Vorwerk Eichlaide
08396 Waldenburg
Historisches
Das Vorwerk wurde um 1900 erwähnt.
Schlösser, Burgen und Rittergüter im Landkreis Zwickau
08396 Waldenburg
Das Vorwerk wurde um 1900 erwähnt.
Hauptstraße 102
08412 Werdau OT Steinpleis
Steinpleis wurde bereits 1350 als Herrensitz erwähnt. Martin Römer erwarb 1470 die Steinpleiser Rittergüter, seine Familie war über vierhundert Jahre mit Steinpleis verbunden. Seit 1551 bestanden drei Rittergüter parallel. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestanden noch zwei Rittergüter.
Zu DDR-Zeiten diente das Herrenhaus als Wohn- und Geschäftshaus.
Das Herrenhaus wurde 1994 / 1995 saniert und zu Wohnraum ausgebaut. Es befindet sich in Privatbesitz.
Wohnungen
Am Schwanenteich
08056 Zwickau
1836 wurde das Schloss erbaut. 1861 und 1886 fanden bauliche Veränderungsarbeiten statt.
Nachdem das Schloss verfallen war und weder Nutzungskonzept noch Investor vorhanden waren, wurde es 1993 abgerissen.
Ein Neuaufbau ist im Gespräch. Hier wird auch eine “moderne Bauweise” nicht ausgeschlossen. Kommt diese Idee zur Umsetzung, wird die Bauweise sehr wahrscheinlich nicht mehr an das ursprüngliche Schwanenschloss erinnern.
Peniger Straße 10
08396 Waldenburg
Hugo von Wartha und Rudolf von Brand ließen von 1165 bis 1172 eine Burg als Sicherungsposten erbauen. Hugone de Waldenberc wurde 1199 in Verbindung mit dem Herrensitz Waldenburg erwähnt. Die Familie von Waldenburg veräußerte ihren Besitz zwischen 1375 und 1378 an die Familie von Schönburg. Nachdem die Burg 1430 in den Hussitenkriegen zerstört worden war, wurde die Anlage neu als Schloss unter Veit II. errichtet.
1519 wurde das Schloss durch einen Brand zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Unter Hugo I. wurde zwischen 1556 und 1567 das Vordere Schloss erbaut, wodurch die Anlage zum Doppelschloss wuchs. 1619 wütete erneut ein Feuer im Schloss, Wiederaufbauarbeiten erfolgten jedoch nicht und der abgebrannte Teil blieb als Ruine bestehen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden am Vorderen Schloss vielfältige Umbauarbeiten durchgeführt. Dabei wurde 1783 die Schlossruine abgerissen, ihr Hauptportal in den Park umgesetzt und der Wallgraben verfüllt.
1848 wurde das Schloss aufgrund revolutionärer Unruhen in Brand gesteckt und vollständig beschädigt. Dem Neubau des Schlosses als Vierflügelanlage zwischen 1855 und 1859 folgte eine grundlegende Erneuerung von 1909 bis 1912 unter Otto Victor II. 1928 wurde das Schloss Eigentum eines Vereins, der 1945 enteignet wurde.
Nach der Enteignung wurde das Schloss geplündert und 1948 als Lungenheilanstalt eröffnet. Dadurch wurde der ursprünglich geplante Abriss verhindert und Schloss Waldenburg noch bis 1998 als Fachkrankenhaus genutzt. Im Jahre 2005 erfolgte eine Sanierung des Schlosses.
Schloss Waldenburg kann besichtigt werden und bietet Raum für Konzerte, Trauungen und kulturelle Veranstaltungen.
Im Februar 2013 fanden auf Schloss Waldenburg Dreharbeiten zum Film “The Grand Budapest Hotel” statt, der 2014 in die Kinos kam. Im Juni 2013 sollten Sanierungsarbeiten beginnen, wobei zunächst im Hinblick auf eine ganzjährige Nutzung des Schlosses die Haustechnik erneuert wurde.
Das Gelände der einstigen Höhenburg wurde durch den Schlossbau und die Anlage des Parks verändert. Von der ursprünglichen Burg ist ein Burgturm aus Bruchsteinwerk erhalten. Schutz als Bodendenkmal besteht seit 1970.
Weißenbrunn Nr. 1
08412 Werdau OT Steinpleis
Für Weißenbrunn wurde 1875 ein Rittergut benannt.
