Gutshaus Markneukirchen
Egerstraße 21–23
08258 Markneukirchen
Historisches
Der Gutshof wurde um 1850 erbaut.
Heutige Nutzung
Das Gutshaus verfügt über keine zeitgemäße Ausstattung. Die Nebengebäude sind teilweise ruinös.
Egerstraße 21–23
08258 Markneukirchen
Der Gutshof wurde um 1850 erbaut.
Das Gutshaus verfügt über keine zeitgemäße Ausstattung. Die Nebengebäude sind teilweise ruinös.
04416 Markkleeberg
1285 fand ein Rittersitz Erwähnung, seit 1551 wurde er als Rittergut genutzt. Das Crostewitzer Rittergut gehörte ab dem 17. Jahrhundert die Familien Sülzberger und Hohmann. Von 1725 bis 1834 ist die Familie von Hohenthal benannt. Nachfolgend befand es sich im Besitz der Familie Meinert und war bis 1945 im Besitz der Familie Fiedler.
Nach der Enteignung 1945 wurde das Herrenhaus abgerissen und die Steine wurden als Baumaterial genutzt. Der Ort wurde 1972 devastiert. Bis 2006 wurde der Markkleeberger See geflutet, auf dessen Gebiet sich einst Crostewitz befand.
Hauptstraße 313 (Schloss)
Cröbernsche Straße 12a (Herrenhaus)
04416 Markkleeberg OT Gaschwitz
1350 wurde ein Herrensitz erwähnt, der sich noch bis mindestens 1390 im Besitz der Herren von Gaschwitz befand. 1445 als Rittersitz und 1486 als Vorwerk erwähnt, befand sich Gaschwitz im 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Pflugk. 1506 gelangte das Vorwerk an die Familie von Erdmannsdorf und wurde unter dieser 1551 in ein Rittergut umgewandelt. Dieses ging 1616 aus dem Familiensitz an die Familie Brand von Lindau über. 1694 erwarb es Volkmar Friedrich von Zehmen, der es 1702 an Georg Friedrich von Hopfgarten verkaufte. Unter diesem wurde drei Jahre später das Alte Schloss errichtet.
Weitere Besitzer waren ab 1716 die Familie Magen, ab 1759 für zwei Jahre Rahel Bose, danach die Familie von Leyser, ab 1819 Frau Aster und ab 1834 die Familie Friderici. Unter dem Domprobst Dr. Friderici, seit 1901 Besitzer, wurde 1905 das Neue Herrenhaus erbaut. 1910 kam das Rittergut an Etienne Plantier. 1925 wurde das Rittergut an die Sächsischen Werke verkauft und drohte zu verfallen.
Die Sächsischen Werke wurden 1945 enteignet und das Rittergut in ein Volksgut umgewandelt. Zwei Jahre darauf wurde im Neuen Herrenhaus eine Schule eingerichtet.
Im Jahre 2000 kaufte die Stadt Markkleeberg das gesamte Gelände.
Das Alte Schloss steht derzeit leer, Sanierungsarbeiten haben begonnen. Das Neue Herrenhaus wird teilweise durch die Volkssolidarität sowie eine Bildungsstätte genutzt und steht anderenteils leer. (Stand: 2010)
04420 Markranstädt OT Priesteblich
Seit dem 17. Jahrhundert gehörte das Gut der Familie von Bünau, um 1825 gelangte es in den Besitz der Familie von Gordon.
Platz des Friedens 2
04420 Markranstädt OT Gärnitz
Das Rittergut Gärnitz geht auf einen Sattelhof zurück, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts erwähnt wurde. Um 1600 wurde ein Vorwerk genannt, 1651 wieder ein Sattelhof. Aus diesem ging schließlich ein Rittergut hervor, welches 1764 urkundlich nachgewiesen werdne konnte. Als Besitzerin bis mindestens 1853 ist Friederike Adelheid Fenthel bekannt.
Das Herrenhaus ist saniert und wird bewohnt. Der Wirtschaftshof besteht aus mehreren Gebäuden.
Hunnenstraße
04420 Markranstädt OT Schkölen
Erhalten sind Wall- und Grabenreste am westlichen Ortsrand von Schkölen direkt südlich der Hunnenstraße und östlich des Kitzener Wegs. Der ursprüngliche Ringwall von 100 m Durchmesser und noch bis zu 3 m Höhe wurde teilweise abgetragen und durch landwirtschaftliche Nutzung zerstört.
Schutz als Bodendenkmal besteht für die slawische Wallanlage seit Ende 1958.
