Arzberg: Herrenhaus Kamitz

Herrenhaus Kamitz

Schlossplatz 8
04886 Arzberg OT Kamitz

Historisches

Ein “for­werk” wurde für Kamitz im Jahre 1534 erwähnt. Es befand sich von 1577 bis 1586 im Besitz von Eberhart von Hirschfeld zum Kamez und war noch um 1880 ein Einzelgut. Die Aufwertung zum Rittergut war bereits 1696 erfolgt. Das schloss­ähn­li­che Herrenhaus wurde um 1910 erbaut.

Heutige Nutzung

Das sanierte Herrenhaus dient Wohnzwecken.

Arzberg: Schloss Pülswerda

Schloss Pülswerda

Schlosshof 7
04886 Arzberg OT Pülswerda

Historisches

1267 erfolgte die Ersterwähnung als Vorwerk. Zwischen 1300 und 1350 wurde es zer­stört und vor­erst nicht wie­der auf­ge­baut. 1348 wurde als Besitzer das Zisterzienserkloster Marienstern erwähnt. 1570 wurde Pülswerda von Friedrich von Seydewitz erwor­ben und in des­sen Auftrag ein Renaissanceschloss erbaut. Ein Umbau im Barockstil erfolgte 1767 unter Curt Gottlob Graf von Seydewitz. 1813 wurde das Schloss geplün­dert. Einige Zeit spä­ter, im Jahr 1840, wurde das Schloss in sei­ner heu­ti­gen Form als spät­klas­si­zis­ti­scher Bau errich­tet. 1879 war Odo Heinrich Ulrich von Platen Rittergutsverwalter auf Pülswerda. Fünf Jahre spä­ter ging das Schloss in den Besitz der Familie Bake über, die es bis 1905 innen kom­plett umge­stal­tete und zusätz­lich den Mittelturm errich­ten ließ.

Nach 1945

1945 unter­lag Pülswerda mit sei­nen Ländereien auf­grund sei­ner Größe der Bodenreform. Im Schloss wur­den Wohnungen für Flüchtlinge, vor­wie­gend aus Schlesien, ein­ge­rich­tet. Später wurde das Schloss auch als Kindergarten sowie durch den Konsum genutzt.

Nachwendezeit

Ab 1993 stand das Schloss für einige Jahre leer. Im Jahr 2000 wurde es von pri­vat erwor­ben und schritt­weise saniert.

Heutige Nutzung

Im Schloss Pülswerda ste­hen Gästezimmer zur Verfügung.

Arzberg: Vorwerk Zollewitz

Vorwerk Zollewitz

04886 Arzberg OT Kathewitz

Historisches

1253 wurde ein Herrensitz benannt. 1428 war ein Vorwerk bekannt. Zollewitz befand sich süd­lich von Kathewitz. Seit spä­tes­tens 1791 wurde es als wüst bezeich­net. Das Vorwerk ist nicht mehr vorhanden.

Arzberg: Rittergut Ottersitz

Rittergut Ottersitz

Ottersitz 1
04886 Arzberg OT Ottersitz

Historisches

In Ottersitz bestand 1555 ein Vorwerk, wel­ches einer ande­ren Quelle zufolge auch schon 1438 bestan­den haben könnte.1245 wurde Ottersitz, ein Einzelgut, bereits 1245 nachgewiesen.

Das Vorwerk Ottersitz wurde 1748 zum Rittergut erho­ben und als sol­ches noch 1880 nach­ge­wie­sen. Die Familie Egidy besaß das Rittergut von 1751 bis 1839.

Nach 1945

Nach 1945 wurde das Rittergut Ottersitz verstaatlicht.

Heutige Nutzung

Ottersitz ist nach wie vor ein Einzelgehöft. Dieses ist jedoch völ­lig rui­nös und daher unbewohnt.

Arzberg: Vorwerk Piestel

Vorwerk Piestel

04886 Arzberg OT Piestel

Historisches

1510 exis­tierte ein Vorwerk. Das Gut bestand 1791 aus zwei Teilen, die nach­fol­gend, spä­tes­tens 1816, zu einem Gut wie­der­ver­ei­nigt wur­den. 1880 wurde der Gutshof erneut als Vorwerk bezeichnet.

Arzberg: Rittergut Tauschwitz

Rittergut Tauschwitz

04886 Arzberg OT Tauschwitz

Historisches

Tauschwitz war bereits 1299 ein Herrensitz. Aus die­sem ging ein Vorwerk her­vor, wel­ches 1568 nach­ge­wie­sen wurde. Möglicherweise erfolgte im glei­chen Jahr auch die Erhebung zu einem Rittergut.

Nach 1945

Nach Kriegsende wurde das Rittergut auf­ge­teilt. Die land­wirt­schaft­li­chen Flächen wur­den durch die LPG genutzt.

Arzberg: Freigut Nichtewitz

Freigut Nichtewitz

Wirtschaftsweg 1
04886 Arzberg OT Nichtewitz

Historisches

Für Nichtewitz wurde 1816 ein Freigut erwähnt. Dieses ging aus einem 1702 erwähn­ten Rittergut her­vor, wel­ches sich zum dama­li­gen Zeitpunkt im Besitz der Familie Stiehl befand. Weitere Besitzer waren der Kammerherr Carl August von Polenz und seit 1872 Wilhelm Schmidt.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus wurde um 1900 erbaut und steht als Wohnraum zur Verfügung.

Jesewitz, Rittergut Kossen

Rittergut Kossen

Zum Gutshof 6
04838 Jesewitz OT Kossen

Historisches

Das 1445 erwähnte Vorwerk wurde erst 1748 zum Rittergut erho­ben. Als Besitzer sind im 18. sowie im frü­hen 19. Jahrhundert die Familie von Lindenau, von 1839 bis 1905 die Familie Hertwig und anschlie­ßend die Familie Bake bekannt.

Nach 1945

Die Familie Bake wurde mit all ihrem Besitz 1945 enteignet.

Heutige Nutzung

Da das Rittergut zum Ortsteil Gotha gehörte, ist ledig­lich ein Verwalterhaus in Kossen vor­han­den. Dieses befin­det sich heute als Wohnhaus in Privatbesitz.