Vorwerk Obertriebel
08606 Triebel OT Obertriebel
Historisches
Das Vorwerk Obertriebel bestand im 18. Jahrhundert.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Vogtlandkreis
08606 Triebel OT Obertriebel
Das Vorwerk Obertriebel bestand im 18. Jahrhundert.
08538 Weischlitz OT Kemnitz
Die Wasserburg wurde 1543 erwähnt und zählt damit zu den mittelalterlichen Burgen, die verhältnismäßig spät errichtet wurden. Dies zeigt sich auch in der Bauweise. Heute ist noch ein Trümmerhaufen aus Mauerwerk erhalten, der etwa 22 m lang, 14 m breit und 4 bis 5 m hoch ist. Das Alte Schloss, auch Schlosshübel genannt, stand mindestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Ruine.
Der ehemals umlaufende Wassergraben, heute längst trockengelegt, ist im Norden und Osten eingeebnet und im Süden und Westen noch zwiswchen 15 und 18 m breit erkennbar.
Bodendenkmalschutz besteht seit 1959 für die Anlage.
Wasserburg & Rittergut KloschwitzKloschwitzer Hauptstraße
08538 Weischlitz OT Kloschwitz
Nicolause von Closwitz wurde 1317 mit einem Herrensitz in Kloschwitz erwähnt, bei dem es sich um eine frühe Wasserburganlage handelte. Später kamen die Grafen von Eberstein in den Besitz von Kloschwitz, die es noch bis ins 15. Jahrhundert hinein besaßen. Nach der Reformation wurde die Familie von Reibold mit Kloschwitz belehnt.
1725 kam das Rittergut an die Familie von Beulwiz, der von 1785 bis 1818 Frau von Naundorff folgte. Sie verkaufte ihr Rittergut Kloschwitz in den 1840er Jahren an Herrn Koder, ihren vormaligen Pächter. Etwa zwei Jahrzehnte später erwarb die Familie Hager den Besitz. Ihr folgte spätestens 1925 Fritz Poetzsch. Die Sächsische Bauernsiedlung erwarb das Rittergut 1930 und teilte es 1937 auf. Das Restgut wurde von der Familie Männel erworben, die es noch heute besitzt.
Das Herrenhaus dient als Wohnhaus.
Die Wasserburg lag unmittelbar östlich des Herrenhauses. Der ummauerte Burghügel von 23 x 22 m Größe sowie geringe Mauerreste sind noch erkennbar, ebenso Teile des wasserführenden Grabens. Die Burganlage wurde 1959 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt.
08468 Reichenbach OT Cunsdorf
1764 war ein Vorwerk vorhanden.
08538 Weischlitz OT Kemnitz
Kemnitz wurde 1298 erstmals unter Bezoldus de Kemeniz erwähnt. Damit steht möglicherweise die Wasserburg in Verbindung, welche sich nordöstlich von Kemnitz am Rande der Kemnitzbach-Aue befand. Der Graben war früher vermutlich umlaufend und wasserführend und ist heute nicht mehr vollständig sichtbar. Er ist etwa 10 m breit und bis zu 1 m hoch. Der Burghügel ist annähernd 13 x 10 m groß.
Die Anlage wurde als Bodendenkmal 1959 unter Schutz gestellt.
Rittergutsteich | Bobenneukirchner Straße 2–4
08538 Weischlitz OT Dröda
Das Rittergut Dröda geht in seiner frühesten Zeit auf eine alte Wasserburg zurück, die bereits im 14. Jahrhundert bestand. Es wurde 1403 erwähnt, als es von den Rittern von Raschau an Bernhard von Weischlitz verkauft wurde. 1450 befand sich der Grundbesitz in den Händen von Apel von Tettau. Die Nennung als Vorwerk erfolgte 1482. Nach den Herren von Tettau gelangte Dröda 1556 an Jobst Heinrich von Watzdorf, dem Christoph von Reitzenstein folgte. 1606 erfolgte die Aufwertung zum Rittergut. Nach weiteren Besitzerwechseln wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Familie Tropitzsch als Besitzer des Rittergutes Dröda genannt.
Das Herrenhaus wurde 1948 / 1949 abgerissen. Vom Rittergut zeugt noch der Rittergutsteich.
Von der ursprünglichen Wasserburg Altes Schloss sind noch eine ummauerte Burginsel, Graben sowie Tonnengewölbe vorhanden. Bodendenkmalschutz besteht seit 1959. Die Burginsel ist noch als Halbinsel im östlichen Bereich des Rittergutsteichs erkennbar.
08468 Reichenbach OT Friesen
Das Rittergut wurde vermutlich um 1200 errichtet.1433 wurde das Vorwerk Frysen als im Besitz von Reinhard von Schönfels befindlich bezeichnet. Drei Jahre später gelangte es an Conrad Metzsch. Die Familie Metzsch saß rund 500 Jahre auf Friesen.
Kammweg, Naturschutzgebiet Feilebach
08606 Triebel OT Sachsgrün
Ursprünglich verfügte Troschenreuth über eine alte, von Wällen umgebene Burg, die jedoch etwa um 1700 abgetragen wurde.
1445 wurde ein Rittersitz genannt, 1542 ein Vorwerk und 1606 ein Rittergut. Als Vorwerk diente Troschenreuth dem Rittergut Wiedersberg. In der frühesten Zeit unterstand der Ort den Herren von Wiedersberg, denen die Herren von Sack und diesen wiederum die Herren von Magwitz bis ins 16. Jahrhundert folgten.
Als weitere Besitzer sind 1631 Dr. Michael Thomas, 1666 Dr. Pretzschner, 1727 Siegmund Albert, 1754 die Familie von Schönfeld, danach die Familie Seidel und zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin die Familie Stengel aufgeführt. Das Herrenhaus war zu deren Zeit bereits mehrfach umgebaut worden. Letztlich bestanden zwei Herrenhäuser.
Der letzte Besitzer wurde 1945 enteignet. Das größere der beiden Herrenhäuser wurde 1949 abgerissen. 1972 folgte das kleinere Herrenhaus, als im Zuge der Grenzsicherung das gesamte Dorf Troschenreuth abgetragen wurde.
08468 Reichenbach OT Brunn
Ein Rittergut in Brunn wurde 1583 nachgewiesen. Es war aus einem Vorwerk heraus entstanden und befand sich zwischen 1653 und 1780 im Besitz des Carol Bose. Ihm folgten bis 1911 die Familie Metzsch und nach ihr die Stadt Reichenbach. Die Landung des Luftschiffes “Graf Zeppelin” im September 1930 gilt als das größte Ereignis der Brunner Ortsgeschichte.
Im Zuge der Bodenreform ging das Rittergut Brunn als Volksgut in gesellschaftliches Eigentum über.
Nach einem Brand im Jahre 1999 wurde das Rittergut wenige Jahre später abgetragen.
Gutenfürster Straße
08538 Weischlitz OT Kemnitz
Von der Niederungsburg sind noch ein Turmhügel von etwa 11 x 9 m Größe sowie ein Graben vorhanden. Dieser zeigt sich etwa 10 m breit und 1 m hoch und war einst möglicherweise umlaufend. Die Burganlage wurde durch eine spätere Bebauung teilweise zerstört. Sie befand sich am südlichen Ortsausgang an der Straße K 7855 in Richtung Gutenfürst.
Bodendenkmalschutz besteht seit 1959 für die Burganlage.