Waldheim: Herrensitz Rudelsdorf

Herrensitz Rudelsdorf

04720 Waldheim OT Rudelsdorf

Historisches

Rudelsdorf wurde 1352 als Herrensitz unter Ticzko de Rudolsdorf nach­ge­wie­sen. Der Herrensitz bestand nicht allzu lange, im 16. Jahrhundert wurde Rudelsdorf bereits als Amtsdorf geführt.

Roßwein: Herrensitz Niederstriegis

Herrensitz Niederstriegis

04741 Roßwein OT Niederstriegis

Historisches

Niederstriegis wurde 1338 als Herrensitz unter Petrus de Streguz genannt. Der Herrensitz bestand offen­bar nicht allzu lange. 1554 übte das Kloster Döbeln die Grundherrschaft über Niederstriegis aus.

Döbeln: Rittergut Ziegra

Rittergut Ziegra

Zum Park 58
04720 Döbeln OT Ziegra

Historisches

Vermutlich geht das Rittergut auf einen bereits im 11. Jahrhundert bestehen­den Herrensitz zurück. Dieser wurde erst­mals 1231 urkund­lich unter Hermannus de Cigerowe erst­mals erwähnt. 1445 wurde er als Rittersitz bezeich­net. Die Gebäude wur­den um 1500 errich­tet, als Vorwerk fand das Gut 1551 Erwähnung. Zu den häu­fig wech­seln­den Besitzern gehör­ten nach den Edlen von Ziegra seit dem 16. Jahrhundert die Familien von Günderode, von Böhlau, von Wallwitz, von Bieberstein, von Hartitzsch, von Bose, Huth und von Könneritz. Eine urkund­li­che Erwähnung als Rittergut erfolgte 1696. Erbaut wurde das heu­tige Herrenhaus ver­mut­lich im aus­ge­hen­den 18. Jahrhundert unter Verwendung von frü­he­rer Gebäudesubstanz.

Zu den Besitzern zähl­ten in nicht chro­no­lo­gi­scher Reihenfolge die Familien von Bose, von Dölau, von Günderode, von Hartitzsch, Marschall von Bieberstein, von Polenz und von Wallwitz. Ab 1901 befand sich das Rittergut Ziegra im Besitz von Gustav Dörffling. 1925 ging es in den Besitz von Curt Schmidt über. Die Familie Schmidt waren die letz­ten Besitzer.

Nach 1945

Im Rahmen der durch­ge­führ­ten Bodenreform wurde die Familie Schmidt ent­eig­net. Das Herrenhaus wurde nach 1945 als Rathaus und Kindergarten genutzt. Danach diente es Wohnzwecken und wurde dazu umgebaut.

Nachwendezeit

In den 1990er Jahren gelangte das Herrenhaus zunächst in Privatbesitz. Die damit ver­bun­de­nen Hoffnungen auf Sanierung blie­ben uner­füllt. Später erfolgte ein Verkauf.

Heutige Nutzung

Leerstand

Leisnig: Herrenhaus Bocksdorf

Rittergut Bocksdorf

04703 Leisnig OT Polkenberg

Historisches

Das Rittergut Bocksdorf ging aus dem Rittergut Polkenberg her­vor. Dieses wurde 1445 als Rittersitz und 1696 als Rittergut urkund­lich nach­ge­wie­sen. Bis 1613 gehörte das Gut der Familie von Arras, dann folg­ten als Besitzer die Familien Spiegel, von Nostitz, Braun und von Poigk. Der Ort Bocksdorf wurde um 1720 von der namens­ge­ben­den Familie Bock ange­legt. Das Herrenhaus wurde in der zwei­ten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und gegen Ende des 19. Jahrhunderts umge­stal­tet. Der Familie von Bock folg­ten als Eigentümer die Familien Springsfeld, Petzsch und Clauß. Ehemaliger Besitzer war eben­falls der Kammerherr von Frege.

Reinsberg: Rittergut Steinbach

Rittergut Steinbach

Dorfstraße 17
09629 Reinsberg OT Steinbach

Historisches

In Steinbach wurde erst­mals 1551 ein Rittergut erwähnt. Vier Jahre zuvor wurde Peter von Alnpeck als Besitzer des Gutes genannt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde Hans von Loß als Besitzer genannt, dem bis 1740 die Familie von Erdmannsdorf folgte. Nach ihr erwarb der däni­sche Generalmajor von Mörner das Rittergut und über­ließ es sei­nem Schwiegersohn, der aus der Familie von Schönberg stammte. Weitere Besitzer waren die Familie von Miltitz, die Familie von Gersdorf sowie bis 1860 die Familie von Zedtwitz. Das Herrenhaus wurde 1910 anstelle eines bau­fäl­li­gen Vorgängerbaus errichtet.

