Rittergut Selben
04509 Delitzsch OT Selben
Historisches
Selben wurde 1415 als Rittersitz erwähnt. 1462 war daraus ein Vorwerk entstanden. Als Rittergut fand Selben 1518 Beachtung. Es wurde 1845 mit dem Rittergut Zschepen vereinigt.
04509 Delitzsch OT Selben
Selben wurde 1415 als Rittersitz erwähnt. 1462 war daraus ein Vorwerk entstanden. Als Rittergut fand Selben 1518 Beachtung. Es wurde 1845 mit dem Rittergut Zschepen vereinigt.
01920 Elstra OT Talpenberg
Im 18. und 19. Jahrhundert bestand in Talpenberg ein Vorwerk. Die erste schriftliche Nennung ist für das Jahr 1791 belegt.
02979 Elsterheide OT Neuwiese
In Neuwiese bestand 1744 ein Vorwerk.
04654 Frohburg OT Trebishain
1269 wurde Trebishain als Herrensitz unter Heinricus de Trebenshain nachgewiesen. Die Grundherrschaft wurde spätestens ab 1551 von unterschiedlichen Rittergütern ausgeübt.
09481 Elterlein
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts war bereits ein Vorwerk in Burgstädtel nachweisbar. 1791 wurde ein Vorwerk mit Mühle genannt. Dieses wurde in ein Gut mit Papierfabrik, Mühle und Gasthof umgewandelt und 1875 in dieser Form belegt. 1870 ist Christian Ehregott Lorenz als Besitzer verzeichnet.
07985 Elsterberg OT Rückisch
In Rückisch bestand im 19. Jahrhundert ein Vorwerk. Genannt wurde es 1875. Weitere Informationen über das Vorwerk Rückisch liegen bis dato nicht vor.
01665 Diera-Zehren OT Wölkisch
Von der Burg ist heute nichts mehr erhalten. Es handelte sich vermutlich um eine Wasserburg, die als rechteckige Anlage mit einem wasserführenden umlaufenden Graben errichtet worden war. Die Burganlage befand sich nordöstlich vom Ort und südwestlich von Oberlommatzsch.
Die Anlage wurde 1972 unter Bodendenkmalschutz gestellt.
Am Rundling (weiter auf dem Wanderweg)
01809 Dohna OT Burgstädtel
Der Burgwall bot den Slawen im 9./10. Jahrhundert Schutz. Schon gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Graben der Wehranlage, die alternativ auch als Burgwartsberg bezeichnet wird, eingeebnet. Der Ort wurde erstmals als Borgstadel 1378 erwähnt. Die Grundherrschaft übte das Rittergut Borthen aus. Heute ist noch der Burghügel erkennbar, auf ihm steht die ebenfalls unter Schutz stehende über 500 Jahre alte ehrwürdige Burgstädtler Linde.
Die Wehranlage Burgstädtel wurde erstmals 1936 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Dieser Schutz wurde Ende 1959 erneuert.
nahe Borthenberg
01744 Dippoldiswalde
Die Burg Böthchen ist auch unter den Schreibweisen Bödichen und Bodemich verzeichnet. Die Burganlage soll sich nordwestlich des Dippoldiswalder Stadtkerns im heutigen Waldgebiet Böthchen südlich des Ortsteiles Paulsdorf befunden haben und noch einen Burgstall aufweisen. Allerdings sind sowohl der Standort als auch die Entstehungszeit der Burganlage unbekannt.
Es wird vermutet, dass der Bau in die Mitte des 12. Jahrhunderts fällt. Möglicherweise diente diese kleine Festungsanlage sogar als Vorburg der Festung Dippoldiswalde. 1344 wurde eine besonders kleine Burg erwähnt, die bereits 1370 unter Markgraf Friedrich III. niedergerissen und bis zum 15. Jahrhundert durch die Bürger geschleift worden war.
01744 Dippoldiswalde
Mit Böthchen wird auch ein Vorwerk erwähnt, allerdings ist auch hier, ebenso wie bei der gleichnamigen Burg, der Standort nicht genau bekannt. Es befand sich im heutigen Stadtwald Böthchen. Erstmals wurde 1465 ein Vorwerk Bodenichen erwähnt und mit der Befestigungsanlage in Verbindung gebracht. 1516 wurde das Vorwerk Bodemich nochmals genannt, jedoch 1564 als wüstes Vorwerk bezeichnet. Es ist nichts mehr vorhanden.