Klipphausen: Rittergut Oberpolenz

Rittergut Oberpolenz

Hauptstraße 23
01665 Klipphausen OT Polenz

Historisches

Polenz befand sich von 1180 bis ins 14. Jahrhundert im Besitz der Familie von Polenz. Ihnen folg­ten die Familien von Karras, von Taubenheim, Ziegler, von Schönfeld und von Krostewitz. 1547 oder 1548 über­nahm Magnus von Bernstein den Polenzer Grundbesitz. Er ließ um 1550 das bestehende alte Schloss errich­ten. Nach sei­nem Tod 1588 teil­ten seine bei­den Söhne den Besitz in Oberpolenz und Niederpolenz auf. Eine andere Quelle besagt, dass erst ab 1696 beide Rittergüter nach­weis­bar gewe­sen seien.

1789 ver­kaufte Heinrich Siegmund von Bärenstein das Rittergut Oberpolenz an Ferdinand Bernhard von Watzdorf, der um 1800 den Neubau des Herrenhauses ver­an­lasste. 1810 befand sich das Rittergut im Besitz des Johann Gottlieb Fichtner, der das Rittergut Oberpolenz im Jahr zuvor erwor­ben hatte. Bis 1858 wech­sel­ten die Besitzer mehr­fach. Unter ihnen befan­den sich die Familien Klotz, Görner sowie Wolf. Als letz­ter Besitzer ist die Familie Barth ver­merkt, die 1858 das Rittergut Oberpolenz erwarb.

Nach 1945

Die Familie Barth wurde 1945 ent­eig­net. Nach der Enteignung diente das Herrenhaus der Gemeindeverwaltung. Es ver­fügte über eine Verkaufsstelle und diente ebenso Wohnzwecken. Das älteste Gebäude des Rittergutes Oberpolenz war das soge­nannte Nonnenhaus aus dem 15. Jahrhundert. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abge­tra­gen, um Baumaterial zu gewinnen.

Nachwendezeit

2006 erfolgte der Verkauf durch die Gemeinde an einen Privateigentümer.

Heutige Nutzung

Die Wohnraumnutzung dau­ert fort.

Käbschütztal: Rittergut Barnitz

Rittergut Barnitz

Barnitz Nr. 1
01665 Käbschütztal OT Barnitz

Historisches

Möglicherweise exis­tierte bereits im frü­hen 13. Jahrhundert ein Herrensitz, der 1696 als Rittergut nach­weis­bar ist. Im Jahr 1731 ist die Familie von Köhler benannt, unter der im glei­chen Jahr der Bau der Herrenhauses erfolgte. Weitere Besitzer waren die Herren von Zehmen und die Familie Steiger. Seit 1901 ist die Familie Oehmichen als Besitzer ver­zeich­net, die in den Jahren 1912 und 1913 den Umbau des Herrenhauses vornahm.

Nach 1945

Fritz Oehmichen wurde 1945 ent­eig­net. Das Herrenhaus diente nach­her als Arztpraxis, Kindertagesstätte, Kultur- und Wohnhaus.

Nachwendezeit

Ab 1997 erfolgte eine drei­jäh­rige Sanierungszeit.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus dient wei­ter­hin als Kita der Johanniter Unfallhilfe und ver­fügt zudem im Dachgeschoss über Wohnraum.

Klipphausen: Burg & Schloss Scharfenberg

Burg & Schloss Scharfenberg

Schlossweg 1
01665 Klipphausen OT Scharfenberg

Historisches

Die erste urkund­li­che Erwähnung von 1227 zeugt von “cas­tel­lum Scharphenberch”. Es han­delte sich um die Burg der Meißner Bischöfe, die 1288 offi­zi­ell als castrum benannt war. 1390 ging sie an den Herrn Balthasar von Maltitz und 1403 an Dietrich von Miltitz. Eine andere Quelle besagt, dass die Burg bereits ab 1338 im Besitz derer von Miltitz war.

