Vorwerk Feldkießlich
02708 Löbau OT Feldkießlich
Historisches
Das Vorwerk war ein Einzelgut und wurde erstmals im 18. Jahrhundert und nochmals 1875 genannt.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Görlitz
02708 Löbau OT Feldkießlich
Das Vorwerk war ein Einzelgut und wurde erstmals im 18. Jahrhundert und nochmals 1875 genannt.
02829 Neißeaue OT Emmerichswalde
Emmerichwalde wurde etwa 1908 als Vorwerk von Groß Krauscha gegründet. Der Name geht auf ein in der Nähe gelegenes Waldstück zurück, das bereits seit 1511 so bezeichnet wurde. Möglicherweise besteht bezüglich des Waldstücks ein Zusammenhang mit dem von einer anderen Quelle erwähnten Bestehen eines Vorwerks im 16. Jahrhundert.
02943 Boxberg OT Drehna
In Drehna bestand ein Vorwerk, welches 1825 nachgewiesen werden konnte.
02779 Hainewalde
Das Buttervorwerk wurde erstmals 1326 erwähnt. Weitere Informationen über die historische Entwicklung des Vorwerks liegen nicht vor.
02943 Boxberg
Im 18. Jahrhundert soll in Boxberg ein Vorwerk bestanden haben. Weiterführende Informationen liegen derzeit nicht vor.
02899 Schönau-Berzdorf a. d. Eigen
Berzdorf wurde 1280 als Herrensitz genannt. Aus diesem entwickelte sich später ein Rittergut. Eine genaue Jahreszahl, wann die Erhebung zum Rittergut erfolgte, liegt nicht vor.
Spätestens im Zeitraum 1969 bis 1970 ging das Rittergut Berzdorf verloren, als der Ort wegen des Braunkohlentagebaus devastiert wurde. Auf dem Areal befindet sich heute der Berzdorfer See.
Bauhof 1–6, 8–12, 14
02953 Bad Muskau
Das Vorwerk gehörte zur Schloss- und Parkanlage Bad Muskau. Es besteht aus der Schmiede (Bauhof 1, 2), zwei Wohnhäusern für Bedienstete (Bauhof 3–6 und Bauhof 8–11), einer Remise (Bauhof 12, 14), dem Marstall und einem Stallgebäude (beide ohne Anschrift). Die heutige Gebäudesubstanz geht auf die Zeit um 1900 / 1901 zurück, ist im Kern jedoch älter.
Das Vorwerk ist umfassend saniert und in die Sachgesamtheit des Muskauer Parks einbezogen.
02727 Ebersbach-Neugersdorf OT Altgersdorf
Der Herrensitz Altgersdorf wurde erstmals 1327 erwähnt. Nachfolgende Erwähnung nennen 1419 einen Ritterhof und 1529 einen Rittersitz. Bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts lag Altgersdorf wüst. Eine Weiterentwicklung des Rittersitzes erfolgte nicht.
Die Stadtbefestigung von Görlitz umfasst die Verteidigungsanlagen von Görlitz zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert und bestand aus der Stadtmauer, die das heutige Gebiet der historischen Altstadt umfasste, aus Stadttoren, Basteien, Türmen und Gräben. Weite Teile der Stadtmauer wurden im 19. Jahrhundert abgebrochen.
Die Stadtmauer war ursprünglich etwa 3,7 km lang. Im Nordwesten befand sich der ehemalige Pulverturm. Zwischen dem Nikolaiturm im Nordwesten und der Peterskirche im Südosten ist die Stadtbefestigung weitestgehend erhalten und als Grünanlage Nikolaizwinger vorhanden. Im Nordosten der Stadtmauer befindet sich die Hotherbastei. Die Mauer setzte sich im Ochsenzwinger nach Süden fort. Die südöstliche Eckbastion war der Schwedische Fähnrich. Weiter folgte die Stadtmauer in Richtung des Frauentores und des Dicken Turmes. Von letzterem aus verlief sie bis zum Kaisertrutz und entlang des heutigen Grünen Grabens bis zum Pulverturm.
