollziehbar.

Als Besitzer sind 1783 Herr Brockmeyer, ab 1805 Carl Wilhelm Petzsch, ab 1845 Christian Adolph Petzsch, ver­mut­lich ab 1899 Wilhelm Petzsch und ab 1931 Fritz Adolph Horst Petzsch-​Kunze als Bewirtschafter einer Erbengemeinschaft bekannt.

Nach 1945

1945 erfolgte die Enteigung. Ab 1950 nutzte die VEG Tierzucht Köllitsch das Freigut, die 1962 an den VBB Terzucht ange­glie­dert wurde. Im Zeitraum zwi­schen Nachkriegsende und 1990 ent­stan­den auf dem Gelände des Freiguts wei­tere Gebäude, die land­wirt­schaft­li­chen Zwecken dienten.

Nachwendezeit

Der Freistaat Sachsen über­nahm das Freigut 1992 als Eigentümer und glie­derte den Landwirtschaftsbetrieb in die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft ein.

Heutige Nutzung

Das ehe­ma­lige Freigut ist saniert und wird wei­ter­hin durch die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft genutzt. Erhalten ist außer­dem noch der Gutspark mit einem Teich.

Weißenberg: Vorwerk Gröditz

Vorwerk Gröditz

Vorwerk 2–6
02627 Weißenberg OT Gröditz-Vorwerk

Historisches

Das Vorwerk befin­det sich etwa zwei Kilometer nord­öst­lich von Gröditz und unter­stand dem Rittergut Gröditz. Es han­delte sich ursprüng­lich um ein Einzelgut.

Heutige Nutzung

Die gebäude des Vorwerks wer­den heute zu Wohnzwecken genutzt.

Hoyerswerda: Vorwerk Kleinneida

Vorwerk Kleinneida

02977 Hoyerswerda

Historisches

Das Vorwerk Kleinneida (oder auch Klein Neida) wurde 1759 sowie 1825 erwähnt. Die Informationslage ist äußerst spär­lich, wei­tere Angaben lie­gen der­zeit nicht vor.

Großdubrau: Herrensitz Jeschütz

Herrensitz Jeschütz

02694 Großdubrau OT Jeschütz

Historisches

Für Jeschütz wird von einer Quelle ein auf das Jahr 1346 datier­ter Herrensitz erwähnt. Spätestens seit 1777 stand Jeschütz unter der grund­herr­schaft des Ritterguts Malsitz. Weitere Informationen dazu lie­gen der­zeit nicht vor.

Käbschütztal: Herrensitz Kaisitz

Herrensitz Kaisitz

01665 Käbschütztal OT Kaisitz

Historisches

In Kaisitz soll es bereits um 1228 einen Herrensitz gege­ben haben. Die Grundherrschaft wurde vom Rittergut Schieritz aus­ge­übt. Weitere Informationen lie­gen der­zeit nicht vor.

Löbau: Rittergut Kalkreuth

Rittergut Kalkreuth

02708 Löbau OT Oppeln

Historisches

Im Ortsteil Oppeln bestand neben dem Rittergut Oppeln ein zwei­tes Gut. Dabei han­delte es sich um das Rittergut Kalkreuth, wel­ches 1834 und 1875 schrift­lich nach­weis­bar ist. Das Rittergut Kalkreuth war ein Einzelgut. Weitere Informationen lie­gen der­zeit nicht vor.

Striegistal: Vorwerk Kaltenborn

Vorwerk Kaltenborn

09661 Striegistal OT Marbach

Historisches

Das Vorwerk Kaltenborn wurde erst­mals 1552 und wie­der­holt 1791 schrift­lich nach­ge­wie­sen. Es han­delte sich um einen Wirtschaftshof des Klosters Altzelle, der spä­ter in ein kur­fürst­li­ches Vorwerk umge­nutzt wurde. Da Kaltenborn heute nur noch eine Ortswüstung ist, kann davon aus­ge­gang­nen wer­den, dass das Vorwerk  nach sei­ner letz­ten Erwähnung abge­tra­gen wurde.