In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde ein Schloss auf Resten der alten Burganlage errich­tet und zwi­schen 1618 und 1648 wäh­rend des Dreißigjährigen Krieges zer­stört. 1654 folgte der Bau des heu­ti­gen Schlosses, des­sen Wehranlagen 1706 erwei­tert wur­den. Der Nordflügel wurde 1789 zer­stört und 1823 abge­bro­chen. Ab 1812 bis 1940 diente das Schloss als Wohnsitz der Familie von Miltitz. Schloss Scharfenberg wurde 1940 schließ­lich von Carl Freiherr von Miltitz and Johann Heinrich Reichel ver­äu­ßert. Insgesamt war­tet Schloss Scharfenstein bau­ge­schicht­lich mit einem bun­ten Mix unter­schied­li­cher Zeit- und Stilepochen auf.

Nach 1945

Johann Heinrich Reichel ver­lor Schloss Scharfenberg nach Kriegsende, obwohl der Grundbesitz ohne Landwirtschaftsflächen nicht unter die Bodenreform fiel. Die Gemeinde Scharfenberg über­nahm die Verwaltung des Schlosses und brachte darin zunächst Flüchtlinge unter. 1958 bis 1973 war ein Heimatmuseum darin ein­ge­rich­tet. Das Schloss wurde ab Ende der 1970er Jahre von pri­vat im Rahmen der Möglichkeiten erhal­ten und mit die­sem Engagement best­mög­lich vor dem wei­te­ren Verfall bewahrt.Etwa um 1980 stürte der Rittersaal ein.

Nachwendezeit

Nach 1990 wurde Schloss Scharfenberg von der Treuhand an die Erbengemeinschaft des letz­ten Besitzers über­tra­gen. Das Schloss ver­fiel wei­ter und wurde erneut von pri­vat Interessierten, die einen Verein grün­de­ten, best­mög­lich erhal­ten. Seit 1997 befin­det sich die Burg in Privatbesitz und wurde bis 2007 auf­wen­dig und his­to­risch gerecht saniert. Bereits wäh­rend die­ser Zeit konnte sich Schloss Scharfenberg als Veranstaltungsort etablieren.

Heutige Nutzung

Heute wird Schloss Scharfenstein haupt­säch­lich als Wohnsitz und als Hotel mit ange­schlos­se­ner Gastronomie genutzt.

Bodendenkmalschutz

Die ursprüng­li­che Burg wurde durch das Schloss kom­plett über­baut und erwei­tert. Bodendenkmalschutz besteht seit Ende 1972.

Nossen: Vorwerk Ziegenhain

Vorwerk Ziegenhain

Kirchstraße 1 a‑c
01623 Nossen OT Ziegenhain

Historisches

Das Vorwerk wurde 1508 urkund­lich erwähnt. Das Wohnstallhaus datiert hin­sicht­lich sei­ner Erbauungszeit auf die Zeit um 1870.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus des Vorwerks ist saniert und wird bewohnt.

Klipphausen: Rittergut Wildberg

Rittergut Wildberg

Am Berg 2–4
01665 Klipphausen OT Wildberg

Historisches

1227 erfolgte die erste urkund­li­che Erwähnung des Herrensitzes, als Adele von Wildberg dem Meißner Heilig-​Kreuz-​Kloster ein Gut schenkte. Vom 14. bis ins 18. Jahrhundert gab es ver­schie­dene Lehnsherren auf Wildberg. So wurde 1429 Thu Bust von Wildberg genannt und im 15. Jahrhundert Georg und Dietrich von Miltitz. Unter die­sen bei­den wurde 1476 das Vorwerk geteilt, spä­ter jedoch wie­der vereinigt.

