Vorwerk Kreißa
01623 Nossen OT Kreißa
Historisches
Als Herrensitz war Kreißa bereits 1314 unter Hermannus miles de Crißow bekannt. Um 1539 wurde dann ein Vorwerk bekannt. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Meißen
01623 Nossen OT Kreißa
Als Herrensitz war Kreißa bereits 1314 unter Hermannus miles de Crißow bekannt. Um 1539 wurde dann ein Vorwerk bekannt. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.
01623 Nossen OT Raußlitz
Das Vorwerk Ottenbach wurde 1688 erwähnt und bestand noch 1820. Es gehörte als Einzelgut zum Rittergut Raußlitz. Im späteren 19. Jahrhundert wurde das Vorwerk aufgelöst und fand 1875 als Schäferei Erwähnung.
Gallschütz 1
01623 Nossen OT Gallschütz
Das Vorwerk Gallschütz bestand im 18. Jahrhundert und wurde 1762 nachgewiesen. Es befand sich einst im Besitz der Familie von Miltitz und unterstand später dem Rittergut Raußlitz. Zu den Besitzern zählten Georg Carl von Carlowitz, der Kammerkommissar Kandler und die Familie Hauffe.
Erhalten sind zwei Gebäude, die überwiegend für Wohnzwecke genutzt werden. Es besteht Sanierungsbedarf.
01665 Klipphausen OT Weitzschen
In Weitzschen könnte ein Herrensitz bestanden haben. Dies ist allerdings nicht gesichert, da der schriftliche Nachweis aus dem Jahre 1228, welcher sich auf Hildebrandus de Witsen bezieht, auch im Zusammenhang mit Kleinweitzschen bei Döbeln stehen könnte. Vom 16. bis 18. Jahrhundert übte das Rittergut Miltitz die Grundherrschaft über Weitzschen aus.
01665 Klipphausen OT Riemsdorf
Für Riemsdorf wurde 1465 ein Vorwerk Rybistorp genannt. Das Rittergut Scharfenberg übte die Grundherrschaft über das Vorwerk Riemsdorf aus. Weitere zuverlässige und aussagekräftige Informationen liegen nicht vor.
01665 Klipphausen OT Garsebach
Für Garsebach wurde 1228 ein Herrensitz unter Petrus de Cozzebvc erwähnt. Weitere zuverlässige Informationen liegen nicht vor. Möglicherweise war der mittelalterliche Herrensitz bald darauf wieder aufgegeben worden.
01665 Käbschütztal OT Gasern
Das Vorwerk Gasern wurde 1445 erstmals und wiederholt 1551 erwähnt. Weitere zuverlässige und aussagekräftige Informationen liegen bis dato nicht vor.
01561 Großenhain OT Wildenhain
Wildenhain wurde im Jahre 1298 als Herrensitz unter Johannes de Wildenhan bezeichnet. Eine weitere Quelle beschreibt die urkundliche Ersterwähnung von Wildenhain gemeinsam mit einem Rittersitz bereits im Jahre 1286. In dieser Urkunde wurde als Zeuge namentlich ein Johannes de Wildenhan genannt, welcher Chorherr zu Sankt Afra in Meißen gewesen war.
Der Rittersitz soll sich ursprünglich im Bereich der späteren Wassermühle befunden haben und durch diese überbaut worden sein. Jene Wassermühle wurde erstmals 1397 und noch bis ins frühe 19. Jahrhundert erwähnt. Der Rittersitz Wildenhain ging damit spätestens gegen Ende des 14. Jahrhunderts verloren.
Die Wassermühle wurde längst abgerissen. An ihrem Standort befindet sich heute ein Eigenheim.
01665 Diera-Zehren OT Niedermuschütz
Niedermuschütz wurde bereits 1180 als Herrensitz unter Rodegerus de Moskewiz genannt. Ein Vorwerk wurde 1389 beschrieben. Das Vorwerk wurde möglicherweise bereits in den Folgejahren aufgelöst. Mitte des 16. Jahrhunderts war Niedermuschütz ein Amtsdorf.
01665 Diera-Zehren OT Naundorf
1404 wurden in Naundorf gleichzeitig Rittersitz und Vorwerk genannt. Weitere zuverlässige und aussagekräftige Informationen liegen bis dato nicht vor. Wahrscheinlich wurden Rittersitz und Vorwerk schon einige Jahre nach deren Nennung wieder aufgegeben. 1547 wurde Naundorf als Schulamtsdorf genannt.