Herrensitz Rochzahn
04769 Naundorf OT Rochzahn
Historisches
1265 bestand in Rochzahn ein Herrensitz unter Otto de Rocce. Ein Rittergut hatte sich aus dem Herrensitz nicht entwickelt. Weitere zuverlässige Informationen liegen derzeit nicht vor.
04769 Naundorf OT Rochzahn
1265 bestand in Rochzahn ein Herrensitz unter Otto de Rocce. Ein Rittergut hatte sich aus dem Herrensitz nicht entwickelt. Weitere zuverlässige Informationen liegen derzeit nicht vor.
01619 Zeithain OT Röderau
Im Jahr 1186 wurde ein Herrensitz unter Heithenricus de Retherowe erwähnt. Die Grundherrschaft übte zunächst das Rittergut Frauenhain aus und ab dem 17. Jahrhundert das Rittergut Tiefenau. Ein eigenes Rittergut hatte sich nicht entwickelt.
04463 Großpösna
Um 1445 bestand in Rödgen ein Rittersitz unter Hans von Czemen zu Rodiche. Die Grundherrschaft übte das Rittergut Störmthal aus. Ein eigenes Rittergut hatte sich in Rödgen nicht entwickelt.
Der Ort wurde 1984 aufgrund des Tagebaus devastiert.
Bockwitzer Straße 42
04758 Cavertitz OT Reudnitz
In Reudnitz bestand bereits 1382 ein “gut”. Dieses ehemalige Klostergut war das einzige, welches im Dreißigjährigen Krieg nicht zerstört wurde und im Krieg als Lazarett gedient hatte. Dieses Gut wurde 1791 als Forstgut nachgewiesen, wobei es 1668 offenbar den Status eines Freiguts inne hatte. Es bestand aus einem Forsthaus und einem Schankgut.
Das Forsthaus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, die Scheune um 1850. Beide gebäude wurden im Fachwerkstil errichtet.
Das Forstgut gehörte nach 1945 zum Volksgut Cavertitz.
Das Forstgut befindet sich in einem dringend und umfassend sanierungsbedürften Zustand und steht leer.
08340 Schwarzenberg
Das Vorwerk Ottenstein wurde 1606 und 1791 schriftlich nachgewiesen. Eine weitere Quelle benennt das Vorwerk bereits im Jahre 1559. Es befand sich östlich von Schwarzenberg.
01623 Lommatzsch OT Paltzschen
Neben der früheren slawischen Wallburg wurde Paltzschen im Jahre 1206 als Herrensitz unter Lampertus de Pulzan erwähnt. Weitere zuverlässige Informationen liegen nicht vor. Der Herrensitz wurde offenbar zeitnah wieder aufgegeben.
02899 Ostritz
Ostritz wurde möglicherweise im Jahre 1007 erstmals als castellum Ostrusna erwähnt. Die Herrschaft Ostritz ging um 1230 vom böhmischen König an die Burggrafen von Dohna über. Burggraf Otto I. von Dohna wurde 1206 und 1239 als Herr auf Ostritz nachgewiesen.
Hofeweg
02785 Olbersdorf
Das Vorwerk Olbersdorf wurde erstmals 1428 erwähnt. Der Ortschronik zufolge errichteten Cölestinermönche an der Hofegasse (Hofeweg?) ein Vorwerk zu landwirtschaftlichen Zwecken. Ein weiteres Mal wurde ein Vorwerk 1875 nachgewiesen. Ob das Vorwerk Olbersdorf über die Jahrhunderte fortbestand oder neu begründet wurde, ist bislang nicht bekannt. Weitere zuverlässige Informationen liegen ohnehin nicht vor.
Es muss davon ausgegangen werden, dass vom Vorwekr Olbersdorf heute nichts mehr erhalten ist.
08451 Crimmitschau OT Oberschindmaas
1497 soll in Oberschindmaas ein Rittergut existiert haben.
Weitere zuverlässige Informationen liegen derzeit nicht vor.
07919 Pausa-Mühltroff OT Linda
Das Gebiet um Linda war seit dem 11. Jahrhundert von deutschen Siedlern bewohnt. Vermutlich in dieser Zeit entstand die Wasserburg Linda am nördlichen Ortsrand, die dem Schutz der Siedler diente.
Im Jahr 1347 verkaufte der Vogt von Plauen das Gut Linda an seinen Vasallen Heinz Röder. Die Wasserburg Linda wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts während kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen den Wettinern und den Vögten von Plauen zerstört.
Die Reste der Ringwallanlage bestehen aus einem Turmhügel sowie dem Großen Teich. Die Wasserburg steht 1934 als Bodendenkmal unter Schutz.