Im 16. Jahrhundert wurde die Familie Berbisdorf genannt, zu Anfang des 17. Jahrhunderts Dr. Siegismund Rehling. Im 18. Jahrhundert tra­ten die Grafen von Zinzendorf als Grundherren auf Wildberg auf. Das Rittergut wurde dem Rittergut Gauernitz ange­glie­dert, 1745 jedoch wie­der von die­sem getrennt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte es einem Herrn Müller und 1827 einem Herrn Geissler. Das Herrenhaus in sei­ner bestehen­den Form wurde ver­mut­lich 1697 errich­tet, ein Jahr nach der Nennung des Rittergutes, das Wirtschaftsgebäude um 1800.

Nach 1945

Arthur Kunze als letz­ter Besitzer wurde nicht ent­eig­net, da die Ländereien unter 100 Hektar groß waren. Das Rittergut wurde den­noch durch die LPG genutzt. Das Herrenhaus diente zuletzt als Wohnhaus.

Nachwendezeit

Gut Wildberg wurde von den jet­zi­gen Besitzern in einem bau­lich schlech­ten Zustand über­nom­men und soll saniert wer­den. Dabei wird Wert dar­auf gelegt, die Bausünden der vor­an­ge­gan­ge­nen Zeit so gut wie mög­lich zu behe­ben. Ein klei­nes Gesindewohnhaus wurde 2004 abge­ris­sen, nach­dem es bau­fäl­lig war und zudem durch einen Lkw-​Unfall noch wei­ter beschä­digt wurde. Auch ein Wohnstallhaus mit angren­zen­der Scheune musste auf­grund Baufälligkeit abge­tra­gen wer­den. Das Rittergut Wildberg ist nicht mit dem benach­bar­ten Gut Wildberg auf dem Gutsweg zu verwechseln.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus steht nach wie vor leer. Die Durchführung von Sanierungsarbeiten ist nicht erkennbar.
(April 2024)

Nossen: Rittergut Raußlitz

Rittergut Raußlitz

Rittergut 1
01623 Nossen OT Raußlitz

Historisches

Raußlitz war bereits 1286 ein Herrensitz unter Hermannus de Ruzlitz. Das Gut wurde im Laufe der Zeit aus­ge­baut und um 1600 als Vorwerk benannt. 1652 gelangte Thimo Albrecht Preuß in den Besitz des Vorwerks Raußlitz. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts war das Rittergut Raußlitz im Besitz der Familie von Carlowitz. Die Gebäude wur­den um 1720 errich­tet. Hermann Schaeffer erwarb das Rittergut 1857 und ließ 1885 die Ställe errich­ten. Unter sei­nem Sohn Bernhard erfolg­ten ab 1902 Umbauten im Innen- und Außenbereich.

Nach 1945

Hans Schaeffer wurde 1945 im Rahmen der Bodenreform ent­eig­net. Das Herrenhaus Raußlitz diente wäh­rend der DDR-​Zeiten als Kindergarten , Schulhort, Verkaufsstelle und Friseurgeschäft.

Nachwendezeit

Zwischen 2000 und 2001 wurde es saniert, um als Sitz der Gemeindeverwaltung Ketzerbachtal genutzt zu werden.

Heutige Nutzung

Im Herrenhaus befin­det sich eine Außenstelle der Stadtverwaltung Nossen. Die Wirtschaftsgebäude wer­den von der Feuerwehr und dem Zweckverband der Wasserversorgung genutzt.

