Vorwerk Lossen
01623 Nossen OT Lossen
Historisches
Das Vorwerk Lossen wurde 1501 erstmals urkundlich genannt. Die Grundherrschaft wurde überwiegend vom Rittergut Schleinitz ausgeübt.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Meißen
01623 Nossen OT Lossen
Das Vorwerk Lossen wurde 1501 erstmals urkundlich genannt. Die Grundherrschaft wurde überwiegend vom Rittergut Schleinitz ausgeübt.
01561 Thiendorf OT Lötzschen
Das Vorwerk Lötzschen bestand im 18. Jahrhundert. Weitere zuverlässige Informationen zu dem Vorwerk liegen bis dato nicht vor.
01561 Thiendorf OT Würschnitz
Das Vorwerk wurde im Jahre 1412 erwähnt. Da weitere Informationen nicht vorliegen, ist davon auszugehen, dass das Vorwerk möglicherweise nicht lange existierte und wieder aufgelöst wurde. Die Grundherrschaft über Würschnitz wurde 1551 vom Rittergut Radeburg und Ende des 17. Jahrhunderts sowie noch 1764 vom Rittergut Boden ausgeübt.
01561 Schönfeld OT Liega
Möglicherweise bestand bereits um 1259 ein Herrensitz unter Conradus Ligav. Das Vorwerk Liega existierte gesichert im 18. Jahrhundert. Die Grundherrschaft wurde vom Rittergut Schönfeld ausgeübt. Weitere Informationen liegen bis dato nicht vor.
01616 Strehla OT Lößnig
Lößnig blickt auf eine lange Geschichte seines Adelssitzes zurück. Der Ersterwähnung als Herrensitz im Jahre 1290 unter Heinricus miles dictus de Lesnyk folgte 1548 die Nennung als Vorwerk. Exakt zwei Jahrhunderte später erfolgte die Aufwertung zum Rittergut. 1352 wurden Ludewig von Leznig und 1360 Petrus de Lesnic als Herren aus Lößnig nachgewiesen.
Das Herrenhaus wurde nach 1945 abgerissen.
01616 Strehla OT Großrügeln
Das 1307 erwähnte Vorwerk wurde 1445 als Rittersitz unter Bastian Stenschin zu Rogelyn bezeichnet. Die Grundherrschaft über Großrügeln übten zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Rittergüter Strehla, Bornitz und Merzdorf aus. Über die Entwicklung des Rittersitzes Großrügeln liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
01689 Niederau OT Großdobritz
Das Vorwerk in Großdobritz ist für das 18. Jahrhundert belegt. Weitere zuverlässige Informationen liegen derzeit nicht vor.
01468 Moritzburg OT Reichenberg
Reichenberg war bereits im Jahre 1289 ein Herrensitz unter Thymo de Rychenberg. Für 1443 ist ein Vorwerk benannt, das offenbar geteilt wurde. Nur zwei Jahre später sowie 1503 werden zwei Vorwerke nachgewiesen.
Weitere zuverlässige Informationen liegen bis dato nicht vor. Die Vorwerke wurden vermutlich noch im 16. Jahrhundert wieder aufgelöst.
01561 Lampertswalde OT Weißig am Raschütz
Die Herren von Köckritz erhielten einen Großteil des Dorfes 1408 als Lehen. Als weitere Besitzer werden 1443 die Berka von Dubá genannt. Dies erscheint insofern ungewöhnlich, als dass die Berken ihre Stammburg einst auf Hohnstein inne hatten und vielmehr in diesem Gebiet sowie in der Hinteren Sächsischen Schweiz verortet waren.
1620 übernahm der sächsische Kurfürst den Ort Weißig, der damit unter die Verwaltung des Ritterguts Naundorf gelangte. Das neu errichtete Vorwerk wurde im folgenden Jahr urkundlich nachgewiesen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dorf zerstört und fiel teilweise wüst. Einem Großbrand im Jahre 1830 fielen fast alle Gebäude rund um den Dorfplatz zum Opfer.
Über den Erhalt der Vorwerksgebäude ist nichts weiter bekannt.
Bodenbacher Weg 6
01623 Nossen OT Rhäsa
Die Ersterwähnung eines Vorwerkes in Rhäsa erfolgte 1571. Um 1620 erfolgte eine Aufwertung des Vorwerkes zum Rittergut. Im Jahre 1791 berichtet die Quelle erneut von einem Vorwerk in Rhäsa.
Das Vorwerk Rhäsa gehörte vermutlich zum Kloster Altzella. Die heute erhaltene Bausubstanz stammt von Umbauarbeiten um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Im Kern ist noch der ursprünglich gotische Stil erkennbar. Das Vorwerk war ehemals ein Vierseitenhof.
Das Gutshaus ist saniert und wird bewohnt.