Ellefeld: Oberes Schloss Ellefeld

Oberes Schloss Ellefeld

Hammerbrücker Straße 4
08236 Ellefeld

Historisches

Das Rittergut wurde 1465 gegrün­det, der Schlossbau stammt aus dem Jahre 1710.

Heutige Nutzung

Nach einem Jahrzehnt der Sanierung eröff­nete das Schloss 2011 als Bürger- und Vereinshaus neu.

Eichigt: Vorwerk Ebmath

Vorwerk Ebmath

Schloßweg 4
08626 Eichigt OT Ebmath

Historisches

Ebmath befand sich bereits in den letz­ten Jahren des 13. Jahrhunderts im Besitz des Berthold von Streitberg und wurde 1448 als im Besitz des Ritters Philipp von Feilitzsch beschrie­ben. Die Familie von Streitberg tauchte im 17. Jahrhundert erneut als Besitzer des Rittergutes auf.

Mit dem Tod des letz­ten Herrn von Streitberg im Jahre 1690 fiel das Rittergut an den säch­si­schen Landesherrn zurück. Es wurde als nächs­tes an die Familie von Reibold über­tra­gen, gefolgt von deren ver­mähl­ten Tochter von Brandenstein. 1875 wurde das Rittergut Ebmath als Vorwerk erwähnt. Es wurde 1900 vom Königreich Sachsen erwor­ben und auf­ge­löst, in des­sen Folge wurde das Herrenhaus zum Wohnhaus für Grenzaufseher umgenutzt.

Heutige Nutzung

Seit 1995 wird das Herrenhaus von einer Mobilfunkfirma genutzt.

Elsterberg: Vorwerk Rückisch

Vorwerk Rückisch

07985 Elsterberg OT Rückisch

Historisches

In Rückisch bestand im 19. Jahrhundert ein Vorwerk. Genannt wurde es 1875. Weitere Informationen über das Vorwerk Rückisch lie­gen bis dato nicht vor.

Eichigt: Rittergut Bergen

Rittergut Bergen

Gettengrüner Straße 2
08626 Eichigt OT Bergen

Historisches

1542 wurde ein Rittergut urkund­lich erwähnt, das vor­mals als Vorwerk der Familie von Thoss gehörte und sich noch zu Beginn des 17. Jahrhunderts in deren Besitz befand. Das Rittergut gehörte noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Familie Roßbach, die es min­des­tens ein hal­bes Jahrhundert lang besaß.

Nach 1945

Obgleich vie­ler­orts ab 1945 im Rahmen der Bodenreform die Enteignung voll­zo­gen wurde, blieb das Rittergut Bergen davon verschont.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus wird heute bewohnt.

Markneukirchen: Rittergut Erlbach Oberer Teil

Ritterguter Erlbach Oberer Teil

Wirtsgrundweg 6
08265 Markneukirchen OT Erlbach

Historisches

1303 wurde unter Cunradus von Erlbach erst­mals ein Herrensitz erwähnt. Dieser befand sich 1452 im Besitz der Familie von Thoss, die durch Erbteilung 1542 für die Entstehung des Rittergutes Oberen Teil sowie des Rittergutes Unteren Teils ver­ant­wort­lich zeich­nen. Nach der Teilung behielt Albrecht von Thoss den Oberen Teil und ließ ein neues Rittergut errich­ten. Dieses blieb bis 1800 in Familienbesitz und ging nach­her an die Familie von Beulwitz über. 1817 sowie 1820 erfolg­ten Brandanschläge auf die Nebengebäude des Rittergutes. Die fol­gen­den Besitzer waren ab 1844 die Familie Zschocke, um 1855 die Familie Schiffner und seit 1874 die Familie Bunde. Deren Erben waren noch 1945 im Besitz des Rittergutes.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus des obe­ren Rittergutes wird heute als Wohnhaus genutzt, es besteht drin­gen­der Sanierungsbedarf.

Markneukirchen: Rittergut Eubabrunn

Rittergut Eubabrunn

Baumgarten
08265 Markneukirchen OT Eubabrunn

Historisches

Eubabrunn wurde 1165 erst­ma­lig erwähnt und in der zwei­ten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis 1600 als Wüstung geführt. Die Familie von Thoss als Besitzer des Rittergutes Erlbach ver­fügte auch über Eubabrunn. So kam Eubabrunn 1604 an Hans Adam von Rosenheim, 1609 wie­der an Georg Wolf von Thoss, 1624 an Siegismund von Dobeneck und 1663 an die Familie von Beulwitz. 1762 brannte das Rittergut Eubabrunn ab und wurde danach wie­der aufgebaut.

Die spä­te­ren Besitzer waren ab 1852 Jakob Meister und ab 1855 August Funk. Dieser ver­kaufte einen Teil des Rittergutes 1858 an den Staatsfiskus. Nach der Brandstiftung 1860 erfolgte der Wiederaufbau. 1862 wurde der Besitz an Major von Petrikowsky-​Lindenau ver­kauft. Ein wei­te­res Teilgut wurde 1881 an den Fiskus ver­kauft. Das Restgut kam 1894 an Hugo Max Schade und 1899 end­gül­tig an den Staatsfiskus. Im glei­chen Jahr fiel das Rittergut erneut einer Brandstiftung zum Opfer. Die Gebäude wur­den 1900 schließ­lich abegtragen.

Heutige Nutzung

Erhalten ist ledig­lich noch ein klei­ner Hof des Pächters.

Falkenstein: Jagdhaus Hanneloh

Jagdhaus Hanneloh

08223 Falkenstein

Historisches

Es han­delt sich bei dem Jagdhaus Hanneloh um einen Fachwerkbau im eng­li­schen Tudor-​Stil, der 1889 auf Grundlage eines ehe­ma­li­gen Anwesens aus der ers­ten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Witwensitz für die Baronin von Trützschler errich­tet wurde.

Es liegt außer­halb der Ortslage in einem Landschaftsgarten, auf die­sem Gelände befin­den sich auch einige Ferienbungalows.

Falkenstein: Rittergut Dorfstadt

Rittergut Dorfstadt

Trieber Weg 2
08223 Falkenstein OT Dorfstadt

Historie

Das Herrenhaus wurde ver­mut­lich auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errich­tet. 1535, mög­li­cher­weise bereits schon 1460, erfolgte eine Erwähnung eines Vorwerks in Dorfstadt, wel­ches je nach Quellenlage erst­mals 1591 oder 1606 als Rittergut Erwähnung fand. Seit 1710 befand sich das Rittergut im Besitz der Familie von Trützschler. Unter die­ser erfolgte im 18. Jahrhundert der Bau der Wirtschaftsgebäude, etwa zeit­gleich wurde das Herrenhaus umge­stal­tet und erhielt ein zwei­tes Obergeschoss.

Nach 1945

Die Familie von Trützschler wurde 1945 ent­eig­net. Von der Gutsanlage sind nur noch Teile erhalten.

Nachwendezeit

Nach Privatinformationen soll das Herrenhaus bereits seit 1985 leer­ste­hen. Eine wei­tere Quelle besagt, dass 1991 sowie 1996 Sanierungsarbeiten vor­ge­nom­men wurden.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus befin­det sich in Privatbesitz. In einer Versteigerung fand das Herrenhaus im September 2012 einen neuen Eigentümer.