Dresden: Freigut Plauen

Freigut Plauen

Klingenberger Straße
01187 Dresden

Historisches

1206 wurde Plauen als Herrensitz erwähnt. 1608 ent­stand ein Freigut, wel­ches sich im Besitz des Bürgermeisters Lehmann befand. Vor 1904 trug die Straße den Namen Poststraße. Zwischen Klingenberger und Chemnitzer Straße stand bis zum Abbruch 1895 das Freigut, wel­ches zuletzt der Familie Moses gehörte. Später wur­den an sei­ner Stelle Mietshäuser errichtet.

Dresden: Palais Kaskel-Oppenheim

Palais Kaskel-​Oppenheim

Bürgerwiese 5–7
01069 Dresden

Historisches

Das Palais wurde zwi­schen 1845 und 1848 unter Gottfried Semper für den Bankier Martin Wilhelm Oppenheim errich­tet. Der Bankier und Kaiserlich-​Russische Staatsrat Hermann Christian Freiherr von Kap-​herr erwarb das Palais 1867 und ver­äu­ßerte es bereits zwei Jahre spä­ter an den Bankier Felix von Kaskel. Zwischen 1871 und 1874 ließ die­ser sein Palais umbauen.

Nach 1945

Während der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg wurde das Palais zer­stört. Es brannte kom­plett aus, seine Mauern blie­ben jedoch ste­hen. Ende 1951 erfolgte die Ruinensprengungen. Zuvor gab es Ideen, an die­ser Stelle einen Pionierpalast auf­zu­bauen. Diese Pläne wur­den dann jedoch im Schloss Albrechtsberg umgesetzt.

 

Dresden: Wallburg Burgberg Niederwartha

Wallburg Burgberg Niederwartha
Burg Gvosdez

Zugang über Oberwarthaer Straße
01156 Dresden OT Niederwartha

Historisches

Das Gebiet war bereits im 7. Jahrhundert von Slawen besie­delt, die einen als Zufluchtsort genutz­ten Burgwall anleg­ten. Der Burgwall Niederwartha wird in alten Urkunden “Gvozdez”, “Gvosdez” bezie­hungs­weise “Woz” genannt. Erhalten sind noch geringe Wall- und Grabenreste. Zu suchen sind sie süd­lich vom Ort auf einem Bergsporn zwi­schen der Straße nach Oberwartha und dem Tännichtgrund. Der Zugang erfolgt über die Oberwarthaer Straße neben der Hausnummer 10a.

Bodendenkmalschutz

Die Anlage wurde erst­mals 1937 und wie­der­holt 1960 unter Schutz gestellt.

Dresden: Vorwerk Cotta

Vorwerk Cotta

01157 Dresden

Historisches

Das Vorwerk wurde im frü­hen 16. Jahrhundert auf­ge­löst und die Flächen an Bauern ver­teilt. 1338 war ein Allodium erwähnt, 1442 ein Vorwerk. Das Gut befand sich im Bereich des heu­ti­gen Gymnasiums an der Cossebauder Straße.

Dresden: Freigut Gompitz

Freigut Gompitz

01156 Dresden

Historisches

Gompitz wurde 1206 erst­mals schrift­lich als Herrensitz in Verbindung mit Hildebrandus de Gompitz nach­ge­wie­sen. Hildebrand von Gompitz war Zeuge eines Rechtsstreites um den Burgward Pesterwitz, dem Gompitz ver­mut­lich unter­stand. Später kam Gompitz zum Amt Dresden.

1838 /​ 1839 bestand ein Freigut. Ob das Freigut auf den frü­he­ren Herrensitz zurück­geht, ist nicht bekannt. Weiterführende Informationen zum Herrensitz und Freigut lie­gen bis jetzt eben­falls nicht vor.

Dresden: Vorwerk Dürrhof

Vorwerk Dürrhof

01279 Dresden

Historisches

Das Vorwerk befand sich 1328 im Besitz des Bürgermeisters Lorenz Busmann. 1408 erfolgte eine urkund­li­che Erwähnung, die auf “uff dem for­wergke genand der Dorre hoeff” ver­weist. Das ehe­ma­lige Einzelgut exis­tiert ver­mut­lich schon lange Zeit nicht mehr. Es befand sich am öst­lich Dorfende des Dresdner Stadtteils Laubegast und reichte bis an die Elbe hinab.

Dresden: Vorwerk Coschütz

Vorwerk Coschütz

01189 Dresden

Historisches

Ein Vorwerk exis­tierte bereits 1315 in Koschwicz und unter­stand dem Dresdner Maternihospital. 1547 übten das Rittergut Scharfenberg und der Rat zu Dresden gemein­sam die Grundherrschaft über Coschütz aus. Ende April 1829 wurde der his­to­ri­sche Dorfkern von Blasewitz bei einem Großbrand zer­stört. Sollte das Vorwerk Coschütz zu die­sem Zeitpunkt noch eis­tiert haben, ist es wahr­schein­lich eben­falls in den Flammen unter­ge­gan­gen. Mit der neu­be­bau­ung des Areals wurde Mitte des 19. Jahrhunderts begon­nen. Das Vorwerk ist heute nicht mehr ein­deu­tig lokalisierbar.

Dresden: Vorwerk Rähnitz

Vorwerk Rähnitz

Standort: der­zeit unbekannt
01109 Dresden

Historisches

In Rähnitz bestan­den 1441 zwei Vorwerke. Beim Niederen Vorwerk han­delte es sich um das Vorwerk Knapsdorf. Das Obere Vorwerk befand sich direkt in Rähnitz, es unter­stand bis 1840 dem Rittergut Döhlen. Danach wurde das Vorwerk ver­mut­lich aufgelöst.

Dresden: Wallburg Kanapee

Wallburg Kanapee

zwi­schen Vogelgrund und Friedrichsgrund
01326 Dresden OT Pillnitz

Historisches

Erhalten ist noch ein Abschnittswall, der sich auf einem Bergsporn zwi­schen dem Vogelgrund und dem Friedrichsgrund befin­det. Die Wallburg wurde in der Bronzezeit errich­tet und im Laufe des 6. Jahrhunderts von den Slawen besie­delt und aus­ge­baut. Auf dem benach­bar­ten Schlossberg lie­ßen sie nach­träg­lich eine zusätz­li­che Wallburg errich­ten. Die besie­delte Wallburg Kanapee gilt als Vorgängersiedlung von Pillnitz.

Bodendenkmalschutz

Die Anlage wurde 1937 und erneut 1966 unter Schutz gestellt. Die Zuwegung erfolgt über einen im wei­te­ren Verlauf kaum aus­zu­ma­chen­den Pfad, wel­cher von dem Wanderweg Meixstraße” abzweigt. Läuft man die Meixstraße berg­auf, erreicht man kurz hin­ter dem his­to­ri­schen Eiskeller einen klei­nen Felsbruch. Die Wallburg Kanapee befand sich auf der Bergkuppe ober­halb die­ses Felsbruchs.

Dresden: Vorwerk Striesen

Vorwerk Striesen

Altstriesen
01309 Striesen

Historisches

Das Vorwerk befand sich im 14. Jahrhundert im Besitz eines Dresdner Bürgers und wurde durch Erbgang mehr­fach geteilt. Das Vorwerk befand sich im frü­he­ren Dorfkern auf der heu­ti­gen Straße Altstriesen. Es ist nichts mehr erhal­ten, das Gebiet ist neu­zeit­lich bebaut.