Klipphausen: Schloss & Rittergut Gauernitz

Schloss & Rittergut Gauernitz

Schloß 1–2 (Schloss)
Rittergut 1–6 (Rittergut)
01665 Klipphausen OT Gauernitz

Historisches

1393 erfolgte die Ersterwähnung als Rittersitz. Zu jener Zeit befand sich das Schloss im Besitz der Herren von Ziegler, die ihren Besitz 1446 an die Herren von Schleinitz ver­äu­ßer­ten und ihn spä­ter von die­sen zurück­er­hiel­ten. 1530 wurde das Neue Schloss gebaut. Die Familie von Pflugk erwarb das Rittergut 1595 und ver­kaufte es 1648 an Heinrich Gerhardt von Miltitz, der 1659 den Neu- bzw. Umbau des Schlosses ver­an­lasste. Ab 1707 befan­den sich Rittergut und Schloss im Besitz der Grafen von Zinzendorf und Pottendorf, 1804 kam bei­des an Carl Sigismund von Hopfgarten, wel­cher den Besitz 1819 an die fürst­li­che Familie von Schönburg-​Waldenburg ver­kaufte. Diese nutz­ten das Schloss als Sommerresidenz und lie­ßen um 1850 das Rittergut neu errich­ten. Umbauten wur­den zwi­schen 1862 und 1870 getätigt.

Die umfang­rei­che Anlage ver­fügte über einen Wirtschaftshof, eine Gärtnerei sowie eine Parkanlage mit Inselteich und reichte bis ans Elbufer. Das Rittergut befin­det auf der gegen­über­lie­gen­den Straßenseite. Die Scheune wurde im 18. Jahrhundert erbaut, das Wohnhaus und die Wirtschaftsgebäude stam­men aus dem 19. Jahrhundert.

Nach 1945

Karl Leopold Prinz von Schönburg-​Waldenburg war der letzte Besitzer von Schloss Gauernitz und dem dazu­ge­hö­ri­gen Rittergut. Nach der 1945 erfolg­ten Enteignung wurde das Schloss als Gemeindeamt, Kindergarten und für Wohnzwecke genutzt und stand auch teil­weise leer. Das Torhaus und die Schlosskapele wur­den abgerissen.

Nachwendezeit

Nach 1990 wurde das Schloss Gauernitz schritt­weise leer­ge­zo­gen. Pläne, ein Kongresszentrum im Schloss ein­zu­rich­ten, sind geplatzt. 2002 ging das Schloss in Privatbesitz über. Das Nutzungskonzept sah Wohnraum, gewerb­li­che und öffent­li­che Nutzung vor. Da die ver­trag­li­chen Investitionspflichten nicht erfüllt wur­den, for­derte die Kommune das Schloss Anfang 2008 per Gerichtsverfahren zurück. Nach Zusage von Sanierungsarbeiten durfte der Eigentümer Schloss Gauernitz behalten.

Heutige Nutzung

Das Schloss befin­det sich nach wie vor in Privateigentum. Einzelne Gardinen las­sen auf eine teil­weise Wohnnutzung des stark sanie­rungs­be­dürf­ti­gen Gebäudeensembles schlie­ßen. Das Grundstück ist ver­schlos­sen. Erkennbare Sanierungsarbeiten erfolg­ten noch nicht. (Stand: Juni 2021)

Das Rittergut ist stark sanie­rungs­be­dürf­tig und wird teil­weise genutzt.

Käbschütztal: Herrenhaus Krögis

Herrenhaus Krögis

Am Park 1
01665 Käbschütztal OT Krögis

Historisches

Bereits 1183 wurde ein Herrensitz, der 1435 als Vorwerk Erwähnung fand. Das Herrenhaus als Teil eines Vierseithofes wurde um 1800 errichtet.

Nachwendezeit

1996 wurde das Erdgeschoss für Gewerbe umgebaut.

Heutige Nutzung

Die Wohnungen sind teil­sa­niert und teil­weise ver­mie­tet. Im Erdgeschoss befin­det sich eine Physiotherapiepraxis. An der Vorderseite ist ein klei­ner Park angegliedert.

Klipphausen: Schloss Klipphausen

Schloss Klipphausen

Talstraße 3
01665 Klipphausen

Historisches

Das Schloss Klipphausen wurde ver­mut­lich um 1528 von Hieronymus von Ziegler erbaut und ging aus dem Vorwerk Kleinröhrsdorf her­vor. Kleinröhrsdorf war der frü­here Name von Klipphausen, die Familie von Ziegler erwarb 1507 das Vorwerk “for­bergk zcu Cleynen Rwgerstorf” (Klein-​Röhrsdorf).

