Striegistal: Herrensitz Dittersdorf

Herrensitz Dittersdorf

09661 Striegistal OT Dittersdorf

Historisches

1325 konnte Dittersbach als Herrensitz der Brüder Ulmannus, Reynhardus et (und) Thyzo de Dyterrichzdorf nach­ge­wie­sen wer­den. 1552 übte das Kloster Altzelle die Grundherrschaft über Dittersdorf aus. Der Herrensitz wurde aufgelöst.

Striegistal: Vorwerk Kummersheim

Vorwerk Kummersheim

Kummersheim Nr. 9 (?)
09661 Striegistal OT Kummersheim

Historisches

Das Vorwerk Kummersheim wurde 1571 sowie 1875 erwähnt.

Heutige Nutzung

Bis auf ein Gebäude befin­det sich das Vorwerk in einem teilsweise stark sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Zustand. Bemerkenswert ist, dass die Straße durch das Gebäude hindurchführt.

Zschaitz-​Ottewig: Gutshof Lützschnitz

Gutshof Lützschnitz

Lützschnitz 1
04720 Zschaitz-​Ottewig OT Lützschnitz

Historisches

Lützschnitz wurde 1289 als Herrensitz unter Johannes miles de Luceniczk erwähnt. Über die wei­tere Entwicklung des Herrensitzes gibt es keine aus­sa­ge­kräf­ti­gen Überlieferungen. Vom 16. bis 18. Jahrhundert übten meh­rere Rittergüter in der Umgebung abwech­selnd die Grundherrschaft über Lützschnitz aus.

Bei dem Gutshof Lützschnitz han­delt es sich ver­mut­lich um eine Neugründung. Das Herrenhaus wurde 1878 erbaut. Das Stallgebäude mit sei­ner  Kumthalle stammt ver­mut­lich eben­falls aus der zwei­ten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus wird bewohnt. Vorhanden sind noch Teile der ehe­ma­li­gen Einfriedung.

Hinweis

Die Listung im Portal “Sachsens Schlösser” erfolgt unter Vorbehalt, da bis zum aktu­el­len Zeitpunkt nicht ein­deu­tig geklärt wer­den konnte, ob es sich beim Gutshof Lützschnitz um einen frü­he­ren Adelssitz handelt.

 

Waldheim: Herrensitz Rudelsdorf

Herrensitz Rudelsdorf

04720 Waldheim OT Rudelsdorf

Historisches

Rudelsdorf wurde 1352 als Herrensitz unter Ticzko de Rudolsdorf nach­ge­wie­sen. Der Herrensitz bestand nicht allzu lange, im 16. Jahrhundert wurde Rudelsdorf bereits als Amtsdorf geführt.

Waldheim: Herrensitz Reinsdorf

Herrensitz Reinsdorf

04720 Waldheim OT Reinsdorf

Historisches

Reinsdorf wurde 1276 als Herrensitz unter Johannes miles de Reinhardesdorf genannt. Der Herrensitz bestand offen­bar nicht lange und wurde in der Folgezeit wie­der auf­ge­ge­ben. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts hat das Rittergut Kriebstein die Grundherrschaft über Reinsdorf ausgeübt.

Leisnig: Vorwerk Doberschwitz

Vorwerk Doberschwitz

Doberschwitz 1 (?)
04703 Leisnig OT Doberschwitz

Historisches

Das Vorwerk Doberschwitz wurde 1551 nach­ge­wie­sen. Weitere zuver­läs­sige Informationen lie­gen bis dato nicht vor.

Möglicherweise geht das Herrenhaus unter der Anschrift Doberschwitz 1 auf das Vorwerk zurück. Dieses unter Denkmalschutz ste­hende Herrenhaus wurde ver­mut­lich um 1890 erbaut. Das Gut befand sich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Besitz der Landwirte Däweritz.

Leisnig: Vorwerk Kalthausen

Vorwerk Kalthausen

04703 Leisnig OT Kalthausen

Historisches

1445 war ein Vorwerk akten­kun­dig. Weiterführende geschicht­li­che Informationen lie­gen bis dato nicht vor. Das Vorwerk wurde mög­li­cher­weise schon bald nach der Erwähnung wie­der aufgelöst.

Leisnig: Vorwerk Tragnitz

Vorwerk Tragnitz

04703 Leisnig OT Tragnitz

Historisches

Tragnitz erlangte bereits im Jahre 1173 Bedeutung als Wirtschaftshof der Burg Leisnig. Aus die­sem ging ein 1254 unter Volcmarus de Droniz erwähn­ter Herrensitz her­vor, wel­cher 1419 als lan­des­herr­schaft­li­chen Vorwerk Erwähnung fand und 1559 von Kurfürst August an die Stadt ver­kauft wurde.

Danach sol­len die Vorwerksgebäude ver­fal­len sein. Es ist heute nichts mehr vom Vorwerk erhalten.

Roßwein: Herrensitz Niederstriegis

Herrensitz Niederstriegis

04741 Roßwein OT Niederstriegis

Historisches

Niederstriegis wurde 1338 als Herrensitz unter Petrus de Streguz genannt. Der Herrensitz bestand offen­bar nicht allzu lange. 1554 übte das Kloster Döbeln die Grundherrschaft über Niederstriegis aus.

Reinsberg: Vorwerk Burkersdorf

Vorwerk Burkersdorf

Vorwerkstraße 22
09629 Reinsberg OT Burkersdorf

Historisches

Das Vorwerk Burkersdorf wurde erst­mals 1646 nachgewiesen.

Heutige Nutzung

Die Gebäude des Vorwerks wer­den bewohnt und zum Teil gewerb­lich genutzt.