Auerbach: Rittergut Auerbach (Oberer Teil)

Rittergut Auerbach (Oberer Teil)

Schlossstraße 1
08209 Auerbach

Historisches

Auerbach wurde 1274 erst­mals als Herrensitz und 1350 mit einem castrum erwähnt. Eine veste wurde 1404 genannt. Mitte des 16. Jahrhunderts, kon­kret 1551, bestand bereits ein Schloss mit Rittergut. Seit 1696 bestan­den par­al­lel zwei Rittergüter, die 1875 als Rittergut obe­ren bzw. unte­ren Teils bezeich­net wur­den. Das Herrenhaus des Rittergutes obe­rer Teil wurde 1757 erbaut.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus dient Wohnzwecken.

Adorf: Vorwerk Sorge

Vorwerk Sorge

08626 Adorf OT Sorge

Historisches

1791 wurde in Sorge ein Vorwerk genannt. Ein wei­te­rer schrift­li­cher Nachweis beschreibt das Vorwerk 1875 erneut.

Auerbach: Rittergut Auerbach (Unterer Teil)

Rittergut Auerbach (Unterer Teil)

Schlossstraße 11
08209 Auerbach

Historisches

Auerbach wurde 1274 erst­mals als Herrensitz und 1350 mit einem castrum erwähnt. Eine veste wurde 1404 genannt. Mitte des 16. Jahrhunderts, kon­kret 1551, bestand bereits ein Schloss mit Rittergut. Seit 1696 bestan­den par­al­lel zwei Rittergüter, die 1875 als Rittergut obe­ren bzw. unte­ren Teils bezeich­net wur­den. Das Herrenhaus des Rittergutes unte­rer Teil wurde ehe­mals als Verwaltungsgebäude genutzt.

Nach 1945

Das Herrenhaus dient seit den 1950er Jahren als Museum.

Nachwendezeit

Zwischen 1995 und 1997 erfolgte eine umfas­sende Sanierung.

Heutige Nutzung

Die Nutzung als Museum für Burg- und Stadtgeschichte sowie indus­tri­elle Entwicklung der Stadt dau­ert an.

Auerbach: Rittergut Sorga

Rittergut Sorga

Ritterstraße 30
08209 Auerbach OT Sorga

Historisches

Bereits 1450 war ein Herrensitz benannt, wel­cher Zanko von Donin unter­stand. Die Herren und spä­te­ren Edlen von der Planitz tra­ten ab 1525 auf Sorga auf. Im Laufe der Zeit gelangte das Rittergut Sorga an ver­schie­dene Zweige die­ser Familie, die zwi­schen 1750 und 1755 den Bau des Herrenhauses ver­an­lasst hatte. Erst ein hal­bes Jahrhundert zuvor, genauer im Jahre 1695, erfolgte der Wiederaufbau des 1690 abge­brann­ten Herrenhauses.

Als Carl Gottlob Edler von der Planitz 1777 Sorga erhielt, las­tete dar­auf noch eine Schuldenlast, die er nicht til­gen konnte. Daraufhin wurde durch den säch­si­schen Kurfürsten die Verpachtung bestimmt. Den Pachtvertrag schloss letzt­lich die Ehefrau des Carl Gottlob. Aus dem Pachtvertrag ging unter ande­rem her­vor, dass das Rittergut damals 13 Teiche besaß. 1853 endete die Herrschaft der Edlen von der Planitz und das Rittergut Sorga wurde an Heinrich von Bünau ver­kauft. 1860 kam das Rittergut an die Familie von Bodenhausen.

Nach 1945

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges ver­blieb das Rittergut zunächst noch im Besitz der Familie von Bodenhausen. Kurze Zeit spä­ter kam es als Stadtgut an die Stadt Auerbach. 1949 erfolgte die Umwandlung in Volkseigentum und der Anschluss an land­wirt­schaft­li­che Betriebe. 1973 wurde die Sektion Pferdesport im Rittergut Sorga ange­sie­delt. Noch bis zur poli­ti­schen Wende wurde das Rittergut durch die LPG bewirtschaftet.