Die Ursprünge von Klein-​Röhrsdorf bzw. Klipphausen sind im Jahr 1286 zu fin­den, als Otto de Rudinghesdorf urkund­lich genannt wurde. 1524 wurde erst­mals ein Vorwerk erwähnt. Im fol­gen­den Jahr teil­ten die Brüder Hieronymus, Balthasar und Frantz ihren Besitz. Hieronymus über­nahm Klein-​Röhrsdorf und ließ das Schloss erbauen. Auf diese Weise wurde Klein-​Röhrsdorf selb­stän­di­ger Ritterbesitz und führt seit die­ser Zeit den Namen Klipphausen.

Auf der heute ande­ren Straßenseite ent­stand das Gutspächterhaus in der zwei­ten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Schloss Klipphausen und das Gutspächterhaus sind durch einen Fachwerkgang auf Höhe des 2. Obergeschosses mit­ein­an­der verbunden.

Schloss Klipphausen kam 1762 an den Geheimen Rat Maximilian Freiherr von Fletscher. Er baute eine Schäferei auf und hielt als ers­tes Rittergut in Sachsen Merinoschafe. Er ver­erbte sei­nen Besitz an seine Tochter Johanna Friederike, die mit einem Grafen Reuß ver­mählt war. 1813 trat sie das Rittergut Klipphausen an den Neffen ihres Mannes ab, des­sen Witwe Luitgarde Reuß Schloss und Rittergut  als Witwensitz nutzte. 1917 erb­ten ihre Töchter Gertrud und Anna Marie Reuß das Rittergut Klipphausen.

Nach 1945

Die bei­den Damen wur­den 1945 aus ihrem Witwensitz ver­trie­ben und ent­eig­net. Das Schloss wurde geplün­dert, die Ländereien auf­ge­teilt. Ins Schloss zogen Flüchtlinge und Vertriebene.

Nachwendezeit

1997 bezog die Gemeindeverwaltung Klipphausen das gleich­na­mige Schloss. Zwischen 2006 und 2013 erfolg­ten auf­wen­dige und umfas­sende Sanierungsarbeiten.

Heutige Nutzung

Das Schloss mit sei­nen Nebengebäuden wird durch die Gemeinde und für Wohnzwecke genutzt.

Käbschütztal: Rittergut Schletta

Rittergut Schletta

Nr. 13
01665 Käbschütztal OT Schletta

Historisches

Das Gut war bis 1551 ein Vorwerk des Klosters St. Afra in Meißen und ging in jenem Jahr an Hans von Zeschau über, unter dem es als Rittergut Erwähnung fand. Im wei­te­ren 16. Jahrhundert befand es sich im Besitz der Familie von Miltitz. Das Herrenhaus wird teil­weise auch als Schloss bezeich­net. Es wurde 1650 errich­tet und 1720 umge­baut. Bereits seit 1702 befand sich das Rittergut Schletta im Besitz der Familie Burkhardt. Es befin­det sich in öst­li­cher Ortsrandlage.

Nach 1945

1945 erfolgte vor­erst keine Enteignung, da die land­wirt­schaft­li­che Nutzfläche des Gutes zu gering war. Jedoch wurde der dama­lige Besitzer, Arthur Burkhardt, 1952 nach einer Verurteilung den­noch ent­eig­net. Die LPG über­nahm die Flächen und bewirt­schaf­tete diese bis 1990.

Nachwendezeit

2003 erfolgte die Rückübertragung an die Familie Burkhardt, noch im glei­chen Jahr wurde der Verkauf an zwei neue Eigentümer vollzogen.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus, von dem nach 1945 zwei Flügel abge­bro­chen wur­den, steht leer. Der gesamte Komplex ist stark sanie­rungs­be­dürf­tig. (Stand: 01/​2018)