Herrenhaus Kaschwitz
Landstraße 22
01920 Panschwitz-Kuckau OT Kaschwitz
Historisches
Das Herrenhaus entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Bautzen
Landstraße 22
01920 Panschwitz-Kuckau OT Kaschwitz
Das Herrenhaus entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
02991 Lauta OT Torno
In Torno wurde 1568 und 1744 ein Vorwerk nachgewiesen.
Rittergut LohsaAm Rathaus 1
02999 Lohsa
Das Gut Lohsa wurde erstmals 1350 als im Besitz der Herren von Pannewitz und Schreibersdorff befindlich genannt. Urkundlich erwähnt wurde 1397 ein Rittersitz, welcher sich 1470 im Besitz des Balthaser von Schreibersdorf befand. 1523 erwarb Bernhard von Gersdorf das Gut Lohsa, welches seit 1599 als Rittergut bezeichnet wurde.
Zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und der Mitte des 17. Jahrhunderts wechselte das Rittergut Lohsa mehrfach den Eigentümer. Es befand sich im Besitz der Familien von Luttwitz, von Lüttichau, von Planitz, von Gersdorf, von Bomsdorf, von Schönberg, von Kyau, von Dallwitz und von Muschwitz. 1836 ging das Rittergut an die Familie von Loebenstein über und blieb bis 1931 in Familienbesitz.
Das Schloss wurde zwischen 1964 und 1968 abgerissen.
Ein Wirtschaftsgebäude wurde saniert und befindet sich heute im Besitz der Gemeinde.
01920 Panschwitz-Kuckau OT Ostro
Die Ostroer Schanze südöstlich des Ortes über dem Klosterwasser auf einem Bergsporn ist noch an Wall- und Grabenreste erkennbar. Die Burg war etwa 250 x 150 m groß und wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Im 10. Jahrhundert nach neuer Zeitrechnung erhielt sie durch Neubesiedlung und Umbauten ein neues Aussehen. Die Ersterwähnung der Burg erfolgte etwa 1006 bzw. 1007; im 12. Jahrhundert wurde die Ostroer Schanze aufgegeben. Ein etwa 15 m hoher Mittelwall unterteilt die Ostroer Schanze in Ober- und Unterburg. Durch die Burg führt eine Treppenanlage. Mehrere Wanderwege führen zur Ostroer Schanze.
Die Wallburg wurde 1937 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Erneuert wurde der Schutz 1971.
Vorwerk MortkaKoblenzer Straße 24
02999 Lohsa OT Mortka
Das Vorwerk wurde 1825, einer anderen Quelle zufolge bereits 1777, schriftlich erwähnt und unterstan dem Rittergut Lohsa. Seit 1870 befand es sich im Besitz der Familie von Loebenstein und kam 1930 an die Braunkohlen- und Brikettfabriken in Welzow. Bereits ab 1936 wurde in zweijähriger Arbeit das Vorwerk abgerissen und an seiner Stelle ein kleines Häftlingslager für Bergbau-Häftlinge errichtet.
Die Kohlefabriken wurden 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet.
Erhalten sind noch das Küchengebäude und ein Flachbau.
Rittergut NeustädtelWiesengrund 6, 10
01920 Panschwitz-Kuckau OT Neustädtel
Bei der Ersterwähnung von Neustädtel im Jahr 1508 wurde auch ein Rittergut erwähnt, so dass es bereits vor diesem Jahr erbaut wurde. Das Herrenhaus wurde vermutlich unter Johann Adolph von Zezschwitz erbaut, der seit 1694 Besitzer des Ritterguts war. Die Wirtschaftsgebäude stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. 1773 wurde das Rittergut von der Familie Walde gekauft.
Dem Herrenhaus gegenüber steht das Gutsverwalterhaus, welches 1886 unter Oskar Hustig errichtet worden war. 1914 wurde die vier Jahre zuvor umgebauten Gebäude durch Blitzschlag beschädigt. 1928 verstarb der Rittergutsbesitzer Friedrich Oskar Hustig. Den Besitz erbte seine Tochter Else, verheiratet von Wilcke. Ihre Tochter Dorothea heiratete vor Kriegsbeginn Hans-Dietrich von Breitenbuch.
