Rittergut Eulenau
04886 Beilrode OT Eulenau
Historisches
Der 1267 erwähnte Herrensitz wurde 1747 als Rittergut bezeichnet.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Nordsachsen
04886 Beilrode OT Eulenau
Der 1267 erwähnte Herrensitz wurde 1747 als Rittergut bezeichnet.
04889 Belgern-Schildau OT Kobershain
1205 wurde ein Rittersitz erwähnt. Dieser wurde später zum Rittergut erhoben und als solcher 1529 schriftlich erwähnt. Andere Quellen datieren die Ersterwähnung des Riterguts aus 1589 und 1606. Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und im 19. Jahrhundert verändert. Es liegt auf einer Anhöhe und wurde als Kinderheim genutzt.
Seit 2008 befindet sich Schloss Kobershain in Privatbesitz.
04886 Beilrode OT Großtreben
1238 wurde Großtreben erstmals als Herrensitz unter Martinus de Treben genannt. 1467 ist ein Rittersitz nachweisbar, der zum Rittergut erhoben und als solches seit 1551 belegt ist.
Das Herrenhaus befindet sich in saniertem Zustand.
Rittergut WehlitzGut Wehlitz Nr. 2
04435 Schkeuditz OT Wehlitz
Das Rittergut mit seinem Herrenhaus wurde um 1745 durch die Familie von Schlegel errichtet und fünf Jahre später mit dem Torturm versehen. Ab 1783 bis zum Ende des 18. Jahrhundert befand sich das Rittergut im Besitz der Familie Junius. Zahlreiche Besitzer kauften und verkauften das Rittergut Wehlitz im 19. Jahrhundert. Ab 1877 besaß es die Familie Herfurth, die das Gut 1912 an Hans von Goldammer verkauften.
Nach der Enteignung 1945 verfiel das Gut zusehends.
Von 1997 bis 2000 wurde das desolate Rittergut umfassend saniert.
Das Herrenhaus wird nun als Jugendhotel genutzt. Im ehemaligen Speicher befinden sich Büroräume sowie Wohnungen. Das vormalige Brauhaus beherbergt im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft und im Dachgeschoss die Wohnräume des heutigen Besitzers.
Rittergut ZwethauParkstraße
04886 Beilrode OT Zwethau
Zwethau blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde 981 als “loca et castella cum burgwardiis” bzw. Burg “Zuetie” beschrieben, die bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts hinein Sitz der Grafen von Brehna war. Heinrich von Zwethau war 1269 im Besitz des Herrensitzes, der 1458 Rittersitz des Balthasar von Leipzig war. Schon kurze Zeit später, 1473, wurde Zwethau als Vorwerk benannt. 1551 erfolgte die Nennung als Rittergut.
Das Rittergut Zwethau befand sich über fast drei Jahrhunderte im Besitz der Familie von Leipzig und wurde 1756 verkauft. In der folgenden Zeit gab es mehrfach Besitzerwechsel. Das Rittergut Zwethau befand sich 1766 im Besitz der Familie Dobenecker, 1775 in den Händen von Friedrich Levin von Metzsch, dem die Familien von Leubnitz, erwähnt 1817, sowie von Polenz, genannt 1826, folgten. Von 1872 bis 1908 befand sich das Rittergut im Besitz der Familie Wiesand und wurde an Walther Freiherr von Pentz verkauft.
Der Freiherr von Pentz wurde 1945 enteignet. In den Kriegswirren brannte das Schloss des Rittergutes ab und wurde später nicht wieder aufgebaut. Seine Ruinen wurden abgetragen.
Erhalten ist heute noch ein saniertes, Wohnzwecken dienendes Inspektorenhaus. Das Schloss befand sich einst im Park.
04769 Mügeln OT Paschkowitz
1308 war ein Herrensitz unter Syfridus de Baschuwycz bekannt, 1399 ein Vorwerk.
Vom Vorwerk ist nichts mehr erhalten; der Ortsteil wird überwiegend gewerblich genutzt.
Herrenhaus Last04886 Beilrode OT Last
Das Herrenhaus wurde 1848 im englischen Stil erbaut. Zwischen 1908 und 1945 befand es sich im Besitz der Familie Schaeper.
Nach der Enteignung wurde das Herrenhaus von der Gemeinde bis 1993 verwaltet.
Der jetzige Besitzer, ein Scheich, ließ das Gutshaus umfangreich zu Wohnzwecken sanieren.
Zum Rittergut 10
04769 Mügeln OT Pommlitz
1548 wurde erstmals ein Rittergut erwähnt, welches auf ein bereits 1338 erwähntes Vorwerk zurück geht. Es befand sich im Besitz der Familie von Bieberstein und wurde 1564 an den sächsischen Kurfürsten verkauft, welcher es als Mannlehngut vergab. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Herrenhaus umgebaut und erhielt seine heutige Form. Als Besitzer nach dieser Zeit sind die Familien von Seyderitz, von Schindler und von Wedel bekannt. 1827 gelangt das Rittergut durch Zwangsversteigerung an Christian Gottlob Müller und damit in bürgerliche Hand.
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Enteignung der Familie Müller wurden im Herrenhaus Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaftsflächen wurden aufgeteilt.
Zwischen 2003 und 2008 befand sich das Gutshaus in Privatbesitz und wurde Ende 2008 an die neuen Eigentümer verkauft. Im Herbst 2009 wurde mit der Sanierung für die künftige Nutzung für Museums- und Veranstaltungszwecke begonnen.
04509 Schönwölkau OT Hohenroda
1234 wurde Hohenroda als Herrensitz unter Hermannus de Rothe nachgewiesen. Das Rittergut Döbernitz übte ab Mitte des 16. Jahrhunderts die Grundherrschaft über Hohenroda aus. Der Herrensitz bestand nicht sehr lange, aus ihm ging im Laufe der Zeit wohl eine 1816 benannte Schäferei hervor. Eine andere Quelle benennt 1491 ein Vorwerk.
04769 Mügeln OT Querbitzsch
1272 wurde erstmals ein Herrensitz unter Hellenbertus de Quirbis erwähnt. Dieser bestand nicht allzu lange und 1548 wurde Querbitzsch als Amtsdorf genannt. Es ist unklar, ob der Herrensitz Großquerbitzsch oder Kleinquerbitzsch zuzuordnen ist.