Das schlichte, nicht mehr vollständig vorhandene Herrenhaus wurde lange Zeit bewohnt. Einer Satellitenaufnahme zufolge befindet sich das Herrenhaus mittlerweile im Abriss.
(Stand: 2023)
Auf dem Rittergutsgelände befinden sich die Reste der Wasserburg Oberer Teich.
08451 Crimmitschau OT Rußdorf
Die Reste der Rudelsburg befinden sich oberhalb der Anschrift Am Lindenberg 1 im Ortsteil Rußdorf und sind über einen Wanderweg erreichbar. Es handelte sich um eine mittelalterliche Höhenburg in Spornlage, die 1304 als Herrensitz unter Ericus de Rulandesdorf erwähnt wurde. Das Kernwerk ist 22 x 35 m groß und weist einen umlaufenden Graben von 12 m Breite und einen ebenfalls umlaufenden Außenwall von 3 bis 4 m Breite und einer Höhe von bis zu 5 m auf. Im Norden ist der Wall verflacht. Stellenweise ist das Bauwerk beschädigt.
Bodendenkmalschutz wurde 1958 erteilt. Die Rudelsburg ist auch als Rullsberg bezeichnet worden.
Auerbacher Straße 68 (?)
08147 Crinitzberg OT Bärenwalde
Das Rittergut wurde erstmals 1606 erwähnt. Das Herrenhaus ist nicht mehr vorhanden.
Möglicherweise handelte es sich um das ehemalige Wallgut, welches 1170 erstmals genannt und ursprünglich auf einer Insel mit einem Wasser- und Wallgraben errichtet wurde. Die heute noch vorhandenen Gebäude an der oben genannten Anschrift wurdem im 19. Jahrhundert errichtet. Vorhanden sind noch ein Stall, eine Scheune sowie ein Taubenhaus.
Altenburger Straße 28
09337 Callenberg
Vermutlich bereits um 1150 war Callenberg ein Herrensitz, der als solcher 1244 im Zusammenhang mit der ersten Erwähnung Callenbergs genannt wurde. Ansässig waren die Ritter von Callenberg, die das Gebiet um 1300 aufgaben und an die Herren von Kauffungen übertrugen. 1491, als Anna von Schönburg Dietrich und Bernhard von Kauffungen mit Callenberg belehnte, sind die Bezeichnungen Rittersitz sowie Vorwerk nachweisbar.
Im Jahre 1551 erfolgte die Nennung als Rittergut, 1582 endete die Herrschaft der Herren von Kauffungen und die Herren von Schönburg-Waldenburg kamen in den Besitz des Rittergutes. Sie bezeugten 1617 den Verkauf des Rittergutes durch Christoph Haliaes an Jakob Bellyn. Diesem folgten die Familie von Dobeneck sowie bis 1714 die Familie von der Planitz. Einer anderen Quelle zufolgte handelte es sich bei den Verkäufen um eine Verpachtung durch die Familie von Schönburg-Waldenburg, wozu auch die Angabe der Enteignung im Jahre 1945 passt. Nachdem das Rittergut 1799 großteils abgebrannt war, wurde es 1805 an neuer Stelle neu errichtet. Im alten Herrenhaus wurde ein Gasthof eingerichtet.
Die Familie von Schönburg-Waldenburg wurde 1945 enteignet.
Das Herrenhaus wurde 1996 abgerissen.
08451 Crimmitschau OT Gablenz
Bereits 1317 war ein Herrensitz unter Theodericus von der Vngewisheit verzeichnet, der 1386 mit Hencze von der Gabelence zu der Vngewissheit in Verbindung stand. Seit 1557 diente der Herrensitz als Vorwerk. Ungewiss ist ein Ortsteil von Gablenz.
Kirchplatz 5
08451 Crimmitschau
Das Kitzschergut fand 1474 Erwähnung als Vorwerk und befand sich bis 1530 im Besitz der Familie von Stange, die es in jenem Jahr an Nicol von Kitzscher, dem Namensgeber, veräußerte. 1557 erfolgte die Teilung des sechs Jahre zuvor als Rittergut nachgewiesenen Kitzschergutes. Der Rat von Crimmitschau und Abraham von Thumbshirn teilten sich zunächst den Grundbesitz, bis von Thumbshirn 1572 seinen Anteil ebenfalls an die Stadt Crimmitschau verkaufte. Um 1775 wurde das Herrenhaus errichtet.
Das Herrenhaus des Kitzschergutes wird heute als Sitz des Kultur‑, Sport- und Freizeitstättenbetriebes Crimmitschau genutzt.