Lehngut Mahris
04769 Mügeln OT Mahris
Historisches
1183 konnte Mahris als Herrensitz nachgewiesen werden. In späterer Zeit entstand ein Lehngut, welches 1748 belegt ist.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Nordsachsen
04769 Mügeln OT Mahris
1183 konnte Mahris als Herrensitz nachgewiesen werden. In späterer Zeit entstand ein Lehngut, welches 1748 belegt ist.
Festenberg
04769 Mügeln OT Baderitz
Für Baderitz wurde 1221 ein Herrensitz unter Poppo de Podgrodis nachgewiesen, bei dem es sich um eine mittelalterliche Burg handelte. Die Wehranlage befindet sich südlich vom Ort auf dem Festenberg und ist durch einen Steinbruch überwiegend zerstört, nur im westlichen Bereich ist noch ein Rest erkennbar. Dort befindet sich auch der Rest eines Fundamentmauerwerks von etwa 15 m Länge und 2 m Höhe.
Bodendenkmalschutz besteht seit 1935, erneuert wurde dieser 1959.
Oschatzer Straße 25a
04769 Mügeln OT Schweta
Das Rittergut Schweta ging aus einem 1241 unter Rupertus de Zwete erwähnten Herrensitz hervor. Die erste urkundliche Nennung als Rittergut erfolgte 1551. Seinerzeit war das Rittergut Scheta das einzige Gehöft im Ort. Es gehörte den Familien von Honsberg, von Meckau und von Saalhausen. Die Familie von Metzsch erwarb das Rittergut Schweta 1659. Ab 1786 befand es sich in bürgerlichem Besitz. Carl Heinrich Ferdiand Schütze erwarb das Rittergut Schweta 1817 und ließ einen englischen Landschaftspark anlegen. Seine Erben veräußerten das Rittergut Schweta 1860 an den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach. 1918 wurde der Besitz an den damaligen Pächter Friedrich Rockstroh verkauft.
Kurt Rockstroh wurde 1945 enteignet. Das im 16. oder 17. Jahrhundert errichtete Herrenhaus wurde nach dem Vollzug der Bodenreform fast vollständig abgerissen. Erhalten blieb ein kleiner Teil der im Vergleich zum einstigen Gesamtbau unscheinbar wirkt, und seither als Wohnhaus diente.
Der Rest des Herrenhauses wird nach wie vor bewohnt.
Zechs Weg 1
04862 Mockrehna OT Langenreichenbach
Das Rittergut Langenreichenbach wurde 1696 sowie 1880 nachgewiesen und wurde auch als Rittergut Zech nach dem letzten Rittergutsbesitzer Heinrich Zech bezeichnet. Der Bau des Herrenhauses datiert auf die Zeit um 1830.
Zwischen 1945 und 1989 wurde das Herrenhaus als Kindergarten, Schule und Hort genutzt.
Einige Jahre lang nutzte ein Jugendclub das Herrenhaus.
Das Herrenhaus sowie ein Wirtschaftsgebäude sind erhalten. Das Herrenhaus sollte ursprünglich abgerissen werden und steht mittlerweile leer.
Am Weiler 1
04769 Mügeln OT Gaudlitz
Gaudlitz wurde 1310 als Herrensitz unter Henricus et Cunradus fratres de Gudelitz nachgewiesen. Aus dem Herrensitz ging in späterer Zeit ein Rittergut hervor. Bei dem Rittergut, welches auch als Oberhof bekannt ist, handelte es sich um einen Klosterhof des Klosters Sornzig. Die Bauzeit des Gebäudekomplexes datiert auf das 18. und 19. Jahrhundert.
Das Herrenhaus ist saniert und wird bewohnt. Die Wirtschaftsgebäude sind ebenfalls saniert oder befinden sich zumindest in einem guten Zustand. Der zugehörige Park befindet sich in einem ordentlichen und gepflegten Zustand.
Berntitz 1
04769 Mügeln OT Berntitz
1254 war Berntitz ein Herrensitz unter Thiedericus miles de Berharticz und wurde 1432 als Vorwerk nachgewiesen. Nachdem im Jahr 1445 eine Nennung als Rittersitz verzeichnet war, gab es für das Jahr 1552 eine erneute Nennung als Vorwerk. Das Rittergut Berntitz ist schließlich für 1875 belegt. Das Rittergut Berntitz wurde lange Zeit als Schäferei genutzt. Das Herrenhaus wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet.
04769 Mügeln OT Schleben
Aus dem 1186 nachgewiesenen Herrensitz ging ein Vorwerk hervor, welches 1445 genannt wurde.
04769 Mügeln OT Ockritz
Das Vorwerk Ockritz bestand über mehrere Jahrhunderte. Es wurde 1445 und 1791 nachgewiesen.
Thalheimer Straße 1
04758 Oschatz OT Altoschatz
Das Rittergut Altoschatz entstand 1629 aus der Zusammenlegung zweier Vorwerke, die bereits 1501 schriftlich erwähnt wurden und auf einen erstmals 1445 nachweisen Rittersitz zurückgehen. Besitzer waren die Familien von Zeicha, von Nossen und von Schleinitz. Mit dem im Jahr 1678 erfolgten Verkauf des Ritterguts Altoschatz von Andreas Dietrich von Schleinitz an Johann Heinrich Höppner endete die adelige Besitzerfolge. Das Herrenhaus wurde 1715 für Charlotte Elisabeth Höppner erbaut. Umbauten erfolgten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Familie Schubert erwarb das Rittergut Altoschatz 1869. Sie behielt es bis zuletzt in ihrem Besitz und veranlasste 1902 erneut einige Umbauten.
Franz Schubert wurde 1945 enteignet, als die Bodenreform vollzogen wurde.Das Herrenhaus diente Wohnzwecken und wurde zuletzt ind en 1980er Jahren saniert.
Die maroden Wirtschaftsgebäude wurden abgebrochen.
Der Rittergutsbereich weist heute mehrere Eigentümer auf. Das Herrenhaus steht leer und verfällt. Das Dach ist teilweise eingestürzt.
04758 Oschatz OT Limbach
Aus den 1248 erwähnten Herrensitz unter Johannes de Limpach, vermutlich die Wasserburg, ging ein 1445 genannter Rittersitz hervor. Dieser wurde zum Vorwerk umfunktioniert und als solches noch im gleichen Jahr genannt. Die Vorwerksnutzung dauerte mindestens bis Ende des 19. Jahrhunderts an.
Die vormalige Wasserburg befindet sich im nordöstlichen Bereich von Limbach und östlich der früheren Schäferei und wird auch als Turmhügel Kellerberg bezeichnet. Sie weist noch einen runden Bühl von 3 m Höhe und 25 m Durchmesser mit umlaufendem, aber trockenem Graben auf. Dieser ist teilweise verfüllt. Bodendenkmalschutz besteht für die Wasserburg seit 1936, erneuert wurde dieser 1959.