Gutshof Elsterberg
Dorfstraße
04886 Arzberg OT Elsterberg
Historisches
Das Gutshaus wurde ca. 1910 erbaut und ist derart ruinös, dass eine Abrissgenehmigung vorliegt.
Dorfstraße
04886 Arzberg OT Elsterberg
Das Gutshaus wurde ca. 1910 erbaut und ist derart ruinös, dass eine Abrissgenehmigung vorliegt.
04886 Arzberg OT Packisch
1529 bestand ein Vorwerk, welches 1880 als Königliche Domäne bezeichnet wurde.
Schlosshof 7
04886 Arzberg OT Pülswerda
1267 erfolgte die Ersterwähnung als Vorwerk. Zwischen 1300 und 1350 wurde es zerstört und vorerst nicht wieder aufgebaut. 1348 wurde als Besitzer das Zisterzienserkloster Marienstern erwähnt. 1570 wurde Pülswerda von Friedrich von Seydewitz erworben und in dessen Auftrag ein Renaissanceschloss erbaut. Ein Umbau im Barockstil erfolgte 1767 unter Curt Gottlob Graf von Seydewitz. 1813 wurde das Schloss geplündert. Einige Zeit später, im Jahr 1840, wurde das Schloss in seiner heutigen Form als spätklassizistischer Bau errichtet. 1879 war Odo Heinrich Ulrich von Platen Rittergutsverwalter auf Pülswerda. Fünf Jahre später ging das Schloss in den Besitz der Familie Bake über, die es bis 1905 innen komplett umgestaltete und zusätzlich den Mittelturm errichten ließ.
1945 unterlag Pülswerda mit seinen Ländereien aufgrund seiner Größe der Bodenreform. Im Schloss wurden Wohnungen für Flüchtlinge, vorwiegend aus Schlesien, eingerichtet. Später wurde das Schloss auch als Kindergarten sowie durch den Konsum genutzt.
Ab 1993 stand das Schloss für einige Jahre leer. Im Jahr 2000 wurde es von privat erworben und schrittweise saniert.
Im Schloss Pülswerda stehen Gästezimmer zur Verfügung.
Hammerplatz 1
08280 Aue OT Auerhammer
Das Herrenhaus wurde 1526 als Uttenhofer Hammer erwähnt und um 1700 neu aufgebaut.
Seit 1990 begann der Verfall, ab 2002 wurden Sicherungsmaßnahmen durch einen Förderverein durchgeführt. Das Herrenhaus Auerhammer befindet sich in Privatbesitz.
Am Bahnhof 11
08280 Aue OT Zelle
1173 wurde das Kloster Augustinerchorherren-Zelle als Einzelgut gegründet. Das Rittergut ging aus dem Vorwerk des 1527 aufgelösten Klosters hervor. Da dieses nie zu wirklicher Bedeutsamkeit herangewachsen war, erhielt sich der Beiname Klösterlein. Nach einem Brand im Jahre 1816 wurde das Herrenhaus, das einst unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus errichtet worden war, unter Johann Traugott Lohse wieder aufgebaut.
Das Rittergut wird heute für Büro- und Gewerbezwecke genutzt.
Schlossstraße 8a
08209 Auerbach
Das Schloss wurde ursprünglich als Burg um 1200 von den Herren von Auerbach erbaut und 1350 als “castrum” erwähnt. Ehemalige Besitzer waren die Grafen von Dohna und die Familien von Reudnitz, von Wolframsdorf, von Hermannsgrün und von der Planitz. 1626 fiel das Schloss einem Brand zum Opfer und wurde wieder aufgebaut. Nach einem erneuten Brand 1757 erfolgte kein Wiederaufbau und Schloss Auerbach wurde bis auf den noch vorhandenen Turm abgetragen. Unter dem Eigentümer Herrn Keffel wurde das Gelände neu gestaltet. Nachdem die Stadt Auerbach den Burgturm, auch Roter Turm genannt, 1909 erworben hatte, begann sie mit dem Ausbau des Turmes zu einem Restaurant, welches zwei Jahre später als “Schlossschänke” feierlich eröffnet wurde.