Im Jahr 1945 war Richard Rabovsky Pächter des Gutes. Eine Enteignung von Dorothea von Breitenbuch erfolgte nicht. Sie blieb im Herrenhaus wohnen, musste die Landwirtschaftsflächen jedoch an die Stadt Kamenz verpachten.
1992 erbte der Neffe der letzten Besitzerin das Rittergut. Er veranlasste die Sanierung des Herrenhauses und bezog dieses mit seiner Familie 1996.
Das Herrenhaus ist saniert und wird bewohnt. Die Landwirtschaftsflächen sind verpachtet.
Herrenhaus FriedersdorfAm Wiesengrund 6
02999 Lohsa OT Friedersdorf
Das Herrenhaus wurde 1787 für Christoph Siegmund Wilhelm von Damnitz errichtet. Das 1614 erstmals erwähnte Rittergut verlor 1829 seinen Rittergutsstatus und das verschuldete Gut wurde von 20 Dorfbewohnern aufgekauft und aufgeteilt. Um 1900 erwarb die Familie Bläsche das Herrenhaus mit dem dazu gehörenden Landanteil. Sie behielt es seither in Familienbesitz.
Das Herrenhaus wurde zunehmend baufälliger, weshalb sich die Familie Bläsche 1971 zu einem Neubau eines Wohnhauses entschloss. Seither steht das Herrenhaus leer.
Das Herrenhaus befindet sich heute in Privatbesitz und steht leer.
Rittergut PuschwitzPuschwitz Nr. 1
02699 Puschwitz
1245 wurde erstmals ein Herrensitz urkundlich erwähnt, welcher seit 1708 als Rittergut bezeichnet wurde. Es entstand um 1700 als Carl Gottlob von Theler vier Bauernhöfe zusammenlegte. 1708 erwarb Hans Christoph von Löben das Rittergut und verkaufte es 1728 später an Dr. Johann Benjamin Pomsel. Nachfolgebesitzer waren der Freiherr von Riesch, in der Mitte des 19. Jahrhunderts Karl Albert Voigt und um 1901 der Hauptmann von Weber. Ab 1910 war Egbert von Meding Besitzer des Puschwitzer Rittergutes.
Egbert von Meding wurde 1945 enteignet. Das Herrenhaus wurde von 1988 bis 2004 als Kinderheim genutzt.
2006 erfolgte ein Verkauf an privat, Sanierungsarbeiten stehen noch aus.
Das Herrenhaus soll zu Wohnzwecken saniert werden. Ein Wirtschaftsgebäude wird ebenfalls zu Wohnzwecken sowie durch eine Gaststätte genutzt.
01920 Panschwitz-Kuckau OT Säuritz
Ein Beleg, dass Säuritz einst Rittersitz war, datiert auf das Jahr 1476. Für 1507 konnte ein Vorwerk nachgewiesen werden, welches noch im 18. Jahrhundert bestand.
Rittergut LitschenZum Neuhof 52
02999 Lohsa OT Litschen
Die erste Erwähnung eines Rittergutes erfolgte 1549. Allerdings existierte bereits vorher ein Gut, welches zwei Jahre zuvor von der Familie von Schreibersdorf an Hansen von Goeda verkauft wurde. Bereits 1565 kam das Rittergut erneut an die Familie von Schreibersdorf. Es wurde 1602 von Hans von Luttitz erworben und gelangte 1654 an die Herren von Rackel, 1672 an die Herren von Götz, in deren Familienbesitz es lange Zeit verblieb.
Alexander Robert von Loebenstein kaufte das Rittergut Litschen 1846. Bis 1930 verblieb das Rittergut im Familienbesitz der von Loebensteins. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das vormals neben der Dorfmühle befindliche Schloss mitsamt seinem Rittergut abgerissen. In den letzten Jahres des 19. Jahrhunderts erfolgte ein Neubau des Wirtschaftshofes als sogenannter Neuhof an heutiger Stelle. 1930 erwarb die Eintracht Braunkohlewerke und Brikettfabriken Welzow den Neuhof und behielt ihn bis 1945 in Besitz.
Die Kohlefabriken wurden 1945 enteignet.
Das Verwalterhaus dient heute Wohnzwecken.