Vorwerk Riegel
02999 Lohsa OT Riegel
Historisches
1744 bestand in Riegel ein Vorwerk.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Bautzen
02999 Lohsa OT Riegel
1744 bestand in Riegel ein Vorwerk.
Am Gemeindeamt 1
01936 Laußnitz OT Höckendorf
Ein Herrensitz entstand bereits ab 1195, nachdem das Höckendorfer Gebiet an den Dohnaer Burggrafen gelangt war. Das ehemalige Vorwerk wurde zwischen 1540 und 1543 errichtet. Nach der Fertigstellung verkaufte Herzog Moritz das Vorwerk an das Amt Radeberg. Seit 1662 befand sich das Vorwerk in Privatbesitz von Christoph Mendel. Nachdem es im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt wurde, ließ er es 1664⁄1665 verändert nach heutigem Aussehen aufbauen. Die Bezeichnung Freigut ist für 1875 belegt. 1878 war Ferdinand Koch, zwei Jahre später August Ziesche als Besitzer benannt. 1942 kaufe die NSDAP das Freigut und richtete darin eine Jugendherberge für Mädchen ein.
Ab 1945 wurde es als Kindergarten genutzt, weiterhin waren Kinderkrippe, Schule, Wohnungen, Bücherei, Schwesternstation und das Gemeindeamt darin untergebracht.
Das Freigut Höckendorf befindet sich mittlerweile seit vielen Jahren in Privatbesitz.
Poststraße 5 – Pächterhaus
Am Montschik 1 – Scheune
01920 Panschwitz-Kuckau
Das Vorwerk wurde im 18. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Es gehörte zum Kloster St. Marienstern.
Das vormalige Pächterhaus (Foto) wird vom Kloster für Außenwohngruppen genutzt, die Scheune als Werkstatt für behinderte Menschen.
02991 Lauta OT Laubusch
In den Jahren 1744 sowie 1825 wurde ein Vorwerk in Laubusch nachgewiesen. Dieses existiert heute nicht mehr. Als Folge des Braunkohletagebaus wurde der Ort bereits um 1940 abgebrochen.
Spreestraße 22
02999 Lohsa OT Steinitz
Im Jahre 1410 befand sich das Gut Steinitz im Besitz der Familie von Schreibersdorff, die es bis auf eine kurze Unterbrechung in der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Mitt des 17. Jahrhunderts besaß. Noch vor 1672 erwarb Hans von Dallwitz das 1563 urkundlich als Rittergut erwähnte Gut Steinitz und veräußerte es 1693 an den Herrn von Schönburg. Es blieb in Familienbesitz bis es 1803 von dem Herrn von Schkopp erworben wurde. Nach nur dreijährigem Besitz wurde das Rittergut wieder verkauft und wechselte in der Folgezeit häufig seine Besitzer. 1921 erwarb der Prinz von Schönburg-Waldenburg das Rittergut. Dr. Oeren war seit 1933 der letzte Besitzer.
1945 erfolgte die Enteignung. Nur zwei Jahre später wurde das Schloss Steinitz abgerissen.
Erhalten ist noch ein ruinöses Wirtschaftsgebäude.
Landstraße 22
01920 Panschwitz-Kuckau OT Kaschwitz
Das Herrenhaus entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
02991 Lauta OT Torno
In Torno wurde 1568 und 1744 ein Vorwerk nachgewiesen.
Am Rathaus 1
02999 Lohsa
Das Gut Lohsa wurde erstmals 1350 als im Besitz der Herren von Pannewitz und Schreibersdorff befindlich genannt. Urkundlich erwähnt wurde 1397 ein Rittersitz, welcher sich 1470 im Besitz des Balthaser von Schreibersdorf befand. 1523 erwarb Bernhard von Gersdorf das Gut Lohsa, welches seit 1599 als Rittergut bezeichnet wurde.
Zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und der Mitte des 17. Jahrhunderts wechselte das Rittergut Lohsa mehrfach den Eigentümer. Es befand sich im Besitz der Familien von Luttwitz, von Lüttichau, von Planitz, von Gersdorf, von Bomsdorf, von Schönberg, von Kyau, von Dallwitz und von Muschwitz. 1836 ging das Rittergut an die Familie von Loebenstein über und blieb bis 1931 in Familienbesitz.
Das Schloss wurde zwischen 1964 und 1968 abgerissen.
Ein Wirtschaftsgebäude wurde saniert und befindet sich heute im Besitz der Gemeinde.
01920 Panschwitz-Kuckau OT Ostro
Die Ostroer Schanze südöstlich des Ortes über dem Klosterwasser auf einem Bergsporn ist noch an Wall- und Grabenreste erkennbar. Die Burg war etwa 250 x 150 m groß und wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Im 10. Jahrhundert nach neuer Zeitrechnung erhielt sie durch Neubesiedlung und Umbauten ein neues Aussehen. Die Ersterwähnung der Burg erfolgte etwa 1006 bzw. 1007; im 12. Jahrhundert wurde die Ostroer Schanze aufgegeben. Ein etwa 15 m hoher Mittelwall unterteilt die Ostroer Schanze in Ober- und Unterburg. Durch die Burg führt eine Treppenanlage. Mehrere Wanderwege führen zur Ostroer Schanze.
Die Wallburg wurde 1937 als Bodendenkmal unter Schutz gestellt. Erneuert wurde der Schutz 1971.
Koblenzer Straße 24
02999 Lohsa OT Mortka
Das Vorwerk wurde 1825, einer anderen Quelle zufolge bereits 1777, schriftlich erwähnt und unterstan dem Rittergut Lohsa. Seit 1870 befand es sich im Besitz der Familie von Loebenstein und kam 1930 an die Braunkohlen- und Brikettfabriken in Welzow. Bereits ab 1936 wurde in zweijähriger Arbeit das Vorwerk abgerissen und an seiner Stelle ein kleines Häftlingslager für Bergbau-Häftlinge errichtet.
Die Kohlefabriken wurden 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet.
Erhalten sind noch das Küchengebäude und ein Flachbau.