Rittergut Gräfendorf
04862 Mockrehna OT Gräfendorf
Historisches
Das Rittergut Gräfendorf wurde 1696 sowie 1880 nachgewiesen. Es ging aus einem Vorwerk hervor, welches 1513 nachgewiesen werden konnte.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Nordsachsen
04862 Mockrehna OT Gräfendorf
Das Rittergut Gräfendorf wurde 1696 sowie 1880 nachgewiesen. Es ging aus einem Vorwerk hervor, welches 1513 nachgewiesen werden konnte.
Am Gutshof 3
04862 Mockrehna OT Strelln
1505 bestand ein Rittersitz, der kurz darauf 1539 bereits zum Rittergut erhoben wurde. Das im 17. Jahrhundert erbaute Herrenhaus wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie 1856 umgebaut. Der Gutspark entstand vermutlich gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
Das Rittergut Strelln gehörte unter anderem den Adelsfamilien von Nischwitz, von Ploetz und von Arnstedt. Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte es in den Besitz der Familie von Hoym, die es bis 1830 behielt. Danach folgten bürgerliche Eigentümer.
Das Herrenhaus sowie die Toreinfahrt wurden 2016 abgerissen. Erhalten sind lediglich der Gutspark sowie einer der beiden Gutsteiche.
04769 Mügeln OT Mahris
1183 konnte Mahris als Herrensitz nachgewiesen werden. In späterer Zeit entstand ein Lehngut, welches 1748 belegt ist.
Festenberg
04769 Mügeln OT Baderitz
Für Baderitz wurde 1221 ein Herrensitz unter Poppo de Podgrodis nachgewiesen, bei dem es sich um eine mittelalterliche Burg handelte. Die Wehranlage befindet sich südlich vom Ort auf dem Festenberg und ist durch einen Steinbruch überwiegend zerstört, nur im westlichen Bereich ist noch ein Rest erkennbar. Dort befindet sich auch der Rest eines Fundamentmauerwerks von etwa 15 m Länge und 2 m Höhe.
Bodendenkmalschutz besteht seit 1935, erneuert wurde dieser 1959.
Oschatzer Straße 25a
04769 Mügeln OT Schweta
Das Rittergut Schweta ging aus einem 1241 unter Rupertus de Zwete erwähnten Herrensitz hervor. Die erste urkundliche Nennung als Rittergut erfolgte 1551. Seinerzeit war das Rittergut Scheta das einzige Gehöft im Ort. Es gehörte den Familien von Honsberg, von Meckau und von Saalhausen. Die Familie von Metzsch erwarb das Rittergut Schweta 1659. Ab 1786 befand es sich in bürgerlichem Besitz. Carl Heinrich Ferdiand Schütze erwarb das Rittergut Schweta 1817 und ließ einen englischen Landschaftspark anlegen. Seine Erben veräußerten das Rittergut Schweta 1860 an den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach. 1918 wurde der Besitz an den damaligen Pächter Friedrich Rockstroh verkauft.
Kurt Rockstroh wurde 1945 enteignet. Das im 16. oder 17. Jahrhundert errichtete Herrenhaus wurde nach dem Vollzug der Bodenreform fast vollständig abgerissen. Erhalten blieb ein kleiner Teil der im Vergleich zum einstigen Gesamtbau unscheinbar wirkt, und seither als Wohnhaus diente.
Der Rest des Herrenhauses wird nach wie vor bewohnt.
Zechs Weg 1
04862 Mockrehna OT Langenreichenbach
Das Rittergut Langenreichenbach wurde 1696 sowie 1880 nachgewiesen und wurde auch als Rittergut Zech nach dem letzten Rittergutsbesitzer Heinrich Zech bezeichnet. Der Bau des Herrenhauses datiert auf die Zeit um 1830.
Zwischen 1945 und 1989 wurde das Herrenhaus als Kindergarten, Schule und Hort genutzt.
Einige Jahre lang nutzte ein Jugendclub das Herrenhaus.
Das Herrenhaus sowie ein Wirtschaftsgebäude sind erhalten. Das Herrenhaus sollte ursprünglich abgerissen werden und steht mittlerweile leer.
Am Weiler 1
04769 Mügeln OT Gaudlitz
Gaudlitz wurde 1310 als Herrensitz unter Henricus et Cunradus fratres de Gudelitz nachgewiesen. Aus dem Herrensitz ging in späterer Zeit ein Rittergut hervor. Bei dem Rittergut, welches auch als Oberhof bekannt ist, handelte es sich um einen Klosterhof des Klosters Sornzig. Die Bauzeit des Gebäudekomplexes datiert auf das 18. und 19. Jahrhundert.
Das Herrenhaus ist saniert und wird bewohnt. Die Wirtschaftsgebäude sind ebenfalls saniert oder befinden sich zumindest in einem guten Zustand. Der zugehörige Park befindet sich in einem ordentlichen und gepflegten Zustand.
Berntitz 1
04769 Mügeln OT Berntitz
1254 war Berntitz ein Herrensitz unter Thiedericus miles de Berharticz und wurde 1432 als Vorwerk nachgewiesen. Nachdem im Jahr 1445 eine Nennung als Rittersitz verzeichnet war, gab es für das Jahr 1552 eine erneute Nennung als Vorwerk. Das Rittergut Berntitz ist schließlich für 1875 belegt. Das Rittergut Berntitz wurde lange Zeit als Schäferei genutzt. Das Herrenhaus wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet.
04769 Mügeln OT Schleben
Aus dem 1186 unter Arnoldus de Zwlowin nachgewiesenen Herrensitz ging ein Vorwerk hervor, welches 1445 genannt wurde. Weitere zuverlässige Informationen liegen derzeit nicht vor.
04769 Mügeln OT Ockritz
Das Vorwerk Ockritz bestand über mehrere Jahrhunderte. Es wurde 1445, 1552 und 1791 nachgewiesen.