Am Park 3, 4, 5, 7, 8
02906 Mücka OT Förstgen
Die Rittergüter Niederoelsa und Oberoelsa waren ursprünglich ein Gut, welches spätestens 1640 geteilt wurde. Durch die 1695 erfolgte Erbteilung kamen die Güter an verschiedene Besitzer. Martin von Magnus kaufte die Rittergüter Niederoelsa und Oberoelsa 1864. Sie kamen nach ihm an die Grafen von Wedel. Niederoelsa diente als Wohnsitz.
Das Herrenhaus brannte 1945 ab. Nach dem Krieg wurde das Herrenhaus abgetragen.
Erhalten sind heute noch das Inspektorenhaus, sechs Wirtschaftsgebäude, zwei Scheunen und zwei Brücken im Gutspark.
Hauptstraße 8
09648 Mittweida OT Ringethal
Das Schloss Ringethal geht auf die Burg Lewenhain zurück, die aufgegeben wurde, als die Herren von Hahn/Hain/Hayn um 1450 ihren Wohnsitz ins Tal verlegten und mit dem Bau einer Wasserburg das heutige Schloss Ringethal begründeten. Zum damaligen Zeitpunkt bestanden bereits einige Wirtschaftsgebäude sowie die Wasserburg im Inselteich. Unter der Familie von Poigk wurde das Schloss 1742 zu einem spätbarocken Schloss um- und ausgebaut. 1789 ging das Schloss von Christoph Friedrich von Flemming an die Freifrau von Racknitz über. Von 1861 bis 1935 ist die Familie von Schröter als Besitzer des Ringethaler Schlosses verzeichnet. Der ehemalige Wassergraben wurde bis 1930 verfüllt.
Nach der Enteignung wurde im Schloss Ringethal eine Schule eingerichtet. Dazu wurden Umbauten vorgenommen.
Schloss Ringethal wurde bis 1996 als Schule genutzt.
Leerstand
Im Mittweidaer Ortsteil Ringethal bestehen bzw. bestanden vier Burg- und Schlossanlagen. Etwa um 1150 bestand ein Rittersitz, auf den letztendlich alle diese vier Anlagen zurückgehen. Mit Ringethal und dem jeweiligen Rittersitz bzw. späteren Rittergut waren verschiedene Familien belehnt. Bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts waren das die Familien von Liebschwitz und von Steinbach, von etwa 1440 bis etwa 1700 die Familie von Hahn/Hain/Hayn, nach 1700 die Familien von Poigk, von Flemming, von Dallwitz, von Racknitz und von Bülow sowie von 1861 bis 1935 die Familie von Schröter.
Am Raubschloss
09648 Mittweida OT Ringethal
Die Burg Lewenhain ist der Nachfolgebau der Wallburg Einsiedelei und wurde um 1315 ebenfalls als Höhenburg errichtet. Die als Aussichtspunkt und Ausflugsziel genutzte Anlage befindet sich etwa 1 km westlich des Orts auf einem Bergsporn in einer Schleife der Zschopau.
Die Burg wurde spätestens um 1450 aufgegeben, als die damaligen Besitzer, die Herren von Hahn/Hain/Hayn, ihren Wohnsitz ins Tal verlegten und dort eine Wasserburg, das Schloss Ringethal, erbauen ließen. 1804 wurde auf dem Gelände der Burg Lewenhain eine künstliche Ruine errichtet.
Erhalten sind noch deutlich erkennbare Wall- und Grabenreste. Die Raubschlossanlage ist über die Zuwegung Am Raubschloss erreichbar.
Die Burganlage wurde 1962 unter Bodendenkmalschutz gestellt.
Gödelitz 1
04820 Döbeln OT Gödelitz
Das 1539 urkundlich erfasste Vorwerk wurde 1764 zu einem Rittergut erhoben. Bereits im 13. Jahrhundert soll ein Herrensitz bestanden haben. Lange Zeit, von 1773 bis 1917, befand es sich im Besitz der Familie von Zehmen, die 1860 das Herrenhaus erbauen ließ. 1917 kam das Rittergut an Max Schmidt, der zuvor bereits Pächter des Rittergutes war und es zum Musterbetrieb ausbauen ließ. Außerdem wurde unter ihm das Herrenhaus um eine Etage aufgestockt.
Helmut Schmidt, welcher das Rittergut 1937 von seinem Vater übernommen hatte, wurde 1945 enteignet.
1998 kaufte die Familie Schmidt das Rittergut Gödelitz zurück.
Seit 2008 wird das Herrenhaus als Wohnhaus und der Stall durch einen überparteilichen Verein genutzt.