Das gastronomische Angebot besteht nach wie vor.
Von der Ursprungsburg ist der Stumpf des Bergfrieds erhalten. Ansonsten ist die Burg komplett überbaut. Sie wurde 1970 unter Bodendenkmalschutz gestellt.
Schlossstraße 1
08209 Auerbach
Auerbach wurde 1274 erstmals als Herrensitz und 1350 mit einem castrum erwähnt. Eine veste wurde 1404 genannt. Mitte des 16. Jahrhunderts, konkret 1551, bestand bereits ein Schloss mit Rittergut. Seit 1696 bestanden parallel zwei Rittergüter, die 1875 als Rittergut oberen bzw. unteren Teils bezeichnet wurden. Das Herrenhaus des Rittergutes oberer Teil wurde 1757 erbaut.
Das Herrenhaus dient Wohnzwecken.
Schlossstraße 11
08209 Auerbach
Auerbach wurde 1274 erstmals als Herrensitz und 1350 mit einem castrum erwähnt. Eine veste wurde 1404 genannt. Mitte des 16. Jahrhunderts, konkret 1551, bestand bereits ein Schloss mit Rittergut. Seit 1696 bestanden parallel zwei Rittergüter, die 1875 als Rittergut oberen bzw. unteren Teils bezeichnet wurden. Das Herrenhaus des Rittergutes unterer Teil wurde ehemals als Verwaltungsgebäude genutzt.
Das Herrenhaus dient seit den 1950er Jahren als Museum.
Zwischen 1995 und 1997 erfolgte eine umfassende Sanierung.
Die Nutzung als Museum für Burg- und Stadtgeschichte sowie industrielle Entwicklung der Stadt dauert an.
08209 Auerbach/Vogtl. OT Hohengrün
1606 erfolgte die erste Erwähnung des Rittergutes.
Vom Rittergut ist nichts mehr vorhanden.
Ritterstraße 30
08209 Auerbach OT Sorga
Bereits 1450 war ein Herrensitz benannt, welcher Zanko von Donin unterstand. Die Herren und späteren Edlen von der Planitz traten ab 1525 auf Sorga auf. Im Laufe der Zeit gelangte das Rittergut Sorga an verschiedene Zweige dieser Familie, die zwischen 1750 und 1755 den Bau des Herrenhauses veranlasst hatte. Erst ein halbes Jahrhundert zuvor, genauer im Jahre 1695, erfolgte der Wiederaufbau des 1690 abgebrannten Herrenhauses.
Als Carl Gottlob Edler von der Planitz 1777 Sorga erhielt, lastete darauf noch eine Schuldenlast, die er nicht tilgen konnte. Daraufhin wurde durch den sächsischen Kurfürsten die Verpachtung bestimmt. Den Pachtvertrag schloss letztlich die Ehefrau des Carl Gottlob. Aus dem Pachtvertrag ging unter anderem hervor, dass das Rittergut damals 13 Teiche besaß. 1853 endete die Herrschaft der Edlen von der Planitz und das Rittergut Sorga wurde an Heinrich von Bünau verkauft. 1860 kam das Rittergut an die Familie von Bodenhausen.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges verblieb das Rittergut zunächst noch im Besitz der Familie von Bodenhausen. Kurze Zeit später kam es als Stadtgut an die Stadt Auerbach. 1949 erfolgte die Umwandlung in Volkseigentum und der Anschluss an landwirtschaftliche Betriebe. 1973 wurde die Sektion Pferdesport im Rittergut Sorga angesiedelt. Noch bis zur politischen Wende wurde das Rittergut durch die LPG bewirtschaftet.
Herrenhaus und Kuhstall wurden aufgrund ihres ruinösen Zustandes 1993 abgerissen. Der Pferdestall wurde weiterhin zur Pferdehaltung genutzt.
Das restliche Rittergut wird durch einen Pferdesportverein genutzt. Für 2013/2014 ist eine aufwändige Sanierung des Stallgebäudes vorgesehen.