Vorwerk Zetta
01623 Nossen OT Zetta
Historisches
Das Vorwerk wurde 1762 urkundlich erwähnt. Zu jener Zeit unterstand es grundherrschaftlich dem Rittergut Raußlitz. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Meißen
01623 Nossen OT Zetta
Das Vorwerk wurde 1762 urkundlich erwähnt. Zu jener Zeit unterstand es grundherrschaftlich dem Rittergut Raußlitz. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.
Gutshaus MaunaMauna 1
01665 Käbschütztal OT Mauna
Erstmals wurde 1286 für Mauna ein Herrensitz unter Fridericus de Munen erwähnt. Das Gutshaus entstand 1695, die Wirtschaftsgebäude 1788.
Die Gebäude sind überwiegend sanierungsbedürftig und werden teilweise bewohnt.
Höfgen 2
01623 Nossen OT Höfgen
Das Rittergut Höfgen wurde um 1830⁄1840 erbaut. Eine genaue Zuordnung als Rittergut ist jedoch nicht belegt.
Teile des früheren Parks sind noch erhalten. Das Herrenhaus verfügt über ein Nebengebäude und ist erheblich sanierungsbedürftig.
An der kleinen Triebisch 5a
01665 Klipphausen OT Lotzen
1580 war ein Vorwerk urkundlich erwähnt, welches 1748 als Mannlehngut und seit 1791 wieder als Vorwerk bezeichnet wurde.Das frühere Vorwerk wurde auch als Lotze bezeichnet, das sich vom Vornamen Lutz und somit von Ludwig ableitet und einen möglichen Hinweis auf den Namen des damaligen Besitzers gibt. Im 16. Jahrhundert unterstand das Vorwerk dem Rittergut Limbach und um 1600 dem Rittergut Wilsdruff. Um das Vorwerk herum entwickelte sich im frühen 17. Jahrhundert der Ort.
Nössige 9
01665 Käbschütztal OT Nössige
Ein Vorwerk wurde erstmals 1388 für Nössige erwähnt. Das Gutshaus sowie die Wirtschaftsgebäude stammen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Schlosspark 1
01623 Nossen OT Pinnewitz
1278 bestand ein Herrensitz unter den Brüdern Hermannus und Albertus de Pinuwitz, der 1443 als Ritterhof bezeichnet wurde. 1518 war ein Vorwerk bekannt, seit 1551 ein Rittergut. 1697 erwarb General Bernhard von Beust das Rittergut Pinnewitz, in welchem eine Gerichtsstube sowie ein Arrestraum eingerichtet waren, von der Familie von der Pforte. Das Rittergut blieb in Familienbesitz und gelangte an seine Enkelin Charlotte, die Ladislaus Edler von Sternstein ehelichte. Innerhalb der Familie verblieb das Rittergut über mehrere Generationen.
Die napoleonischen Kriege brachten auch über Pinnewitz Verwüstung und so stand das Herrenhaus 1819 zerstört und leer. In der Folgezeit kümmerte sich Gottlob Friedrich Edler von Sternstein um den Wiederaufbau, außerdem ließ er den Pferdestall errichten. Eine seiner Töchter heiratete 1852 Pollux Freiherr von Kochtitzky. Im Herbst 1872 brannte es im Herrenhaus. Den Wiederaufbauarbeiten folgten um die Jahrhundertwende der Bau der Seitenflügel und des Turms. Ihr Enkel Wörth von Ivernois übernahm das Rittergut Pinnewitz, das mehrere Jahre verpachtet war. Die Familie floh 1945.
Die Familie von Ivernois wurde enteignet. Im Schloss Pinnewitz wurden Wohnungen eingerichtet, das Land aufgeteilt.
Die Nutzung von Schloss Pinnewitz als Wohnhaus dauerte fort. Seit 2013 wird das Schloss Stück für Stück saniert und schrittweise neu vermietet. 2019 wurde Schloss Pinnewitz mit seinen rund 1.400 m² Wohnfläche und seinem etwa 11.000 m² großen Grundstück für 475.000 € über ein Immobilienportal zum Verkauf angeboten.
Rittergut NiederpolenzHauptstraße 31
01665 Klipphausen OT Polenz
Erstmals wurde 1180 ein Herrensitz in Polenz im Zusammenhang mit Christian von Polenz erwähnt. Der Herrensitz Polenz war das Stammhaus der Familie von Polenz. 1405 ist Heinrich von Karas auf Polenz vermerkt, 1443 erfolgte die Erwähnung als Vorwerk. Im Jahre 1514 sind einerseits die Familie von Taubenheim, andererseits Caspar von Ziegler erwähnt. Vermutlich erfolgte in jenem Jahr demnach ein Verkauf des Vorwerks Polenz.
Die nachfolgenden Besitzer waren Christoff von Schönfeld sowie die Familie von Krostewitz, welche das Vorwerk 1547 an Magnus von Bernstein abtrat, der mit einer Tochter aus dem Hause von Krostewitz vermählt war. 1551 erfolgte die urkundliche Benennung als Rittergut. Magnus von Bernstein verstarb 1588 und seine beiden Söhne teilten sich den Polenzer Grundbesitz. Es entstanden die Rittergüter Niederpolenz und Oberpolenz.
Im 17. und 18. Jahrhundert übernahm für lange Zeit die Familie von Miltitz die Herrschaft auf Niederpolenz. 1790 befand sich das Rittergut Niederpolenz im Besitz eines Herrn Berlepsch, 1817 kam das Rittergut an die Familie Jahn und 1829 an Friedrich Albert Hase. Um 1860 erwarb es die Familie Miltitz erneut. 1901 kaufte Fritz Voigt das Rittergut, 1910 gehörte es der Familie Heyde.
Oskar Heyde wurde 1945 enteignet. Der Glockenturm wurde noch zu DDR-Zeiten abgetragen.
Das Herrenhaus aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts war bis in die 1990er Jahre erhalten. Der linke Bereich des Ritterguts wurde mangels Denkmalschutz abgerissen. Auf dem Areal entstand ein Eigenheim.
Der verbliebene Rest des Ritterguts ist dem Verfall preisgegeben und steht heute als Ruine.
Herrenhaus OberjahnaOberjahna 5a
01665 Käbschütztal OT Oberjahna
Das Herrenhaus entstand im 18. Jahrhundert und wurde 1870 umgebaut.
Ob es sich tatsächlich um ein Herrenhaus handelt, ist umstritten. Es könnte sich auch um ein Mühlengebäude handeln. Eine weitere Quelle wiederum benennt die Hausnummer 36 als Herrenhaus Oberjahna.
Aufgrund der Sanierungsbedürftigkeit des Gebäudes herrscht Leerstand.
Käbschützer HofKäbschütz 7
01665 Käbschütztal OT Käbschütz
Der Vierseitenhof wurde 1836 als Einzelgut fertiggestellt. Die Grundherrschaft übte das Rittergut Schleinitz aus.
Das Herrenhaus wurde zeitgemäß saniert und ab 2008 zum Büro- und Ausstellungsbereich umgenutzt. Auch die Scheune ist saniert, während weitere Seitengebäude sich in stark sanierungsbedürftigem Zustand befinden.