Bis zur Stadterweiterung um 1250 war die Stadtanlage vermutlich nur von Holzpalisaden geschützt. Mit der Stadterweiterung wurden diese durch steinerne Mauern ersetzt. Gleichzeitig wurde der Mauerring um die Stadt erweitert. Die Stadtmauer umfasste Görlitz fast vollständig durch einen doppelten Ring. Die inneren Mauern überragten dabei die äußeren Mauern höhenmäßig. Das Gebiet zwischen den beiden Mauern wurde als Zwinger bezeichnet und trug Namen wie Bauzwinger, Holzzwinger, Nikolaizwinger, Rähm-Zwinger, Röhrzwinger, Schießzwinger und Waisenhauszwinger.
1639 wurde Görlitz von schwedischen Truppen besetzt. In diesem Zusammenhang wurde die Stadtbefestigung durch zusätzliche Gräben und Palisadenwälle verstärkt. Zwei Jahre später begann die Belagerung der Stadt durch über 10.000 kursächsisch-kaiserliche Soldaten mit Artillerie. Nach zehn Wochen kapitulierten die schwedischen Truppen. Die verursachten Schäden an der Stadtmauer wurden erst ab 1664 behoben.
Ab 1837 wurden im südlichen Bereich die Mauerkränze der Stadtbefestigung zurückgebaut. Um den kompletten Verteidigungsring abbrechen zu dürfen, wurde die Zustimmung des preußischen Staates benötigt. Die Erlaubnis wurde mit den Auflagen erteilt, eine neue Kaserne, die heutige Jägerkaserne sowie ein Blockhaus zum militärischen Schutz des Eisenbahnviaduktes über die Neiße zu errichten. 1848 wurde mit dem Abriss des Mauerringes im Süden begonnen und bis 1855 fortgeführt. Einige Bereiche blieben vom Abriss verschont. Die Jägerkaserne wurde zwischen 1854 und 1858 errichtet und bis 1945 als Unterkunft für in Görlitz stationierte Truppenverbände genutzt. Heute ist darin die Stadtverwaltung untergebracht. 1856 begann der Bau für das Blockhaus. Es wurde bis 1951 als Restaurant genutzt und dient seit 1954 als Kindertagesstätte.
Um 1700 befanden sich 20 runde Basteien auf der äußeren Mauer und 12 viereckige Bastionen auf der inneren Mauer. Die äußeren Basteien wurden auch Rondell genannt.
Das mittelalterliche Görlitz verfügte über fünf Stadttore, von denen vier mit einem großen Stadtturm gesichert waren. Ein Zugang zur Stadt war damit aus jeder Himmelsrichtung möglich.
1474 wurde mit der Befestigung der Vorstädte begonnen, die auch den Töpferberg auf der heutigen Zgorzelecer Seite umfasste. Weitere besondere Beachtung fanden die Nikolaivorstadt (ehemals Niederviertel, sowie die Mauern rund um die Frauenkirche. Auch in den Vorstädten existierten Tore. Dazu zählten das Finstertor (auch Armesündertor), das Hothertor, das Kreuztor, das Kutteltor, das Niedertor, das Spitaltor, das teichtor und das Töpfertor. In der Vorstadt östlich der Neiße gab es die Wasserpforte (auch Neißepforte), das Laubaner Tor und das Rabentor. Letzteres wurde 1852 abgebrochen.
Der Bau der Äußeren Stadtgräben begann vermutlich ebenfalls um 1474 und wurde bis 1477 ausgeführt. Über den Verlauf des Stadtgrabens existieren nur abschnittsweise historische Kartenwerke.
02929 Rothenburg OT Lodenau
Der Langwall Drei Gräben oder auch Dreigräben ist eine Wallanlage aus der Zeit des Spätmittelalters. Mit einer Länge von ca. 2,5 km erstreckt er sich in vier Teilabschnitten über die Gemarkungen Lodenau, Neusorge und Steinbach, wobei sich drei Teilabschnitte in der Gemarkung Lodenau befinden.
Die Lage des Langwalls wird mit nordwestlich von Neusorge zwischen Muskauer Straße und Frauenteich, westlich von Steinbach und vom südlichen Waldrand bis südöstlich des Hirschs angegeben. Erhalten sind zwei- bis dreifache Wall- und Grabenzüge.
Der Langwall wurde im Mai 1951 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Dieser wurde im Sommer 1956 erneuert.