Nachwendezeit

Herrenhaus und Kuhstall wur­den auf­grund ihres rui­nö­sen Zustandes 1993 abge­ris­sen. Der Pferdestall wurde wei­ter­hin zur Pferdehaltung genutzt.

Heutige Nutzung

Das rest­li­che Rittergut wird durch einen Pferdesportverein genutzt. Für 2013/​2014 ist eine auf­wän­dige Sanierung des Stallgebäudes vorgesehen.

Adorf: Altes Schloss Schönfeld (Ringwallanlage Elster)

Ringwallanlage Elster

Altes Schloss Schönfeld
08626 Adorf

Historisches

Die Ringwallanlage Elster wird auch als Altes Schloss Schönfeld, Schloss Schönfeld oder Altes Schloss bezeich­net. Die  vor­ma­lige Wasserburg wurde erst­ma­lig 1326 sowie 1372 als Veste erwähnt. Erbaut wurde sie ver­mut­lich um 1100. Sie befand sich im Besitz der Herren von Schönfeld, die ihr den Namen gaben und von denen Heinrich von Schönfeld um 1236 ver­mut­lich der erste Herr gewe­sen war. In jenem Jahr wurde ein Herrensitz unter Heinricus de Sconinvelt nachgewiesen.

Später befand sich die Burg im Besitz der Familie von Neuberg, von der ins­be­son­dere Raubritter Friedrich von Neuberg bekannt war. 1335 war erneut von einem Herrensitz, 1350 von einem Rittersitz die Rede. Um 1445 bestan­den zwei Rittersitze par­al­lel, die ver­mut­lich spä­ter wie­der zu einem ver­ei­nigt wurden.

Ein Waldweg namens Alter Schloßweg führt ab Bad Elster auf die Anlage zu, die an einem fla­chen Hang liegt. Deutlich erkenn­bar sind ein was­ser­füh­ren­der Graben von 10 bis 15 m Breite mit einer run­den Insel, die etwa 28 m im Durchmesser misst. Der Außenwall ist zwi­schen 4 und 5 m breit und bis zu 2,5 m hoch.

Bodendenkmalschutz

Die Ringwallanlage wurde 1959 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt.

Adorf: Wallburg Altes Haus

Wallburg Altes Haus

Steinbruch Leukersdorf
08626 Adorf

Historisches

Von der mit­tel­al­ter­li­chen Höhenburg sind ledig­lich noch einige sichel­för­mige Reste des Abschnittsgrabens vor­han­den. Sie befin­den sich auf einem Bergsporn ca. 2 km west­nord­west­lich des Ortes. Die Wehranlage wurde durch einen neu­zeit­li­chen Steinbruch, den Steinbruch Leukersdorf, zerstört.

Bodendenkmalschutz

Die Wallburg Altes Haus wurde 1959 unter Bodendenkmalschutz gestellt.

Adorf: Burg Jugelsburg

Burg Jugelsburg

08626 Adorf OT Jugelsburg

Historisches

Die Jugelsburg  wird auch als Alte Jugelsburg und Festes Haus Jugelsburg bezeich­net. Die Höhenburg aus der Zeit des Mittelalters befin­det sich auf einem Bergsporn. Heute sind nur noch wenige Reste vor­han­den. Dazu zählt ein etwa 19 x 15 m gro­ßes Kernwerk, das ursprüng­lich grö­ßer war und beim Bau der Eisenbahnstrecke teil­weise zer­stört. Außerdem sind ein 2 m brei­ter Wall und ein 6 m brei­ter Abschnittsgraben noch erkennbar.

Bodendenkmalschutz

Die Burganlage steht seit 1959 unter Bodendenkmalschutz. Sie befin­det sich west­lich vom Ort am Hochufer der Weißen Elster.