Nach 1945

Die Wirtschaftsgebude des Rittergutes wur­den nach 1945 abge­ris­sen. Das Herrenhaus wurde zu DDR-​Zeiten als Ferienheim genutzt.

Nachwendezeit

Die Treuhandanstalt ver­kaufte das Herrenhaus 1995 an einen Herrn aus Bayern, der das Herrenhaus sanierte und selbst nutzt.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus dient Wohnzwecken.

Zschaitz-​Ottewig: Vorwerk Ottewig

Vorwerk Ottewig

04720 Zschaitz-​Ottewig

Historisches

Für Ottewig ist 1228 ein Herrensitz nach­weis­bar. Ab 1554 kann ein Vorwerk nach­ge­wie­sen wer­den. Weitere Informationen zu die­sem Herrensitz lie­gen bis dato nicht vor. Es muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass das Vorwerk nicht allzu lange bestand und auf­ge­löst wurde.

Waldheim: Herrensitz Reinsdorf

Herrensitz Reinsdorf

04720 Waldheim OT Reinsdorf

Historisches

Reinsdorf wurde 1276 als Herrensitz unter Johannes miles de Reinhardesdorf genannt. Der Herrensitz bestand offen­bar nicht lange und wurde in der Folgezeit wie­der auf­ge­ge­ben. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts hat das Rittergut Kriebstein die Grundherrschaft über Reinsdorf ausgeübt.

Reinsberg: Vorwerk Burkersdorf

Vorwerk Burkersdorf

Vorwerkstraße 22
09629 Reinsberg OT Burkersdorf

Historisches

Das Vorwerk Burkersdorf wurde erst­mals 1646 nachgewiesen.

Heutige Nutzung

Die Gebäude des Vorwerks wer­den bewohnt und zum Teil gewerb­lich genutzt.

Döbeln: Schloss Schweta

Schloss Schweta

Schweta 6
04720 Döbeln OT Schweta

Historisches

1284 wurde erst­mals ein Herrensitz Schweta nach­ge­wie­sen, der sich offen­bar im Besitz der Herren von Schweta befand und 1328 an Friedrich Hermann und Albrecht von Maltitz kam. Tylich von Honsberg über­nahm den Herrensitz 1454, er ver­blieb über meh­rere Generationen im Besitz der Herren von Honsberg. Unter ihnen erfolgte die Aufwertung zum Rittergut im 16. Jahrhundert. 

1592 ist als neuer Besitzer ein Herr von Hayn bekannt, unter dem ver­mut­lich das Schloss errich­tet wurde, des­sen Bau um 1600 erfolgte. Schon 1604 über­nahm Anton von Wallwitz das Rittergut Schweta. Ihm folgte 1630 Caspar von Schönberg.  1728 ver­äu­ßerte Hanns Caspar von Schönberg das Rittergut an Hans Friedrich Gottlob von Metzsch. Wie schon die Familie von Schönberg zuvor, behielt auch die Familie von Metzsch das Rittergut über einige Generationen in Familienbesitz. 

Es kam 1841 an E. A. Barchewitz und schon vier Jahre dar­auf an Moritz Adolph Heinrich Hensel. Weitere Besitzer waren die Familie Hermann, die Familie Cordes und ab 1901 Hermann Möhring.

Nach 1945

Nachdem 1945 die Enteignung voll­zo­gen wurde, wurde das Schloss nach Kriegsende zu Wohnzwecken für Umsiedler umge­baut. 1953 wurde es gesprengt und abgetragen.

Heutige Nutzung

Von Schloss Schweta sind ledig­lich noch Grundmauern vor­han­den. Ein ehe­ma­li­ges, sanie­rungs­be­dürf­ti­ges Wirtschaftsgebäude dient Wohnzwecken.

Leisnig: Vorwerk Zennewitz

Vorwerk Zennewitz

Görnitz 6c
04703 Leisnig OT Görnitz

Historisches

1445 war ein Vorwerk Zennewitz akten­kun­dig. Die Bausubstanz des Herrenhauses datiert ver­mut­lich auf das späte 18. oder frühe 19. Jahrhundert.

Heutige Nutzung

Das Herrenhaus des Vorwerks wird bewohnt. Beim Vorwerk Zennewitz han­delt es sich um ein Einzelgut. Die Gebäude befin­den sich in einem ordent­li­chen bis sanier­ten Zustand.