Weißenberg: Vorwerk Gröditz

Vorwerk Gröditz

Vorwerk 2–6
02627 Weißenberg OT Gröditz-Vorwerk

Historisches

Das Vorwerk befin­det sich etwa zwei Kilometer nord­öst­lich von Gröditz und unter­stand dem Rittergut Gröditz. Es han­delte sich ursprüng­lich um ein Einzelgut.

Heutige Nutzung

Die gebäude des Vorwerks wer­den heute zu Wohnzwecken genutzt.

Hoyerswerda: Vorwerk Kleinneida

Vorwerk Kleinneida

02977 Hoyerswerda

Historisches

Das Vorwerk Kleinneida (oder auch Klein Neida) wurde 1759 sowie 1825 erwähnt. Die Informationslage ist äußerst spär­lich, wei­tere Angaben lie­gen der­zeit nicht vor.

Großdubrau: Herrensitz Jeschütz

Herrensitz Jeschütz

02694 Großdubrau OT Jeschütz

Historisches

Für Jeschütz wird von einer Quelle ein auf das Jahr 1346 datier­ter Herrensitz erwähnt. Spätestens seit 1777 stand Jeschütz unter der grund­herr­schaft des Ritterguts Malsitz. Weitere Informationen dazu lie­gen der­zeit nicht vor.

Doberschau-​Gaußig: Vorwerk Grubschütz

Vorwerk Grubschütz

Techritzer Straße 2
02692 Doberschau-Gaußig

Historisches

Grubschütz wurde 1466 erst­mals urkund­lich erwähnt. Das Vorwerk befand sich zu die­ser Zeit im Besitz der Familie des Bautzener Hofrichters von Burk. 1497 ver­äu­ßerte sie den Besitz an Nikolaus Span, der ihn bereits im fol­gen­den Jahr an das Domstift St. Petri in Bautzen ver­kaufte. Damit gelangte das Vorwerk in den Besitz des Bautzener Domstifts, mit dem es über Jahrhunderte ver­bun­den blieb.

Eine his­to­ri­sche Darstellung des Domstifts bezeich­net Grubschütz als am lin­ken Ufer der Spree bei Techritz gele­gen und bestä­tigt den Erwerb durch das Domkapitel. Sie berich­tet außer­dem, dass das Vorwerk spä­ter geteilt wurde. Auch die zuge­hö­rige Mühle gelangte im 16. Jahrhundert in den Besitz des Domstifts.

Die heute erhal­te­nen Gebäude des ehe­ma­li­gen Vorwerks stam­men über­wie­gend aus der zwei­ten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Anlage prä­sen­tiert sich als geschlos­se­ner Vierseitenhof und ver­mit­telt damit noch heute einen guten Eindruck von der his­to­ri­schen Struktur eines land­wirt­schaft­lich gepräg­ten Gutsbetriebs.

Nachwendezeit

Nach dem Ende der DDR und der damit ver­bun­de­nen Veränderungen der Eigentums- und Nutzungsverhältnisse begann für den his­to­ri­schen Gutshof eine neue Nutzung. Im April 1992 wurde im ehe­ma­li­gen Vorwerk das Landhotel „Zur guten Einkehr“ als Pachtbetrieb eröff­net. Im Januar 2004 ging das Anwesen in das Eigentum der Familie Mazalla über.

Heutige Nutzung

Heute befin­det sich in dem his­to­ri­schen Vierseitenhof wei­ter­hin das Landhotel „Zur guten Einkehr“. Der Betrieb wird inzwi­schen von der Landhotel & Spreetal Haidan GbR geführt. Das fami­li­en­ge­führte Haus ver­bin­det damit die his­to­ri­sche Bausubstanz des ehe­ma­li­gen Vorwerks mit einer moder­nen tou­ris­ti­schen Nutzung.

Das Landhotel ist zugleich Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen ent­lang der Spree und in die Umgebung von Bautzen. Damit hat sich die Funktion des ehe­ma­li­gen land­wirt­schaft­li­chen Gutes grund­le­gend gewan­delt: Aus dem Vorwerk des Bautzener Domstifts wurde ein heute tou­ris­tisch genutz­ter his­to­ri­scher Vierseitenhof.

(Foto: August 2026)

Hoyerswerda: Vorwerk Großneida

Vorwerk Großneida

02977 Hoyerswerda

Historisches

Das Vorwerk Großneida (oder auch Groß Neida) wurde 1548 sowie 1568 erwähnt. Die Informationslage ist äußerst spär­lich, wei­tere Angaben lie­gen der­zeit nicht vor.

Großdubrau: Rittergut Großdubrau

Rittergut Großdubrau

02694 Großdubrau

Historisches

Für Großdubrau wurde erst­mals 1396 ein Herrensitz unter Lehemann de Dobraw erwähnt. Der erste urkund­li­che Nachweis als Rittergut datiert auf das Jahr 1630. 1875 wurde eben­falls ein Rittergut erwähnt. Angaben zur his­to­ri­schen Entwicklung und zum Standort konn­ten bis­lang nicht veri­fi­ziert werden.

Neukirch: Rittersitz Gottschdorf

Rittersitz Gottschdorf

01939 Neukirch OT Gottschdorf

Historisches

Gottschdorf wurde 1384 sowie 1430 als Rittersitz nach­ge­wie­sen. Weitere Informationen feh­len. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Rittersitz auf­grund von Bedeutigungslosigkeit kurz dar­auf wie­der auf­ge­löst wurde.

Spreetal: Vorwerk Döschko

Vorwerk Döschko

02979 Spreetal OT Döscko

Historisches

Ein Vorwerk wurde erst­mals 1744 für Döschko nach­ge­wie­sen. Weitere zuver­läs­sige Informationen lie­gen der­zeit nicht vor.

Göda: Herrensitz Dobranitz

Herrensitz Dobranitz

02633 Göda OT Dobranitz

Historisches

Dobranitz wurde als Herrensitz erst­mals 1227 unter Harthungus de Dobranewiz erwähnt.

Mit der Wallburg Dobranitz scheint der Herrensitz nicht iden­tisch zu sein, da diese nur bis ins 10. Jahrhundert hin­ein genutzt wor­den war.